Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Therapieerfahrungen – Autohomologe Immuntherapie (AHIT)

[Die hier geschilderten Therapierfahrungen können keine statistische Aussage über Erfolg oder Misserfolg bei dieser Therapie liefern. Es handelt sich ausschließlich um Einzelerfahrungen.
Zur Autohomologen Immuntherapie nach Dr. med. Horst Kief kann hier und hier mehr nachgelesen werden – Ed]

Schorschel schrieb am 6.1.2006:
Da ich wegen der AHIT immer mal wieder gefragt werde, möchte ich heute (15 Monate nach meiner Krebsdiagnose) meine PK-Geschichte in Kurzform darstellen.
Dies vorab: Meine einzige Therapie ist die AHIT-Methode (siehe Forumextrakt, Neue Ansätze, Autohomologe…). Keinerlei Hormone o. ä.
Ansonsten nur „die üblichen Verdächtigen“ unter den Nahrungsergänzungsmitteln (Bor, Selen, Grüner Tee-Extrakt, Lycopin, Fischöl-Kapseln, Rotwein-Kapseln, Mariendistel, seit einigen Monaten zusätzlich Granatapfelelixier). Generell versuche ich, relativ gesund zu essen und halbwegs vernünftig zu leben, ohne zwanghafte Beschränkungen.
Ergebnis: PSA heute niedriger als vor 15 Monaten!
Hier in Stichworten meine Geschichte:
Alter aktuell: 60 Jahre; schlank, gesund, körperlich fit.
1999/2000: PSA „per Zufall“ mit erhoben; Werte 2,21 bzw. 2,11
Juni 2001: Erstmalige Vorsorgeuntersuchung beim Urologen. PSA 2,67; „kleine Prostata“.
02/2004: Wegen beginnender Miktionsbeschwerden zum Urologen. TRUS-Untersuchung. PSA 3,49. Diagnose: Benigne Hyperplasie. Medikament: Prostagutt forte (ein rezeptfreies pflanzliche Mittel). Prostatavolumen: 54 ml. Keine Prostatitis.
09/0204: Nachuntersuchung. PSA: 4,72. Prostatavolumen: 48 ml.
10/2004: Biopsie; 3 von 8 Stanzen positiv; Gleason 3 + 3. Stadium lt. Urologe: T1c. Empfehlung Urologe: Sofortige RPE. Übliche Differentialdiagnostik (Blase, Thorax, Knochen-Szintigrafie; alles negativ).
Zweitmeinung eingeholt (Bonkhoff): Nur 1 Stanze positiv; die aber 3 + 4.
Meine Entscheidung: Nicht operieren, sondern zunächst „Watchful Surveillance“ in Verbindung mit Immuntherapie (AHIT) machen. Vier Wochen täglich Thymusextrakt (NeySol) intravenös, um Immunsystem zu stimulieren bis zur Fertigstellung meines individuellen AHIT-Medikaments.
10/2004: - Am 25.10.04 MRT mit rektaler Spule bei Prof. Vogl/Uniklinik Ffm. Diagnose: Stadium T3. Teilweise Kapselinfiltration. Aggressiv wachsender Tumor. PSA von 5,01.
- Am 26.10. mit der AHIT-Therapie begonnen, trotz Vogl-Horrordiagnose.
Meine PSA-Verdopplungszeiten:
Juni 2001 bis Februar 2004: 82 Monate
Februar 2004 bis Oktober 2004: 16 Monate
11/2004: 26. November 2004: PSA 5,38 (mein bisheriges „all-time-high“). Spitze lt. Dr. Kief (der AHIT-Arzt) therapiebedingt.
01/2005: PSA am 10.01 2005: 3,31. Wechsel des Urologen. Neuer Urologe empfiehlt Fortsetzung der AHIT. Prostatavolumen; 28 ml.
03/2005: Absinken des PSA auf 3,06 bzw. 3,11 am 31.01.05 bzw. 02.03.2005.
04/2005: Beginn des 2. AHIT-Zyklus. PSA einmalig hoch auf 4,26 (lt. Dr. Kief wiederum therapiebedingt). 4 PSA-Werte zwischen April und Juli zwischen 3,04 und 3,36.
11/2005: Beginn 3. AHIT-Zyklus. Üblicher PSA-Verlauf. Anstieg auf 5,17. Danach 4,78, gestern letzter Wert: 3,98.
Im Juli/August 2004 habe ich 3 Kontrolluntersuchungen machen lassen, und zwar beim Urologen meines Vertrauens, bei Prof. Barentzs in Nijmegen und bei Prof. Weidner, Chefarzt Urologie Uniklinik Gießen. Die gleichlautenden Ergebnisse: Tumor intrakapsulär, keine Kapselinfiltration erkennbar, kein Lymphknotenbefall erkennbar etc. Die zwischenzeitlich auf Empfehlung von Ludwig und anderen zusätzlich noch erhobenen Werte (CGA, NSE, BAP, Testosteron etc.) waren alle unauffällig gewesen.
Ich bin natürlich sehr glücklich mit dem bisherigen Verlauf meiner Krankheit und bin sehr froh, dem Leitlinien-Reflex meines damaligen Urologen in Richtung auf RPE nicht gefolgt zu sein, obwohl der massiven Druck ausgeübt hatte („Sie werden an Ihrem Krebs oder seinen Metastasen sterben, wenn Sie sich nicht operieren lassen“). Ich hogffe, dass das so weitergeht und mein PSA im Rahmen bleibt oder vielleicht sogar weiter sinkt.
Mein Immunsystem ist dank AHIT prima in Schuss. Ich merke das sowohl an meiner im Vergleich zu früher kaum noch vorhandenen Erkältungsanfälligkeit, als auch an meiner kaum noch bemerkbaren Kopfhaut-Psoriasis, die sich sonst im Winter immer mächtig gemeldet hatte.

