Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Therapiearten – Elektrische Cancer-Therapie (ECT)

Am 19.3.2002 berichtete Christoph über PET und ECT, und löste damit einige Diskussion aus:
Wie verspochen, hier ein erster Bericht über meine PET-Erlebnisse.
Ich muss sagen, die Praxis in Köln und vor allem Frau Dr. Korman ist eine goldene Adresse! Ich bin von 8 Uhr bis nach 16 Uhr intensiv untersucht worden (mit Unterbrechungen, versteht sich), bis alles geklärt war. Für mich sehr gut ist natürlich das Ergebnis: In meinem ganzen Körper sind nirgends Krebs-Metastasen zu finden. Und das Karzinom auf der linken Seite der Prostata ist so minimal, dass es sich um etwa einen Millimeter handelt. Der große Rest, der einmal etwa die Hälfte der linken Hälfte der Prostata einnahm, ist dank Lysin, Prolin, Vitamin C (jawohl, Vitamin C!!!) und ca 35 weiteren Naturstoffen aus dem Vitaminprogramm von Dr. Rath bereits verschwunden.
Der ziemlich geringfügige Rest wird nächste Woche mit der ECT bei Heilpraktiker Weber (ebenfalls in Köln) beseitigt. ECT steht für Elektrische Cancer-Therapie. Herr Weber macht sich und vor allem uns Patienten zunutze, dass Krebszellen wesentlich empfindlicher gegenüber elektrischem Strom sind, als normale Zellen.
Nachdem also die Karzinome, Geschwülste oder Metastasen durch die PET in Verbindung mit einer Kernspin-Tomographie genau geortet sind, werden bei der ECT Elektroden an den relevanten Stellen angesetzt - beim PK nur von außen am Damm und am Bauch. Der Gleichstrom wird durch die Krebszellen von einer Elektrode zur gegenüberliegenden geleitet. Dabei werden die Krebszellen abgetötet, weil sie das nicht überleben. Den normalen Zellen macht es aber nichts aus. Sind die Krebszellen im Zielgebiet alle abgetötet, schaltet sich der Strom von allein ab, weil er ja nicht mehr weitergeleitet wird. Um die Patienten nicht zu überfordern, dauert die Therapie maximal drei Stunden. Sind nach dieser Zeit immer noch lebende Krebszellen vorhanden, wird die Therapie nach einer Woche "Ruhepause" wiederholt. Auf diese im Grunde einfache Weise sind schon ziemlich fortgeschrittene "Fälle" von Patienten von der übermäßigen Last ihres Krebses befreit worden. Ganz allmählich verbreitet sich diese Methode auch bei Ärzten, auf jeden Fall bei denen, die selbst Prostatakrebs haben und ohne Libido-Verlust weiter leben möchten.
Wenn nach Beseitigung der Krebszellen noch die Ursache bearbeitet wird – z. B. zu schwaches Immunsystem oder Wasseradern etc. - dann hat der Patient gute Chancen, den Rest seines Lebens - der manchmal noch 40 oder mehr Jahre ausmachen kann - ohne Krebs zu genießen.
Nächste Woche etwa zur gleichen Zeit werde ich mich wahrscheinlich ganz ohne PK wieder melden.
Wil war am selben Tag bei weitem nicht so optimistisch:
Modernste Methoden werden hier zur Lokalisierung des Tumors eingesetzt. Aber dann:
Ein Gleichstrom wird durch die Krebszellen von einer Elektrode am Damm zu einer am Bauch geleitet. Verstehe ich das richtig? Der Strom werde von den Krebszellen geleitet? Kann wohl nicht sein, denn die Krebszellen sitzen in einem kleinen Raum, irgendwo auf halbem Wege der Strombahn. Also, es wird wohl gemeint, dass der Strom durch den kleinen Tumor geleitet wird. Der Hauptteil des Stroms läuft aber über Wege mit der beste Leitfähigkeit. Das sind vornehmlich die Blutbahnen. Ein winziger Teil des Stroms wird wohl die Krebszellen berühren. Dann folgt der Schlüssel zur Entlarvung:
<< Sind die Krebszellen im Zielgebiet alle abgetötet, schaltet sich der Strom von allein ab, weil er ja nicht mehr weitergeleitet wird. >>
Dieses setzt voraus, dass der Hauptteil des Gleichstroms über den kleinen Tumor läuft, was nicht stimmen kann.
Solche dummen Geschichten versucht man glaubwürdig zu machen, indem man anfängt mit hi-tech-bildgebenden Techniken. Bitte, verweise doch mal auf wissenschaftliche Veröffentlichungen in "peer reviewed journals".
Grüße
Wil (Physiker HVS)
Hansjörg war, ebenfalls am 19.3.2002, genau so skeptisch wie Wil:
das klingt zu schön, um wahr zu sein!
Ein Skeptiker, der durch Wils physikalischen Kenntnisse und Ausführungen bestärkt wird!
Willi dagegen schrieb am 20.3.2002:
Christoph hat die Funktion der ECT recht einfach dargelegt. Nun kommst Du als Pysiker und rennst alles über den Haufen. ;-). Verständlicherweise tue auch ich mich schwer, dieser Funktionsweise Funktionalität abgewinnen zu können, da ja nun mal der Strom hier nicht zielgerichtet geleitet werden kann. Er folgt der physikalischen Gesetzmäßigkeit, geringer Widerstand.
