Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Therapiearten – Enzymtherapie

Arnold fragte am 4.12.2003:
seit rund fünf Jahren ist bei mir bekannt, dass ich (heute 73 Jahre) PK habe, anfangs im beträchtlichen Ausmaß. Auf Grund des damaligen Zustandes bekomme ich die Hormonblockade. Zu Beginn war ich auf diesem medizinischen Gebiet total unwissend.
Meine im Forum bekannte PKG umfasst folgende Schwerpunkte:
(1) HB1, 31 Monate; Trenantone.
(2) HB3, 14 Monate; Trenantone+Flutamid + Proscar;
    am Ende bei PSA 0,4 ng/ml Aufgabe wegen starker Nebenwirkungen, Anämie und Kopfschmerzen.
(3) HB2, 2 Monate; Flutamid + Proscar.
(4) HB1, 8 Monate; Proscar.
(5) Neubeginn wegen Anstieg PSA auf 28:
    HB3, 4 Monate/bis heute; Zoladex (Monatsspritze) + Flutamid + Proscar. PSA 5,7 ng/ml.
Da die HB den PK wohl nicht entfernen, sondern nur im gewissen Maß bremsen kann, und mein PK ebenfalls nicht kalkulierbar ist und somit eines Tages auch ein HUPK werden kann, habe ich mich in der Naturheilkunde umgesehen bzw. Veröffentlichungen gelesen und bin da auf die Enzymtherapie gestoßen; dazu ein Text von Dr. med. Klaus Maar zum Thema: "Enzymtherapie bei bösartigen Erkrankungen" sowie ein Buch vom Heyne-Verlag: "Enzyme" ISBN 3-453-16798-8:
"Bei den vielen Fällen - PK - stelle ich fest, dass mit der Diagnose - PK - die Therapie: Operation oder Chemo oder Bestrahlung oder HB eingeleitet wird zur Beseitigung des Symptoms, während die Mängel oder Defekte im körpereigenen Abwehrsystem (also die Verursacher) nicht im Gleichlauf mit einer der vorg. Therapien behoben werden. Warum?"
So war es bisher auch in meinem Fall, hier als Mitglied einer GKV. Vielleicht ist die Behandlung bei Privatversicherten anders und besser.
Ich vermisse heute unter Hinweis auf die Kausalität im Bereich PK die Behandlung des Verursachers des Symptoms PK, denn durch die Beseitigung des Verursachers kann doch erst nach meiner fakultätsfremden Manier die wahre Heilung erfolgen. Der PK ist doch wohl ein Symptom mit der Information, dass ein Defekt im Abwehrsystem vorliegt.
Seit dem 16.10.2003 mache ich neben der HB3 eigenständig eine Enzymtherapie, "Wobenzym N" mit 4 Tbl. morgens und 4 Tbl. abends. Hierzu eine Bemerkung: Ich bin kein Handelsvertreter, sondern war paar Jahrzehnte als Ingenieur in der Technik tätig. Die Enzymtherapie neben der HB3, begleitet mit einer vernünftigen Ernährung, beabsichtige ich nun über einen Zeitraum von sechs Monaten anzuwenden und werde hierüber berichten.
Hat jemand Erfahrungen mit einer Enzymtherapie und/oder mit einer Thymustherapie, z. B. ThymoGlanduretten?