Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Rechtliches – Kostenübernahme für ein Penis-Implantat


Hansjörg schrieb am 31.8.2011 zum Thema "Kostenübernahme eines Penis-Implantats" u. a.::
Manche Kliniken verlangen wegen der aufwendigen OP und den Kosten für das Implantat auch bei gesetzlich Versichterten eine Zuzahlung. Das muss aber nicht sein, es gibt genügend Kliniken, die das ohne Zuzahlung machen.
Friedrich1953 kam am 6.4.2012 darauf zurück und fragte:
Bisher habe ich nur gehört, dass man das alles selbst zahlen muss. Diese Kosten kann ich nicht aufbringen. Ist es wirklich so, dass die Kassen hier zahlen, oder habe ich was falsch verstanden?????
Hansjörg antwortete einen Tag später:
PED-5-Inhibitoren (Viagra, Cialis und Levitra), SKAT-Spritzen und MUSE werden bei gesetzlich Versicherten nach wie vor nicht bezahlt.
Die Pumpe gilt als Hilfsmittel und wird bei gesetzlich Versicherten von den Kassen übernommen. Die Beamten haben hier einen Nachteil, bei Ihnen wird die Pumpe generell nicht bezahlt.
Bei Vorliegen der medizinischen Indikation (ED und alle anderen Hilfsmittel versagen) werden auch OP und Penisimplantat von den gesetzlichen Kassen übernommen.
Bei Privatversicherten kommt es immer auf den Vertrag an. Die Privatkassen werden aber auch immer restriktiver.
Und Jürgen schrieb zur Kostenerstattung in seinem Fall:
Die Kosten von 9.800,00 EUR hat die gesetzliche Krankenkasse übernommen.