Das Problem ist es in der Tat, einen entsprechend hohen Stromfluss zu erzielen, damit der Tumor abgetötet, nicht aber aktiviert wird. Wo aber liegt diese Grenze? Gemessen werden kann nur der Gesamtstrom, die Teilströme sind nicht erfassbar - auch nicht der durch die Prostata.
Da jedoch die Prostata sich unmittelbar im Dammbereich befindet, liegt die Vermutung nahe, dass diese, wenn der Widerstand kleiner ist als der der Umgebung, einen großen Teilstrom fließen lassen würde und damit auch die Krebszellen, da diese den kleinsten Widerstand haben sollen. Herr Weber hat aber Erfolge damit erzielt.
Der Vorteil den ich sehe: Wenn der Stromfluss duch den Tumor ausreichend ist, dann ist diese Methode gewiß besser als eine, bei der die Prostata verletzt wird durch Schneiden oder Punktieren, weil die Tumorränder, die ja das Problem bei der Prostatektomie sind, hier mit erwischt werden, so der Widerstand gering genug ist.
Wie immer, so bleiben Fragen offen.
Wils Erwiderung ließ nicht lange auf sich warten. Am selben Tag wie Willi schrieb er:
Alles gut und schön.
<< Herr Weber hat aber Erfolge damit erzielt. >>
Denkt er, sagt er. Warum publiziert er seine Erfolge dann nicht in einem wissenschaftlichen Fachblatt? Die ganze Welt wartet auf aussichtsreiche Therapien. Und Herr Weber sitzt auf seiner erfolgreichen Erfindung wie ein Huhn auf seinen Eiern. Goldenen Eiern.
Fridolin meinte am selben Tag
ich glaube, Christoph hat in seiner Euphorie hier etwas falsch verstanden. Wir sollten einfach Herrn Weber im Forum einmal zu Wort kommen lassen. Ich habe schon von anderen Betoffenen gehört, dass sie gen Kölle zum neuen Guru (der ja nicht billig ist!) ziehen wollen.
Ludwig schrieb:
wenn Strom helfen könnte, wäre der Effekt unvergleichlich größer, wenn man mit großflächigen Elektroden mittels Laparoskopie direkt an die Prostata gehen würde. Die technischen Voraussetzungen sind in vielen Kliniken gegeben. Aber es macht keiner. Warum wohl? Weil es sicher nicht funktioniert.
Oder habe ich gerade eine Erfindung gemacht ??? ;-)
Ralf war, ebenfalls am 20.3.2002, genau so skeptisch wie Wil und Hansjörg:
Ich bin, wie Wil und Hansjörg, und als Ing. (grad.) der Fachrichtung Nachrichtentechnik, für den das Ohmsche Gesetz noch vor dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland rangiert, mehr als skeptisch. Die PET hat ergeben, dass, wie Christoph schreibt, das Karzinom in der Prostata noch vielleicht einen Millimeter groß ist (wunderbar, dass es jetzt so ein präzises Verfahren gibt!). Dann ist der Querschnitt des Karzinoms (d^2*pi/4) kleiner als 1 qmm. Dem gegenüber steht der Querschnitt des Beckens zwischen Damm und Bauch von (geschätzt) 251.000 qmm [vereinfacht als elliptischer Querschnitt angesetzt mit a = 400 mm und b = 200 mm (etwa meine Maße), F = p*a*b]. Damit fließt 1/251.000 des Gesamtstroms durch den Tumor (vereinfachend gleichmäßige Stromverteilung über den gesamten Querschnitt vorausgesetzt). So niedrig kann sein Leitwert gegenüber gesundem Gewebe gar nicht sein, dass ihn dieser Strom sonderlich beeindruckt, oder der Strom muss so hoch gewählt werden, dass bei der Gelegenheit das gesamte Becken mit verkocht wird. Selbst wenn meine Ansätze zu vereinfachend sind, und der Strom durch den Tumor 1/50.000 des Gesamtstroms ausmachen sollte, kann ich an eine Wirkung nicht glauben, so sehr ich Christoph und uns allen wünschen würde, dass es funktioniert. Herr Weber sollte wirklich nachprüfbare Ergebnisse vorlegen. Wie wird festgestellt, ob "nach dieser Zeit immer noch lebende Krebszellen vorhanden" sind? Nochmal eine PET?
Uwe schrieb:
es ist ohne Zweifel richtig, dass jeder von uns Risiken auf sich nimmt, damit Ärzte ausprobieren können, wo eventuell ein neuer Weg gegen unseren Prostatakrebs ist. Deine neue Therapie ist ein alter Hut und wird durch wissenschaftlich nicht bewiesene Behauptungen auch nicht zu einer Wunder-Therapie. Über die elektrische Leitfähigkeit muss ich als Elektro-Ingenieur nichts mehr sagen, Ralf hat schon alles gesagt.
Es riecht eigenartig, dass eine Ärztin die Diagnose macht, und ein anderer die Therapie und diese beide sich gegenseitig bestätigen, wie gut sie funktioniert.
Dein Verdienst ist es, dass Du versucht hast, uns diese Therapie zu erklären; was wir wissen, können wir bekämpfen.
Vielleicht ist dem Dr. Weber gar nicht daran gelegen, öffentlich seine Therapie zu vertreten, weil man im Stillen mit krebskranken Patienten viel Geld verdienen kann.
