Die hier geschilderten Therapierfahrungen können keine statistische Aussage über Erfolg oder Misserfolg bei dieser Therapie liefern. Es handelt sich ausschließlich um Einzelerfahrungen.

Eine hervorragende Übersicht über die Erfahrungen zahlreicher Patienten mit diversen Behandlungsformen bietet die Seite myProstate.eu.Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Therapie-Erfahrungen – Elektrische Cancer-Therapie
(ECT)

[Die hier geschilderten Therapie-Erfahrungen können keine statistische Aussage über Erfolg oder Misserfolg bei dieser Therapie liefern. Es handelt sich ausschließlich um Einzelerfahrungen.
Eine hervorragende Übersicht über die Erfahrungen zahlreicher Patienten mit diversen Behandlungsformen bietet die Seite myProstate.eu.
Bisher hat erst ein Betroffener – Christoph – von seiner Erfahrung mit der ECT berichtet. Sowohl die Therapie selbst als auch Christophs Bericht und der darin geäußerte Enthusiasmus stießen bei anderen Forumsteilnehmern auf starke Skepsis, aber es möge sich ein jeder seine eigene Meinung bilden.
Ed]

Christoph schrieb am 13.5.2002:
Nach meinem Erfolg auf der ganzen Linie hätte ich mich auch verabschieden können. Aber wenn man einmal "dabei" war, scheidet man nicht einfach sang- und klanglos aus. Hier zunächst die schönste Meldung, die ich euch geben kann:

Heute seit 13.30 Uhr habe ich keinen Prostata-Krebs mehr! Bei meiner heutigen letzten "Sitzung" bei Heilpraktiker H. Peter Weber in Köln blieb die Spannung nach kurzer Zeit über 250 Ohm. Das bedeutet, dass keine Krebszellen mehr existieren, die im Gegensatz zu gesunden Zellen Strom mit Spannung unter 250 Ohm weiter leiten.

Zur Erinnerung: Seit meiner Diagnose im November letzten Jahres habe ich keinen Schulmediziner an meinen Körper gelassen. In Ermangelung Sachverständiger habe ich die Sache selbst in die Hand genommen. Die sofortige Einnahme von vier verschiedenen Produkten von Dr. Rath mit Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelementen hat schon bei der PET-Diagnose in Verbindung mit einer Kernspin-Tomographie dazu geführt, dass in der linken Seite der Prostata ein Mini-Karzinom von 1 bis max. 2 mm zu erkennen war. Die ECT bei H. Peter Weber war eigentlich "nur" die doppelte Absicherung. Ihr wisst ja alle selbst, dass man eine Krebsdiagnose zunächst mehr oder weniger als Todesurteil ansieht. Und dazu hatte in meinem Alter mit 54 Jahren einfach keine Lust. Aber ich hatte auch keine Lust, mir die "Lust"-Drüse einfach operieren zu lassen mit den vielen von euch selbst empfundenen Folgen.

Langer Rede kurzer Sinn: Meine PK-Karriere ist nun beendet. Allerdings nicht meine Beschäftigung mit diesem Thema. Denn natürlich möchte ich, dass möglichst viele zukünftig Betroffene auf möglichst sanfte Art und Weise und ohne negative Folgen eine solche Anforderung des Lebens überstehen können.

Ihr könnt euch sicher denken, dass ich zunächst ein rundum glücklicher Mensch geworden bin.

Über Einzelheiten und Diagnose-Ergebnisse werde ich demnächst noch berichten. Und mit diesem Erfolg werde ich natürlich versuchen, in die Öffentlichkeit zu gelangen. Denn mit derartigen Behandlungsmethoden könnte man vielen Menschen helfen, volle Lebensqualität zu behalten und gleichzeitig viele Milliarden Euro bei den Kosten unseres "Gesundheitssystems" einsparen.
Daraufhin fragte Peter am 14.5.2002:
wenn das alles so prima abläuft, sei die Frage erlaubt: Warum machen wir dann die DHB oder lassen uns operieren?
