Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS
PattiPuh fragte am 7.12.2010:
Ich bräuchte dringend eine Info. Mein Vater ist vor einigen Wochen operiert wurden. Prostatakrebs bösartig, wurde komplett entfernt. Nach einer Woche kam er wieder nach Hause. Erst war alles gut, dann kam er mit dem Notarzt zurück in die Klinik, weil sich die Lymphflüssigkeit angesammelt hatte. Er bekam zwei Ablaufschläuche mit Beutel. Dann wurde täglich ein Klebstoff gespritzt, damit die Lymphflüssigkeit wieder normal ablaufen kann. Zwei Wochen später noch mehr Probleme Ausschlag, Blutergüsse in den Venen Händen. Kortison verabreicht. Keine Besserung. Jetzt soll er erneut operiert werden, ein Lochfenster in den Bauch für die Flüssigkeit.
Was genau muss ich mir darunter vorstellen? Mein Vater war ein gesunder Mann und es geht ihm jetzt immer schlechter. Bitte helft mir. Danke.
OP steht jetzt fest. Am Freitag soll eine Fensterdrainage in den Bauchraum verlegt werden. Was genau ist das?
SAGI00 antwortete am selben Tag:
Ähnliche Erfahrung habe ich auch hinter mir! Allerdings musste bei mir nicht ''gefenstert'' werden. Dies ist ein kleiner Eingriff, dei dem ins Bauchfell ein Fenster gemacht wird, damit der Körper die Lymphe selbst ''entsorgen'' kann.
Ich habe auch mehrere Wochen nach der OP einen Beutel am Knie getragen, dort wurde die Lymphe gesammelt. Mein Lymphfluss ist so nach und nach zurückgegangen.
Problematisch war der Lymphfluss nur psychisch. Ich habe in der Zeit wo der Lymphfluss war, ''viel Ruhe gegeben'' keine Spaziergänge, viel im Fernsehsessel gelegen und mir immer einen versiegenden Wasserhahn vorgestellt. Und es hat funktioniert!!
Heribert hatte am selben Tag noch einen Hinweis für PattiPuh:
Eine Beschreibung eines solchen Eingriffs findest Du hier...