Diese Wundertherapie sollte durch Dritte bestätigt werden, sonst ist vielleicht doch alles nur Humbug.
Am 21.3.2002 schrieb Peter:
herzlichen Glückwunsch zum bisherigen Verlauf ... und ein paar Fragen,-)
Du schriebst: "In meinem ganzen Körper sind nirgends Krebs-Metastasen zu finden. Und das Karzinom auf der linken Seite der Prostata ist so minimal, dass es sich um etwa einen Millimeter handelt. Der große Rest, der einmal etwa die Hälfte der linken Hälfte der Prostata einnahm, ist dank Lysin, Prolin, Vitamin C (jawohl, Vitamin C!!!) und ca 35 weiteren Naturstoffen aus dem Vitaminprogramm von Dr. Rath bereits verschwunden. Der ziemlich geringfügige Rest wird nächste Woche mit der ECT bei Heilpraktiker Weber (ebenfalls in Köln) beseitigt."
Wenn die Kurve etwa so aussieht:
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warum machst Du dann nicht einfach weiter?
Sieht sie so aus,
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was heißt "ziemlich geringfügiger Rest" in Zahlen? Wie lange ist der "Rest" schon stabil? Warum diesen kleinen Rest jetzt mit einer anderen Methode therapieren? Ich gehe jetzt nicht auf Wils physikalische Kommentare ein, aber warum wechselt man eine erfolgreiche Methode?
Christoph antwortete am selben Tag:
ziemlich geringfügiger Rest heißt, dass noch ein Mini-Ca. von etwa 1 mm Durchmesser vorhanden ist. Selbstverständlich mache ich mit meinem Vitaminprogramm voll weiter!
Die ECT ist nur eine zusätzliche Therapie zur doppelten Absicherung. Mit der Physik kenne ich mich verdammt schlecht aus. Es geht darum, dass Krebszellen erheblich geringeren Widerstand gegen elektrischen Strom haben. Mittlerweile lassen sich sogar PK-erkrankte Urologen mit dieser Methode behandeln. Warum sollte ich es nicht zusätzlich auch versuchen. Denn ich will den PK auf jeden Fall los werden.
Meine PSA-Kurve sieht so aus, dass der Wert permanent niedriger wurde. Nur bei der letzten Blutentnahme am 28. Februar wurde er wieder schlechter. Aber da bin ich aus Terminnot in engen Hosen 1,5 km den Berg zu meinem Hausarzt gelaufen und bekam 15 Min später die Blutentnahme. Das kann (muss natürlich nicht) eine Erklärung sein. Wie gesagt, mein Ziel ist Befreiung vom PK und Sicherheit, deshalb doppelte Endbehandlung.
[Christoph Damm verstarb am 11. Juni 2004 an seinem Krebs – Ed]

Richard fragte am 4.4.2002:
Mein PSA liegt bei über 300, Knochenscherzen sind schlimm. Nenn doch bitte einmal die Adresse von Deinem Heilpraktiker und Kosten ungefähr der Elektro-Behandlung.
Christoph beantwortete die Frage einen Tag später:
Der Heilpraktiker heißt Hans-Peter Weber. Adresse von Institut und Praxis: Riehler Platz 5, 50668 Köln, Tel.: 0221/732102, Internet: www.ect-tumortherapie.de.
Die Kosten sind schwer vorauszusehen. Es kommt darauf an, wie lange der Strom durch den Körper fließen muss. Die Stunde kostet 330 EUR. Bevor die Therapie beginnen kann, muss aber lokalisiert sein, wo Krebszellen sind, damit die Band-Elektroden entsprechend angesetzt werden können.
Ich wünsche dir alles nur mögliche Glück und vollen Erfolg.
[Richard ("Ritschi") verstarb am 14.7.2002 an seinem hormonrefraktären Prostatakrebs, der u. a. in die Knochen und die Leber metastasiert hatte. - Ed]

Uwe kam am 5.4.2002 mit der folgenden Information:
Paul hat mir diese interessante Seite zur ECT geschickt. und ich finde, es ist lesenswert.
http://naturmednet.de/index.html > http://naturmednet.de/index.html
Klinische Anwendung der Elektro-Carzinom- Therapie bei der Behandlung von Tumoren
China - Japan Friendship Hospital Peking 6 -1999, auszugsweise Übersetzung S. 1-18
Klinischer Report über ECT in 9011 Fällen bei verschiedenen Tumoren Prof. Dr. Yu-Ling Xin (Thoraxchirurg):
Um die neue Technik der Elektro-Carzinom-Therapie (ECT) zu verbreiten, wurden zwischen 1987 und 1998 128 ECT-Übungskurse durchgeführt. 2198 Mediziner besuchten die Kurse. 1286 Krankenhäuser behandelten mit ECT. Es wurden mehr als 10.000 Fälle verschiedener Arten von Tumoren behandelt. Die Erfolgsrate liegt zwischen 65 und 85 %.
Klinische Daten: In diesem Report wurden Daten von 9011 Fällen mit verschiedenen Arten von Tumoren mit Langzeit-Nachsorge aus 168 Krankenhäusern gesammelt. Unter den Fällen waren 7642 maligne Tumore und 1369 benigne [gutartige] Tumore. 5672 Patienten waren männlich und 3339 weiblich. Der jüngste Patient war 4 Mon. alt, der älteste 93 Jahre alt. Das Durchschnittsalter betrug 56,5 Jahre.