Uwe gab darauf die folgende Antwort:
ich glaube Christoph seinen Erfolg, allerdings habe ich noch keine PKG [Prostatakrebs-Geschichte - Ed] gesehen, und wie bei jeder Therapie, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wenn mehrere über einen längerfristigen Erfolg mit der Therapie berichten, werde ich sie in meiner Homepage aufnehmen.
Auch Wil gab am selben Tag eine Antwort auf Peters Frage:
Wenn ich auch meinen Senf dazu geben darf?
Hier erstmal, was Christoph uns bis jetzt verraten hat:
Christoph (1948)
??/11/2001|8,74 Bx: 3/10 positive; GS(3+4) PSA nach Bx: 10,3 (anderes Labor)
Klinisches Stadium: T? N0 M0
Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Spurenelemente und
doppelte Menge Noni-Saft begonnen.
Vitaminprogramm von Dr.Rath

27/12/2001|6,30
29/02/2002|4,80
xx/03/2002| Tumor sei fast veschwunden, nur noch 1 mm groß
            (ermittelt durch PET kombiniert mit NMR)
19/03/2002| ECT (Elektrische Cancer-Therapie)
13/05/2002| Angeblich totale Heilung
Hier fehlen noch viele Daten:
Die Gleason Summe von einem Experten bestimmt, Prostatavolumen, T Stadium, PSA-Werte seit PSA 4,80.
Eine totale Heilung wünsche ich Christoph natürlich vom Herzen. Mein Bedenken ist, dass seine große Freude ihn verführt hat, anderen Patienten nahezulegen, seinem Beispiel zu folgen. Dafür läuft er jedoch noch auf zu dünnem Eis.
Natürlich hat er Recht gehabt, sich nicht sofort operieren zu lassen, oder überhaupt operieren zu lassen. Auch richtig ist, dass Christoph sofort seine Diät anpasste und die Supplemente nahm. Es ist dann nicht ungewöhnlich, dass der PSA-Wert dann sinkt. Außerdem, der erste Wert (bPSA 9,74) kann erhöht gewesen sein durch Radfahren oder Sex kurz vor der Blutabnahme. Die weitere Senkung von 6,30 auf 4,80 scheint darauf zu deuten, dass sich da was tut. Was ist aber mit dem weiteren PSA-Verlauf? Christoph muss doch wissen, dass wir da alle sehr neugierig sind? Warum meldet er die Werte nicht? Ohne Krebs müsste PSA jetzt bei 0,067 x Prostatavolumen liegen (PSA 1,3 ng/ml, falls Volumen=20 ccm), oder zumindest weiter gesunken sein.
Wir wissen nicht, wie die PET- + NMR-Messung im November 2001 ausgesehen hätte. Eine Vergleichsmessung wäre überzeugender gewesen.
Die Gleason Summe (3+4) könnte von einem Experten völlig anders bewertet sein, auch das ist nicht ungewöhnlich.
Ich kann natürlich nicht behaupten, dass die Therapie nichts gebracht hat, jedoch meine ich, dass Christoph viel zu voreilig ist mit seinen Schlussfolgerungen und seinen Empfehlungen. Im besten Fall ist er eine Schwalbe, derer Flucht wir gerne weiter verfolgen. Keine Missverständnisse. Ich will nicht Recht haben. Ich hoffe von Herzen, dass die Zukunft ausweist, dass Christoph Recht gehabt hat. Auf jeden Fall wünsche ich ihm viel Glück.
Klaus reichten diese Antworten überhaupt nicht. Am 15.5.2002 schrieb er:
Einen Gruß an die PK- und Starkstromexperten!
"Seit dem 13.05.2002 um 13:30 ist Christoph vom PK geheilt, da zu diesem Zeitpunkt die Spannung (!) über 250 Ohm blieb."
Daraufhin sind es so ausgewiesene Experten wie Willi, Barbara, Günther oder Uwe, die herzlich gratulieren oder zumindest ihren Glauben an die Wunderheilung vermelden.