Am 11.9.2008 berichtete Schorschel unter dem Betreff „Was die AHIT mir gebracht hat“ weiter:
Meine PSA-VZ war von 83 Monaten (2001 bis Anfang 2004) auf 16 Monate (Februar 2004 bis November 2004) abgesackt. Meine Krebsdiagnose schwankte zwischen drei von acht Stanzen positiv mit Gleason 3+3 und einer von acht mit 3+4 (Bonkhoff). Die Klassifizierung schwankte zwischen T1c und inoperablem T3 mit aggressivem Wachstum und partieller Kapselinfiltration.
Als Therapiealternativen hatte ich die OP kategorisch ausgeschlossen (trotz eines regelrechten Psychoterrors meines damaligen Urologen); Brachy hatte ich überlegt, dann aber doch nicht gemacht wegen eventueller Spätfolgen.
Meine absolute Priorität waren – damals wie heute – körperliche Unversehrtheit und eine Beibehaltung der Lebensqualität. Daher entschied ich mich, meinem Körper die Problemlösung zu übertragen und ihn dabei so stark wie möglich zu machen, also meine Abwehrkräfte zu maximieren.
Die AHIT hatte mich einige Jahre zuvor bereits von meiner jahrzehntelangen Schuppenflechte geheilt, und Dr. Kief berichtete von ersten Erfolgen bei Krebs. Damit stand die Entscheidung für mich fest. Ich würde außer der AHIT (und gesunder Ernährung einschl. einiger NEMs) absolut nichts machen.
Das Ergebnis: Mein PSA liegt heute unter den Werten vom Herbst 2004, als ich meine PK-Diagnose erhielt. Dass im Februar 2008 bei einer FNAB keine Krebszellen gefunden wurden, nahm ich zur Kenntnis. Vielleicht war es ein falsch-negatives Ergebnis, vielleicht hat die AHIT den Krebs gekillt. Jedenfalls scheint es zumindest eher unwahrscheinlich zu sein, dass sich der PK ausgebreitet hat, denn sonst hätten die vier jeweils gefächerten FNABs wohl etwas finden müssen.
Nach über drei Jahren habe ich im März 2008 begonnen, zusätzlich die Tisso-Produkte zu nehmen, weil mir die Zellsymbiose-Theorie plausibel erschien (ohne Studie!).
Mein Gesundheitszustand und mein Allgemeinbefinden sind prima. Ich führe eine glückliche Ehe, treibe Sport und genieße mein Leben. An dieser schönen Situation hat nach meiner Überzeugung die AHIT einen großen Anteil, ebenso wie sie meine Schuppenflechte geheilt hat. Da können manche Leute hier im Forum und die Schulmedizin-Lobby schreiben, was sie wollen: Ich verdanke der AHIT bisher fast vier und hoffentlich noch viele weitere wunderbare Jahre.
Wegen einiger Mail-Anfragen:
1. Ich habe an Laborwerten früher regelmäßig, jetzt eher selten PSA erheben lassen. Ansonsten zweimal im Jahr ein umfangreiches Blutbild mit Nieren-, Leber-, Fettwerten usw. usw. Bis auf Gamma-GT (ist bei mir schon seit 20 Jahren recht hoch) alle Werte im Normbereich.
2. Mein Immunsystem habe ich bisher erst einmal durch einen sog. Immunstatus meines Labors prüfen lassen. Da waren alle Werte im positiven Bereich der empfohlenen Bandbreite.
3. Nein, an einer "AHIT bei Krebs"-Studie bin ich nicht interessiert. Sie würde meine Entscheidung auch nicht beeinflussen, schon gar nicht, seit mir immer klarer wird, wie Lobby-gesteuert die meisten Studien sind. Die Schulmedizin macht alles Alternative kaputt, und innerhalb der Schulmedizin gewinnt immer die Fakultät, die die Studie in Auftrag gegeben hat - das haben wir ja kürzlich hier im Forum erst wieder gehabt.
Und wenn man eine ehrliche Studie macht (wie Dr. Kief, der aus ethischen Gründen seinen leidenden Schuppenflechte-Patienten kein Placebo gab, sondern seine zweitbeste verfügbare Therapie neben der AHIT), dann kommt irgendein Schulmediziner oder Krankenkassen-Lobbyist und schreibt die Studie runter. Das Echo hier im Forum darauf kennt Ihr.