Tumorarten: Unter den bösartigen Tumoren waren 3840 Fälle von Tumoren an den inneren Organen (1595 Fälle von Speiseröhrenkrebs, 1113 Lungenkrebs, 961 Leberkrebs, 21 Kehlkopfkrebs , 20 Prostatakrebs und 130 andere Krebsarten. Die Zahl der superficialen [oberflächlichen] Tumoren betrug 3802 (958 Fälle von Hautkrebs, 644 Brustkrebs, 598 Kopf- und Gesichtskrebs , 361 oberflächliche Lymphmetastasen, 250 Schilddrüsen-Adeno-Karzinome, 237 Vulva-Karzinome, 227 Melanome, 172 Fälle von Krebs im Brust- und Unterleibsbereich, 138 Fälle von Krebs im Mundhöhlenbereich, 133 Rhabdomysarkome [eine selten vorkomende Art von Weichteil-Sarkom (Sarkom = bösartiger Tumor)], und 84 Ohrspeicheldrüsengeschwulste. Unter den benignen Tumoren waren 874 Fälle von Hämangiom [von Blutgefäßen ausgehende Tumore], 191 Fälle von Hypertrophie der Prostatadrüse, 116 Schilddrüsenadenome, 102 Schilddrüsenzysten und 86 Keloide [Bindegewebewucherungen].
Stadien der Tumore: Unter den 7642 Fällen von malignen Tumoren waren 749 Fälle in Stadium I, Fälle in Stadium II, 2862 im 2504 Stadium III und 1527 in St. IV. In dieser Gruppe waren die Mehrzahl der Fälle (57,4 %) in Stadium III und IV. Bei den benignen Tumoren entfällt diese Einteilung. Durchmesser der Tumore: 1723 Fälle (22,6 %) hatten einen Durchmesser von 3,0 - 5,0 cm, 2758 Fälle (36,1 %) 5,1 - 7,0 cm Durchmesser, 2333 Fälle (30,5 %) 7,1 - 9,0 cm, 628 Fälle (8,2 %) 9,1 - 13,0 cm Durchmesser und 200 Fälle (2,6 %) 13,1 - 21,0 cm Durchmesser. Die Mehrzahl der Fälle (5928/9011; 65,8 %) befanden sich in der Gruppe von Tumoren mit einem Durchmesser von 5-9 cm. Unter diesen waren 66,6 % (5091/7642) maligne Tumore und 61,2 % (837/1369) benigne Tumore.
Behandlungsmethode: Es wurde das computergestützte BK92 oder das Multifunktionale Instrument ZAY-6B, die die Sicherheit der Behandlung garantieren, und Platin- Elektroden (0,7 mm Durchmesser und 150 mm Länge) verwendet, zusätzlich wurden verschiedene Formen von Elektroden gemäß den Arten von Tumoren benutzt. ECT an oberflächlichen Tumoren und an einigen Arten von Tumoren an den inneren Organen wurde bei lokaler Betäubung durchgeführt. Bei einigen Arten von Tumoren wurden bei der Behandlung mit ECT Anästhesie eingesetzt. Laut klinischer Erfahrung beträgt der Nekrosebereich [Bereich einer Gewebeveraänderung] um die Elektrode herum 2 cm im Durchmesser, d. h. 1 cm im Radius. Also sollte die Distanz zwischen zwei Elektroden weniger als zwei cm betragen. Normalerweise wird eine Spannung zwischen 6 und 8 Volt und [ein Strom - Ed] zwischen 60 und 80 mA eingesetzt. Die Elektrizitätsmenge bei soliden Tumoren beträgt 80-100 Coulomb pro 1 cm Durchmesser und bei kavernösen Hämangiomen 30-40 Coulomb pro 1 cm im Durchmesser des Tumors, da Hämangiome viele Elektrolyte enthalten. Es ist Vorsicht geboten um nicht benachbarte Hautnerven und Blutgefäßen bei der Behandlung von Hemangiomen zu verletzen. Durch unsere Experimente konnte bewiesen werden, dass direkte Therapie nicht nur Tumorzellen vernichten kann, sondern auch normale Gewebezellen in der Nähe der Nadeln. Der Hauptmechanismus der ECT ist Elektrolyse, Elektro-Osmose und Elektrophorese, welche eine Unausgeglichenheit der Elektrolyte in dem behandelten Gewebe herbeiführen. Das Areal um die Anode wird stark basisch (pH-Wert 1-2), das Areal um die Kathode stark alkalisch (pH- Wert 12-14). Große Mengen von Chlor-, Wasserstoff- und Sauerstoffionen werden freigesetzt. Diese chemische Veränderung lässt das Gewebe gerinnen und nekrotisch werden. (Indikationsliste im Orginaltext - weitergehender als bei Plattenelektrodenanwendung)
Klinische Effektivitätsrate:
Entsprechend dem Standard UICC für Behandlungseffektivität, stellt sich CR (komplette Rückbildung), PR (teilweise Rückbildung, NC (keine Verbesserung) und PD (Fortschreiten der Erkrankung), die klinische Erfolgsraten der ECT an 9011 Fällen wie folgt dar:
Die kurzfristige Erfolgsrate bei 7642 Fällen von bösartigen Tumoren beträgt: CR 33,2 % (2540/ 7642), PR 42,8 % (3272/7642), NC 14,4 % (1097/7642), und PD 9,6 % (733/7642). Nimmt man CR und PR als effektiv, liegt die Gesamterfolgsrate bei 76 %. Die kurzzeitige Erfolgsrate bei gutartigen Tumoren war: CR 63,5 % (869/1369), PR 29,1 % (399/1396), NC 5,9 % (81/1369) und PD 1,5 % (20/1369). Die Erfolgsrate bei (der Behandlung) von benignen Tumoren ist offensichtlich höher als bei den malignen Tumoren. Die klinische Erfolgsrate variiert, abhängig von Stadium, Größe und Lokalisation der Tumore. Die Erfolgsrate von Tumoren in Stadium I und II betrug 91 % (2960/3253), während die von Tumoren in Stadium III und IV bei 64 % (2811/4389) lag. Die Erfolgsrate bei der Behandlung von malignen mit einem Durchmesser von mehr als 7 cm lag bei 60,7 % (1920/3161). Die Erfolgsrate bei der Behandlung von benignen Tumoren, die keiner als 7 cm waren, betrug 83,2 % (400/481). Die Erfolgsrate bei der Behandlung von malignen Tumoren, die sich an der Hautoberfläche befinden, betrug 80,2 % (3051/3802) und bei denen der inneren Organe lag bei 71,9 % (2761/3840). Die Differenz der Erfolgsrate zwischen den oben genannten Gruppen ist signifikant. Die über einen Zeitraum von 1-5 Jahren festgestellte Langzeit- Erfolgsrate bei 7642 Fällen von malignen Tumoren nach Behandlung mit ECT betrug: 818 Patienten (10,7 %) verstarben innerhalb eines Jahres, 6824 Patienten (89,3 %) überlebten über ein Jahr, 5883 Patienten (77 %) überlebten über zwei Jahre, 4278 Patienten (56 %) über drei Jahre, 3593 Patienten (47 %) über vier Jahre und 2752 Patienten (36 %) mehr als fünf Jahre. Die 5-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit Tumoren in Stadium I und II betrug 65,3 % (2123/3253), wobei die Überlebensrate von Patienten mit Tumoren in Stadium III und IV bei 7,9 % lag (629/4389). Bei den benignen Tumoren wurde nur eine 3-Jahres-Nachsorge durchgeführt. Alle Patienten überlebten das erste Jahr, 1367 Patienten (99,8 %) das zweite Jahr und 1334 (97,4 %) überlebten das dritte Jahr.
Zusammenfassung (der Auszüge Seite 1-18)
1. Mit ECT können nicht nur maligne Tumore, die nicht (mehr) operabel sind und auf Radio- oder Chemotherapie nicht mehr ansprechen, behandelt werden, sondern auch benigne Tumore können mit hoher Erfolgsquote behandelt werden. Besonders hervorzuheben ist hierbei die überraschende Effektivität bei der Behandlung von kavernösem Hämangiom;
2. Es ist wichtig, die Fälle sorgfältig auszuwählen. Klinische Daten zeigen, dass die Erfolgsrate (91 %) bei Behandlung von malignen Tumoren in Stadium I und II erheblich höher ist, im Gegensatz zu einer Erfolgsquote von 64 % bei malignen Tumoren in Stadium III und IV. ECT könnte kontraindiziert sein bei Fällen mit generalisierter Metastasierung und kritischem Allgemeinzustand.
3. Wichtig ist eine korrekte Behandlung, die Elektroden exakt unter direkter Sicht einzuführen. Verteilung und Distanz zwischen den Elektroden sollten rational gewählt werden. Die Elektrizitätsmenge sollte nach Typus und Größe des Tumors ermessen werden. Im Allgemeinen beträgt die Menge 80-100 Coulomb bei soliden Tumoren und 30-40 Coulomb bei Hämanginomen.
4. ECT ist eine lokale Behandlungsmethode. Um die Metastasenbildung bei malignen Tumoren zu kontrollieren, bietet sich an, ECT und Radio- und Chemotherapie zu kombinieren und dadurch möglicherweise die Effektivität zu steigern.