Ich bin wütend - und zwar nicht über Christoph (der tut mir nur leid), sondern über die Gratulanten und vor allem über den Großmeister dieses Forums, Uwe. Ihr wart doch alle einmal in der Situation der totalen Geschocktheit und der totalen Verunsicherung, als ihr zum erstenmal mit der Diagnose "PK" konfrontiert wart! Heutzutage informieren sich viele unserer "neuen" Leidensgenossen über das Internet über Vor- und Nachteile verschiedener Behandlungsmöglichkeiten, Auswirkungen, Methoden usw. Sie stoßen sofort auf Foren wie dieses, wo sich Betroffene bezüglich ihrer Erfahrungen austauschen und wo die Hilfesuchenden ernsthafte Empfehlungen erhoffen, um ihre persönliche Antwort letztendlich selbst zu finden.
Wenn man nun den Bericht von Christoph liest und die Reaktionen der "erfahrenen" oben genannten Forumsteilnehmer, dann muss man sich doch fragen, was ein Hilfe suchender "PK-Neuling" für Schlüsse ziehen soll! Ich begrüße, daß wenigstens Wil in seiner unnachahmlichen holländischen freundlichen Art sein Unbehagen über die zustimmenden Reaktionen zum Ausdruck bringt.
Als einer Art von Moderator und als einem der erfahrensten Mitstreiter hätte ich besonders von Uwe erwartet, dass er sich auch bewusst ist, dass er eine gewisse Verantwortung trägt!
In der Hoffnung, dass eure Spannung immer über 250 Ohm verbleibt, grüße ich euch!
Dazu schrieb Willi am selben Tag:
fahre bitte deine Spannung, die innere meine ich hier, etwas runter.
Wenn du den Werdegang "Christoph Damm" richtig verfolgt hast, wirst du auch von den "Großmeistern" (danke für die Blumen) kritische Bemerkungen gelesen haben.
Christoph hat sich trotzdem für diesen Weg entschieden und damit zur Zeit ein gutes Ergebnis erzielt.
Wenn du meine Glückwunschzeilen dir nochmals zur Lektüre vornimmst wirst du entdecken, dass dort wieder meine Zweifel durch das Wort "Vorbehalt" zu erkennen sind.
Zweifel an der ECT gegen unseren PK muss natürlich derjenige bekommen, der einige Stunden einem Physikunterricht beiwohnen durfte.
Sowohl Uwe, Ralf, Wil und ich können mit dem Ohmschen Gesetz etwas anfangen, und um dieses schlichte Verhältnis geht es hier (wegen Gleichstromanwendung), und deswegen wurden auch entsprechende Kommentare bereits zum früheren Zeitpunkt eingebracht.
Hier aber geht es nicht um die Frage: "Jungs, was haltet ihr davon?"
Hier gibt Christoph sein Ergebnis durch und ich wiederhole nochmals meinen Glückwunsch an ihn hoffe für ihn, dass er damit auf der richtigen Seite ist und meine dieses ehrlich ernsthaft und ohne Häme.
Ich sage aber gern nochmals an dieser Stelle, dass dieser Tumor, 1-4 qmm groß, nicht zielgerichtet und nachweislich von Strom durchflossen werden kann. Die "riesen Fläche" um den Tumor bildet eine Vielzahl von parallelen Widerständen, die einen gezielten Stromfluss unmöglich machen. Zudem gibt es seit langem Erkenntnisse, dass ein kleiner Stromfluss, ca. um 20 mA, das Tumorwachstum stimulieren (könne).
Ich behaupte auch, dass die Aussage: "Der Tumor ist nicht mehr vorhanden, wenn ein Widerstand von 250 Ohm oder kein Stromfluss bei Spannung x zustande kommt", völliger Blödsinn ist. Dies aber nur bei der Anordnung der Elektroden, wie sie bei uns PKlern notwendig ist.
Auf deinen abschließenden geäußerten Wunsch: "dass eure Spannung immer über 250 Ohm verbleibt" gehe ich hier nicht weiter ein.
Am 20.5.2002 schickte Christoph den folgenden ausführlichen Bericht:
Liebe Freunde!
