Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Nebenwirkungen – niedrige Knochenmineraldichte

Günter Feick schrieb am 16.1.2006:

hier eine Überseztung aus der Prostate Problem Mailing List (PPML) zu einem möglichen Grund für niedrige Knochenmineraldichte:

Eine überaktive Nebenschilddrüse ist oft Grund für erniedrigte Knochenmineraldichte (BMD), ob der von ihr erfolgenden Kontrolle der Kalziumentnahme aus den Knochen. Falls niedrige BMD durch diesen Fakt erklärt werden kann, hilft der Einsatz von Bisphosphonat nicht, zumindest solange nicht, bis die erkrankte Nebenschilddrüse(n) entfernt wurde.

Dazu schrieb Gerd'42 am selben Tag:

Kann bzw. muss auch ich bestätigen. Deshalb empfiehlt Dr. Tucker folgendes:

Patienten unter Zometa sollten zusätzlich Calcium und Vitamin D bekommen, wie wöchentlich 3,5 µg Calcitriol. Dies hilft, einem sekundären Hyperparathyreoismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse) vorzubeugen, der mit der Anwendung von Bisphosphonaten einhergeht.

[Gerd'42 starb am 11. Juni 2011 an seinem Krebs – Ed]


Von der gleichen Erfahrung berichtete am selben Tag Hansjörg Burger:

Das war bei mir der Fall. In der AHB nach meiner Prostataoperation wurde ein erhöhter Kalziumspiegel festgestellt, der auf ein Nebenschilddrüsensyndrom zurückzuführen war. Das habe ich mir dann operativ entfernen lassen, weil es keine Behandlungsalternative dazu gibt.