Weitere Kapitel des englischsprachigen Reports:
1. Klinischer Report über ECT bei 9011 Patienten mit verschiedenen Formen von Tumoren (1)
2. Langzeit Resultate von Lungenkrebs im mittleren oder Endstadium, der mit ECT behandelt wurde (19)
3. ECT-Therapie bei ösophagealen Karzinomen und postoperativer anastomotic opening stenosis (29)
4. Klinische Resultate von Leberkrebs im mittleren oder Endstadium, der mit ECT behandelt wurde (36)
5. Klinische Beobachtung von massivem Leberkrebs behandelt mit ECT in Kombination mit invasiver Therapie (44)
6. Effekt von ECT bei Brustkrebs im mittlerem Stadium und Endstadium (49)
7. Klinischer Effekt von ECT bei malignen oberflächlichen Tumoren. (59)
8. Klinische Erfolgsrate von ECT-Therapie bei der Behandlung von maxillofacial Tumoren (66)
9. Klinische Anwendung von ECT bei malignen Tumoren (70)
10. Auswertung der langfristigen therapeutischen Effektivität von ECT an cevicalen Karzinomen im mittleren oder Endstadium (78)
11. Klinische Erfolgsrate bei Hämanginomen, behandelt mit ECT (83) Electro-Carzinom-Therapie (ECT)
Ein an chinesischen Universitäten entwickeltes belastungsarmes Verfahren zur Karzinomtherapie wird bereits seit mehreren Jahren erfolgreich angewandt, um Tumoren und Metastasen zum Absterben zu bringen. Voraussetzung ist, dass diese einer Punktion gut zugänglich sind, z. B. bei Haut-, Brust-, Leber-, Pankreas-, Prostatatumoren und -metastasen. Die Erfahrungen der Pekinger Universität bei über 9000 behandelten Fällen werden jetzt in einer Broschüre vorgestellt. Es handelt sich um eine Therapie, bei der mittels Elektroden auf der Hautuoberfläche elektrischer Strom Körpergewebe durchfließt. Durch eine Neuentwicklung von flexiblen Plattenelektroden kann der für die "Bio-Nekrose" notwendige Stromfluss bei ausreichender Stromstärke auch ohne direkten Kontakt zu den entarteten Zellen erreicht werden. Die starke Übersäuerung und Veränderung des Stoffwechsels der Tumorzellen gegenüber gesunden Körperzellen werden als Veränderungen im Computer-Überwachungsprogramm des ECT 2000 der Firma Oncotherm sichtbar und erlauben eine genaue Kontrolle des Therapieablaufs. Die erhöhte Stromempfindlichkeit der Karzinom-Zellen führt zu einer wesentlich höheren Einwirkungskraft des Stroms auf das Tumorgewebe, der für ca. 2-3 Stunden den Körper im Bereich des Tumorgewebes durchfließt. Das gesunde Gewebe bleibt unverletzt, der Tumor schmilzt oft nach bereits 2-3 Sitzungen.
Literaturübersichten und Fotodokumentationen zum Thema bietet ein Buch von Dr. Pekar: Die Percutane Bio-Elektrotherapie; Maudrich-Verlag Wien. Die Veröffentlichung von Prof. Yuling Xin trägt den Titel "Clinical Application of ECT in Treatment of Tumors" (90 S.) und liegt teilweise in Übersetzung vor. (Naturheilkunde-Tagesklinik, 35037 Marburg AG, Uferstr.1). Bei Tumoren mit i. a. erfolgreichen schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten wie der gänzlichen operativen Entfernung sollte diesen der Vorzug gegeben werden. Bei schlecht oder kaum behandelbaren Tumoren und Metastasen bietet diese neue, relativ sanfte Behandlung bei entsprechender umfang-reicher, mehrmonatiger, begleitenden, naturheilkundlicher Ursachenbehandlung und Stärkung des Immunsystems eine neue Möglichkeiten der Therapie bis zur kompletten Rückbildung und Ausheilung. - Weitere Informationen liefert die Infomappe "Percutane Bio-Elektro-Tumortherapie".

Herr Dr. Seessle, Arzt aus Offenbach am Main, schickte den folgenden Text am 14.6.2002 an Uwe:
Sehr geehrter Herr Peters,
durch den Hinweis eines Patienten bin ich auf Ihre Diskussion über die ECT-Therapie aufmerksam gemacht worden.
Ein betroffener Patient namens Christoph Damm löste durch die Mitteilung über seine PK-Heilung mittels elektrochemischer Tumortherapie Bewunderung und Kritik aus.
Die Schilderung der Umstände der Diagnoseerhebung mittels PET und Kerspintomographie mit nachfolgender Behauptung, dass der festgestellte Befund ein Prostatacarcinom sei, ist schwer nachvollziehbar. Die ONCOPET-Untersuchung ist für diese Diagnosesicherung mangels ausreichendem Glucosemetabolismus des PK nicht sensitiv und fällt mit 2 mm Tumorgröße unter die Auflösegrenze. Die Kernspinuntersuchung der Prostata erlaubt morphologische Diagnosen. Hinter diesen räumlich-örtlichen Veränderungen können sich kleinere Herde von einer Prostatitis bis zum Krebs verbergen, ohne dass man es genauer sagen kann. Künstliche Effekte durch Verwackeln oder andere Ursachen, genannt Artefakte, bilden sich auch ein bis zwei Millimeter groß ab. Auch ablaufende Venen, die etwas weit gestellt sind, können sich ein bis zwei Millimeter groß abbilden. Im herkömmlichen Kernspinverfahren dienen 24 Graustufen zur Kontrastierung. Problem dabei war und ist, dass bereits mit 24 Graustufen der Radiologe viel zu viel sieht &ndash; und aus Erfahrung weiß man, dass Gewebeproben von auffälligen Kernspinkontrastierungen sich selten als entartet beweisen.
Deshalb ist aus meiner Sicht eher noch verwirrender, jetzt auf farbige MR-Bilder zu setzen, bei denen mit 50-60 Farbstufen gearbeitet wird.
Zur Bestimmung der Aktivität würde ich bei Herrn Damm eher die saure Phosphatase bestimmen lassen. Aufhellungen im Kernspin plus erhöhte saure Phosphatasen lassen eher rückschließen auf die Aktivität eines PK.
Eine Stanzbiopsie ist und bleibt die einzige Möglichkeit der diagnostischen Sicherung. Negative PE´S schließen ein Carcinom trotzdem nicht aus.
Die Beschreibung von Herrn Damm über eine Spannung von 250 Ohm, die beweise, dass keine Krebszellen mehr existieren, ist irreführend und falsch.