Es wird Zeit, dass ich meine Ankündigung einhalte, meine Geschichte detailliert darzustellen. Vorab muss ich bemerken, dass mich wissenschaftlich präzise Angaben nie interessiert haben und deshalb auch nicht vorliegen. Noch in diesem Jahr werde ich mal einen Urologen aufsuchen, der dann in Ruhe meine Prostata von vorne bis hinten und von oben bis unten untersuchen und vermessen kann. Einen Krebs wird er da nicht finden, und alles andere ist mir egal.
Nun zur Historie: Am 5. November 2001 war ich in der Uni-Klinik in Marburg zur Voruntersuchung für eine Sterilisation, weil ich denke, vier Kinder genügen. Bei dieser Gelegenheit fragte mich der behandelnde Arzt, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er gleich eine Vorsorgeuntersuchung für PK einschließlich einer kostenlosen Bestimmung des PSA-Wertes machen würde. Natürlich hatte ich nichts dagegen. So wurde mir zuerst Blut abgenommen und dann die Prostata rektal abgetastet. Der Arzt fragte mich, ob ich Beschwerden beim Wasser lassen hätte. Hatte ich aber kaum. Er fühlte eine deutliche Vergrößerung der Prostata und Verhärtungen, die auf ein Karzinom hinwiesen.
Als ich nachmittags anrief, um den PSA-Wert zu bekommen, wurde ich gleich zum Arzt verbunden, der mir 8,74 ng/ml mitteilte und sagte, dass das in Verbindung mit seinem Tastergebnis den Verdacht auf Krebs verstärkte. Also ging ich die nächste Woche statt zur Sterilisation zur Biopsie, die dann das niederschmetternde Ergebnis brachte, dass 3 von 10 Gewebeproben "positiv" waren, was ich sehr negativ fand. Da alle drei "positiven" Proben von der linken Hälfte der Prostata kamen, gingen die Ärzte davon aus, dass es noch keine Streuungen gab. Der Oberarzt riet mir, gleich da zu bleiben und "nur eine kleine, relativ ungefährliche" OP über mich ergehen zu lassen mit dem sehr wahrscheinlichen Ergebnis einer "Heilung". Wie man mit entfernen eines Organs eine Krankheit heilen kann, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Aber ich weiß natürlich, dass die Mediziner von einer "kurativen Maßnahme" sprechen, wenn der Krebs mindestens 5 Jahre Ruhe gibt.
Wie ihr wisst, habe ich mich auf diese Ochsentour im wahrsten Sinne des Wortes (ein Bulle wird durch Kastration zum Ochsen) nicht eingelassen. Der Oberarzt lehnte nicht nur die Verantwortung für meine Behandlung mit natürlichen Mitteln (Produkte von Dr. med. Matthias Rath, Almelo, Niederlande) ab, sondern auch meine weitere Behandlung. Ich solle mich von dem Arzt weiter behandeln lassen, der mir naturheilkundliche Mittel empfohlen habe. Ich hatte ihm direkt vorher gesagt, dass ich diese Behandlung ohne Arzt allein mache!
Ich kann selbst lesen und weiß deshalb, dass Krebszellen ein Collagen (Bindegewebe) verdauendes Enzym produzieren, das ihnen erlaubt, mit diesem Trick durch den ganzen Körper zu wandern und sich zu vermehren. Aber dank Dr. Rath weiß ich auch, dass die Aminosäure Lysin in Verbindung mit Prolin und Vitamin C (Lysin und Vitamin C kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren) Collagen produzieren hilft und stärkt. Auf diese Weise wird schneller neues Collagen gebildet, als die Krebszelle wandern kann. So muss sie "verhungern", kann sich aber zumindest nicht weiter bewegen und vermehren. So wird der Krebs auf jeden Fall gestoppt.
Genau das ist bei mir ja auch passiert. Als ich am 19. März 2002 die PET und Kernspin-Tomographie in Köln 6 Stunden lang habe machen lassen, kam als Ergebnis ein winziges Karzinom in der Prostata mit einem Durchmesser von 1 bis höchstens 2 mm heraus. Das aber konnte nicht bei der Biopsie im November 2001 so gewesen sein. Denn 3 von 10 Gewebeproben dürften auf einer größeren Fläche als 1 bis 2 mm gemacht worden sein, oder? Also war zu diesem Zeitpunkt mein "Krebsherd" schon wesentlich kleiner geworden.
Da ich aber doppelte Sicherheit wollte, habe ich dann zusätzlich noch die ECT (Electro Cancer Therapy) bei Heilpraktiker Hans Peter Weber in Köln machen lassen. Und wie berichtet, konnte der Strom, der vom Damm zum Bauch auf einer Fläche, die weit größer ist als die Prostata, keine Krebszellen mehr finden. Mehr Informationen zur Funktion der ECT findet man unter www.ect-tumortherapie.de, dort unter DGOB Presse-Info ab Ortho Press 3/00. Es könnte sein, dass dort sogar für Physiker befriedigende Erklärungen dabei sind. Fest steht jedenfalls, dass es funktioniert. Ich werde es mit Untersuchungsergebnissen eines leibhaftigen Urologen im Laufe dieses Jahres belegen und dann auch breit an die Öffentlichkeit gehen.
Was viele von euch noch erfahren wollten, sind nähere Angaben zu Untersuchungsergebnissen, vor allem PSA-Werte. Die meisten fehlen mir, weil ich entweder nicht nachfragte oder mich nicht interessierte. Ich weiß lediglich den Gleason score (3 + 4 =) von der Biopsie.
Noch im November 2001 ging ich zurück zu meinem Hausarzt, der absolut kein Prostata-Spezialist ist, mir aber Blut abnehem und es einem Labor zuschicken kann. Nach der Biopsie war der PSA logischerweise auf 10,3. Am 28.12.2001 war der Wert 6,3, am 1.2.2002 4,8, am 4.3.2002 6,6, am 4.4.2002 ebenfalls 6,6 und am 16.5. 2002 5,7. Ursache für leicht erhöhte Werte kann vieles sein, unter anderem auch Krebs, aber wirklich nur unter anderem. Ich fahre viel Fahrrad, lebe nicht ohne Sex und trage gern und fast immer enge Jeans. Selbst eine chronische Entzündung könnte die Ursache sein. Wie dem auch sei, unter 10 ist der PSA-Wert lediglich in der Grauzone, in der man ihn nicht aus den Augen verlieren sollte, und das tue ich nicht. Aber es gibt überhaupt keinen Grund zur Panik. Durch gesunkene Werte des freien PSA ist übrigens der PSA-Quotient, der beim ersten Wert noch über 10% lag und am 28.12.2001 noch 13% betrug, am 1.2.2002 auf 11%, am 4.3.2002 auf 7%, am 4.4.2002 auf 9% und am 16.5.2002 auf 8% gesunken. Meines Wissens sind Quotienten über 10% verdächtig.
Mehrfach wurde ich gebeten, Adressen meiner Behandlung zu geben bzw. anzugeben, woher ich meine Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren bekomme. Da ich den sehr teuren Noni-Saft längst abgesetzt habe, habe ich ihn nicht mehr erwähnt. Aber an entsprechende Quellen komme ich selbstverständlich jederzeit heran.
Also: Ich nehme Produkte vom Vitaminprogramm von Dr. med. Matthias Rath. Informationen dazu holt man sich am besten direkt aus dem Internet unter www.dr-rath.com. Besonders empfehlen kann ich speziell für an Krebs Erkrankte das kleine und sehr preiswerte Buch "Fortschritte der Zellular-Medizin". Nicht zu verachten ist auch "Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt - aber wir Menschen". Bestellen kann man über das Internet nicht. Man braucht dazu einen Bestellschein, der die ID-Nummer eines so genannten "Beraters" enthält. Eine solche ID-Nummer habe ich. Und ich habe auch die Möglichkeit, Interessierten zu einer eigenen ID-Nummer zu verhelfen. Dann gibt es nämlich für alle Produkte aus dem Vitamin-Programm 10% Rückvergütung. Die Produkte werden also billiger.
Meine PET in Verbindung mit einer Kernspin-Tomographie habe ich in Köln in der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin der Dres. med. Rosarius, Laufenberg, Strobel, Korman, Ohndorf bei Frau Dr. Korman machen lassen. Postadresse: Röntgenpraxis, Ebertplatz 2, 50668 Köln, Tel.: 0221/1300448, Fax: 0221/136724.