Richtig ist, dass Krebszellen andere elektrische Widerstände abgeben als gesunde. Krebszellen leiten Strom besser als gesunde Zellen. Aber das Verhalten ist von vielen Faktoren abhängig, besonders der Elektrolyt-konzentration im Gewebe.
Im geschilderten Fall werden größere Mengen orthomolekularer Substanzen eingenommen, folgedessen ist mit der zunehmenden Mineral- und Elektronendichte auch mit einem größeren Stromfluß und abnehmendem Widerstand zu rechnen.
Die Angabe R = 250 Ohm aus der Ohmschen Gleichung, bei dem R = U: I ist, lässt viele U´s und viele I´s zu, wobei 250 Ohm konstant bleiben. Daraus kann keinerlei Beweis hergeleitet werden.
Der elektrische Widerstand des menschlichen Körpers beruht auf elektrolytischer Grundlage. Dabei ist die Beschaffenheit der Haut von besonderer Bedeutung.
Der Gesamtwiderstand setzt sich aus Hautwiderstand an der Berührungsstelle und dem Widerstand unter der Haut zusammen. Der Widerstand trockener unverletzter Haut ist sehr hoch und beträgt etwa 10.000 Ohm pro Quadratzentimeter. Feuchte Haut dagegen hat einen bedeutend geringeren Widerstand. Die schädigenden Wirkungen des elektrischen Stromes sind Elektrolytverschiebungen, vasomotorische Wirkung und Wärmebildung. Welche Wirkungen demnach bei elektrischen Reihenschaltungen eintreten, bei der sich bekanntlich Widerstände addieren und die Spannung abnimmt, ist vollkommen unklar.
Und dann kommt das Problem der elektrischen Feldlinien hinzu: Zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Leitern besteht ein elektrisches Feld. Die Feldlinien beginnen an der positiven Seite und enden an der negativen Ladung. Besonders dicht gedrängt sind die Feldlinien vor einer Metallspitze (Wirkprinzip des Blitzableiters). Es ist vollkommen unklar, wie sich im Körper die Feldlinien verhalten, wenn auf der Körperoberfläche Elektroden aufgelegt werden. Wie verteilen sich die Feldlinien im Körper und an Membranen, wie z. B. dem Bauchfell oder der Prostatakapsel? Welche Ladungsmengen fließen im Körperinnern, welche Ladungsmengen fließen im Subcutanbereich der Haut und wirken nicht im Körperinnern?
Prof. Xin Yu Ling geht bei seinen Stromanwendungen davon aus, dass der Beginn einer Elektrolyse notwendig ist, um Tumorgewebe zu zerstören. Er benutzt hierzu Braunülen, die er ins Tumorgewebe sticht und anschließend die Punktionskanüle durch Elektroden austauscht. Kommt nun nach der elektrischen Verschaltung Chlorgeruch durch die als Abgasrohr dienenden Braunülen, beginnt der elektrolytische Vorgang. Dieser wird solange fortgesetzt, bis an der Anode schwarzgrüner Schaum austritt und an der Kathode weißlicher Kolliquationsschaum. Es ist Erfahrungssache, wie lange diese Wirkung für notwendig angesehen wird.
Herr Medizinalrat Dr. Pekar empfiehlt ähnlich lange Behandlungszeiten, bleibt aber unter den von Prof. Xin Yu Ling angewendeten sichtbaren Veränderungen. Herr Dr. Pekar wendet auch oft die Platten-ECT an, während Prof. Xin Yu Ling davon nichts hält. Aus eigenen Erfahrungen neige ich eher, der Beobachtung von Prof. Xin Yu Ling zuzustimmen, obwohl ich gerade kürzlich ein Kleinerwerden einer 10cm großen axillären Lymphmetastase beobachten konnte. Kleine Lymphknoten der Axilla percutan durchströmt können gut reagieren, indem sie nicht weiterwachsen oder sogar verschwinden. Bei größeren, wie oben mitgeteilt, habe ich es erst einmal beobachtet. Das bedeutet, dass axillär Feldlinien einen Tumor durchdringen können. Im Beckenbereich, bei der Durchflutung der Prostata habe ich bisher kein Prostatacarcinom am Wachstum hindern können.
Ich halte die oben erwähnten Ausführungen für wichtig: der Strom sucht sich irgendeinen Weg, nur wahrscheinlich nicht den durch die Prostata selbst. Periprostatisch werden Feldlinien vorhanden sein, da nach Symphyse-Damm-Durchströmung im Ultraschall sich echoreiche Reflexe bilden. Insofern ist die Nachbehandlung nach primär ausgeschaltetem Herd sinnvoll.
Es erscheint mir unabdingbar, den Erfolg der Behandlung nach 4 &ndash; 6 Wochen im Ultraschall kontrollieren zu lassen. In der Nadel-ECT der Prostata lassen sich nach dieser Zeit Veränderungen erkennen. Die Bestimmung von Gesamt-PSA und vor allem dem PSA-Quotienten, der viel wichtiger bei der Beurteilung des &bdquo;Quo vadis&ldquo;-Prostata&ldquo; ist, kann allerdings erst frühestens nach 12 Wochen wieder Beachtung geschenkt werden. Über die abschließende erneute Stanzbiopsie zwecks Heilungsnachweis ist mit dem Patienten zu diskutieren. Der Heilungsnachweis ist zwar medizinisch wissenschaftlich erwünscht, wird aber von Betroffenen bei unauffälligem PSA-Wert und PSA-Quotient und echoreich gewordener Sonographie als menschlich unerwünscht und erneut verletzend gerne abgelehnt. An Fernmetastasen ändert die ECT nichts; zur Behandlung sind systemische Maßnahmen nötig, wie auch alle Krebse erst durch systemische Fehlsteuerungen entstehen können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Stephan Seessle

Marcus schrieb am 19.11.2002:
ich bin Patient bei Herrn Weber und ich bin Elektrotechniker. Und habe mich vor meiner Behandlung ausgiebig mit dieser Methode beschäftigt, leider bin ich erst jetzt auf diese Diskussion gestoßen.