Heilpraktiker Hans Peter Weber hat folgende Adresse: Institut für Organo-Bio-Therapie, Riehler Platz 5, 50668 Köln, Tel.:0221/732102, Fax: 0221/7392847, Internet: www.ect-tumortherapie.de.
Meine für mich sehr positive Nachricht hat im Forum sehr viele Reaktionen vom Glückwunsch bis zum lächerlich Machen schon sehr viel Wirbel gemacht. Als ehemaliger Musiker bin ich so was gewöhnt und habe keine Probleme damit. Ich bin auch niemandem böse, wenn er nicht glauben kann, was nach seiner bisherigen Kenntnis nicht möglich ist. Aber ich bin gewissermaßen ein lebender Beweis, dass es so etwas doch gibt. Oder ist es für einen an Krebs erkrankten 54-jährigen normal, wenn er - wie ich heute mal eben - 70 km Fahrrad in weniger als drei Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,58 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 69,8 km/h bei 2 mehrere km langen Steigungen mit einem schweren Tourenrad fahren kann? Da ich in Frankfurt (127 km von meinem Wohnort entfernt) als Gewerkschaftssekretär arbeite, morgens um 4.20 aufstehe und meistens spät, manchmal sehr spät nach Hause komme, habe ich keine Zeit, so etwas zu trainieren. Es macht mir Spaß und fertig! Seit meiner Krebsdiagnose war ich übrigens ganz genau 0,000 Tage arbeitsunfähig erkrankt. Meine einzigen Fehltage sind die, an denen ich in Köln war.
Das war erst einmal meine Krebsgeschichte. Wie gesagt, wissenschaftlich genaue Werte habe ich so gut wie nicht, besorge sie aber auf jeden Fall noch in diesem Jahr von einem Urologen. Aber als erstes habe ich meine erste und vermutlich auch letzte Kur von Ende Juni bis Mitte Juli. Dann sehen wir weiter.
Egal, wie ihr euren PK bekämpft: Ich wünsche euch allen so viel Erfolg, wie ich ihn erlebt habe. Die Enttäuschung, die einige von euch erwarten, wird nicht eintreten. Aber ich bleibe auf unbestimmte Zeit dem Forum und Informationen rund um den PK treu.
Am 25.2.2003 meldete sich Christoph ernüchtert wieder:
Anders als selbst erwartet, melde ich mich bei euch nach langer Pause zurück. Wie sich einige sicher noch erinnern, hatte ich vor, von Erfolgen nach der ECT (Electric Cancer Therapie) zu berichten. Dieser Bericht kann leider nicht folgen, weil mir Heilpraktiker Weber auf meine Frage, wieso drei Monate nach angeblich erfolgreicher ECT eine zweite Biopsie immer noch "positive" Ergebnisse haben konnte, bis heute keine Antwort gegeben hat. (Er hatte 6 Monate Zeit dazu).
Aufgrund nicht verbesserter PSA-Werte zwischen 5 und 10 ng/ml musste ich zusätzlich davon ausgehen, dass da "noch was" war, wenn auch deutlich weniger als bei der ersten Biopsie.
Also habe ich mich weiter mit Epican Forte von Dr. Rath behandelt und mir im Januar noch eine "Kur" mit Megamin geleistet. Megamin ist ein Produkt aus einem stark siliziumhaltigen Vulkangestein, das mit neuartiger Technik so fein gemahlen wird, dass die Körnchen dieses Pulvers wenige millionstel Millimeter im Durchmesser haben und so bequem über die Membran in eine Zelle dringen können, ohne diese zu beschädigen. Da die Teilchen zusätzlich noch elektrisch negativ geladen sind, haben sie eine regelrechte Sogwirkung auf die positiv geladenen "freien Radikalen" und nehmen diese in großer Menge mit auf ihren Weg aus den Zellen und aus dem Körper wieder heraus. Wie man weiß, resultieren viele Krebsarten aus den zu viel in unseren Körpern "schwirrenden" freien Radikalen, und damit ist der derzeitig wirkungsvollste "Radikalenfänger" sicher ein sinnvoller Zusatz. Erfahrungen mit Megamin besagen, dass Krebs teilweise trotz zahlreicher Metastasen ohne Aussichten auf Erfolg von OP, Strahlung oder Chemo bei Menschen, die Megamin genommen hatten, nicht mehr nachzuweisen war und die Betroffenen sich sehr wohl fühlten und fühlen.
Ich glaube nicht einfach an Wunder und weiß, dass mein PK sowieso nicht mehr viel zu bedeuten hatte. Aber bei meiner letzten PSA-Bestimmung habe ich einen Schrecken bekommen und mich anschließend riesig gefreut, denn: Mein PSA-Wert hatte mit 9,7 ng/ml den zweithöchsten Wert seit meiner Diagnose im Novembver 2001. Aber wie man weiß, treibt nicht nur PK den PSA-Wert in die Höhe, sondern auch Entzündungen, Sex und Radfahren. Alle drei Komponenten trafen für mich zu. Dann aber habe ich mir die weiteren Messwerte angeschaut. Und daraus ergab sich, das der Quotient zwischen fPSA und PSA mit 19 % der mit großem Abstand höchste seit meiner Diagnose war. 0 bis 15 % gelten als krebsverdächtig, und meine bisherigen Quotienten waren immer zwischen 7 und 13 %, also immer im verdächtigen Bereich. Erstmals war der Quotient unverdächtig. Also werde ich so weiter machen wie bisher. Ganz nebenbei: Ich fühle mich sauwohl und habe die letzten drei Monate vier kg zugenommen (von 64 auf 68 kg bei 170 cm Länge).
Nachdem sich meine Frau von mir getrennt hatte, habe ich seit zwei Monaten eine "neue" Freundin, mit der sich eine sehr glückliche Beziehung entwickelt. Diese Beziehung ist alles andere als einseitig. Sie gibt mir sehr viel, unter anderem auch jede Menge Bestätigung, Selbstwertgefühl und volle Erfüllung. Aber das Gleiche kann ich ihr ebenfalls geben, und dieses Gefühl der gegenseitigen Erfüllung ist etwas sehr Schönes, das ich im fortgeschrittenen Alter von 55 mit Typ-1-Diabetes und PK nicht mehr zu erleben hoffen konnte. Und jetzt hat es mich trotz allem noch einmal "voll erwischt".
Diese "Geschichte" habe ich bewusst in aller Offenheit berichtet, damit jeder Betroffene wissen kann und sollte, dass niemals wegen einer "Krankheit" alles beendet werden muss. Zu Ende sind alle schönen Dinge des Lebens erst, wenn dieses selbst sein Ende erreicht hat, und nicht eher.
Allen Mitbetroffenen, die zum größeren Teil wesentlich betroffener sein dürften als ich, wünsche ich noch sehr viel Spaß an und mit einem noch möglichst lange anhaltenden Leben!
[Christoph Damm verstarb am 11. Juni 2004 an seinem Krebs – Ed]

Günter schrieb am 23.11.2003:
Ich war auch ein Betroffener – bei mir ging es im Dez. 2000 los, drei Tage vor Weihnachten festgestellt. War dann im Januar 2001 zweimal zur Behandlung in Köln – Galvano-Bio-Therapie (kalter Strom), und der Krebs ist bis heute noch beseitigt. Bin natürlich weiter unter Kontrolle.
Vor 14 Tagen - keine Vergrößerung der Prostata - PSA 3,67 ng/ml, CEA – 2,6 ng/ml.
Was wollt Ihr mehr wissen ?
Ich gehe davon aus, dass die, die hier im Forum sind, auch das Internet haben, deshalb www.kniffki.de.vu. Dort habe ich meinen Krankheitsverlauf niedergelgt, um anderen Betroffenen diese Art bekannt zu geben! Schaut rein, da sind alle Adressen und Telefonnummern enthalten. Sollten noch Fragen offen sein, haben Sie den Mut mich anzurufen, ich gebe jede Auskunft! Tel.: 030/366 95 16