Ich möchte ein wenig die Skepsis zu dieser Methode nehmen.
Als erstes möchte ich betonen, dass es richtig ist, der Strom nimmt den Weg des geringsten elektrischen Widerstandes um den Potentialunterschied zwischen den zwei Polen (+ -) auszugleichen. Beweis wäre z. B. das galvanische Verchromen eines Metallstückes. Dieses Metallstück wird in ein Becken gelegt und in das Becken werden die Elektroden (+ -) eingelassen. Warum reagiert das Metallstück im Bad, obwohl es von kaum leitender Flüssigkeit umgeben ist?
Antwort: 1 cm Flüssigkeit leitet schlechter als 1 m Metall, also verdichtet (oder fokussiert) sich der Strom im Metallteil.
In ähnlicher Weise, denke ich, könnte man auch eine kranke Prostata betrachten. Sie liegt in einer Flüssigkeit (Körper) und leitet den Strom besser, wenn Sie Krebs hat.
Auch haben wir mit gleicher Spannung mal eine andere Stelle meines Körpers behandelt (ich habe ein Hämangiom im Hals), und der Strom stieg nicht an. (>800 Ohm). Auch wird ja von niemandem bestritten, dass ein Tumor einen geringeren Widerstand hat als gesundes Gewebe, was ja auch seit langem bekannt ist.
Ich weiß auch, dass man durch intensives Auseinandersetzen mit diesem Thema darauf kommen wird, dass die PET bei unterschiedlichen Anbietern durchgeführt werden kann und dann wohl diese Unterstellungen das Zitat UWE: "Es riecht eigenartig......!" nur dazu führen wird, dass sich Betroffene mit Kompetenz in diese Schlammschlacht gar nicht einschalten werden.
Ich bin sicher, es kann eine PET woanders gemacht werden, und die Zusammenarbeit wäre genau wie bei jeder Zusammenarbeit mit Arzt und z. B. Radiologischem Institut (Röntgenarzt) - dann wären ja evtl. alle Ärzte, die mit Spezialisten zusammenarbeiten, nur auf ihren Vorteil bedacht. Und ich möchte hier ausdrücklich betonen: Wenn Krebs da ist, fokussiert sich der Strom im Krebs und wirkt gegen diesen.
Ich möchte noch mehr Informationen über diese Behandlung loswerden und ich kann auch noch eine Menge darüber berichten, finde es aber komisch, dass sich während dieser Diskussion nicht einmal einer Informationen aus erster Hand geholt hat und z. B. in Köln mal angerufen hat.
Und soweit ich weiß, kann man erst wissenschaftliche Berichte schreiben, wenn man viele tausend Behandlungen hinter sich hat, und wie soll man die in diesem Thema bekommen, wenn Mediziner und Elektrogelehrte nicht zusammen, sondern gegeneinander arbeiten. Man als Mediziner nicht werben darf - macht man es, ist es nicht seriös.
Wie soll sich eine Methode durchsetzen, die von unseren Göttern in Weiß einfach abgelehnt wird?
Wenn man einen Knubbel hat, wird man doch von Mediziner zu Mediziner geschickt und es wird sowieso geschnitten (mit Laser ist modern .... eine Säge war es früher). Erst wenn die Schulmedizin einen 5x operiert hat wird man, wenn man das überlebt hat, auch mal Alternativen suchen.
Nach der Feststellung eines Tumors wird meist innerhalb weniger Wochen/Tage operiert. Wird denn auch aufgeklärt, hat ein Arzt jemals erwähnt, dass ein Tumor mit z. B. CT erkannt minimum 5 Jahre bereits im Körper ist. Oder einen geringeren Widerstand.. oder wird man mal so eben zu einem Heilpraktiker zur ECT geschickt? Nein!
Eine ambulante ECT-Behandlung mit einer Spannung von max. 35 V ist allemal besser als eine OP (ich hatte bereit4 OPs).
Ich wollte auch noch sagen, dass es zwar bei Herrn Weber kostet, aber bei mir sind es bisher 4 ECT-Behandlungen, das waren schon einige Teuros, aber was kostet denn nur ein chirurgischer Eingriff??? Oder eine Chemo!
Diese Kosten werden nat. von den Kassen übernommen. Und finanzieren einen riesigen schulmedizinischen (und bisher bekanntlich erfolglosen) Kampf gegen den Krebs. Eine Lobby, die soviel Geld=Macht hat, dass Sie diese Methode mit dem Strom seit Jahrzehnten totschweigt.
Bildet euch eure Meinung bitte selber und lasst euch nicht durch bewährte Sprüche abwimmeln/oder in eine vorschnelle OP/Chemo/Strahlen drängen.