Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum von KISP
und BPS
Nebenwirkungen
– Anämie
- Johannes
schrieb am 6.7.2001:
-
hatte
gestern Sprechstunde beim Onkologen. PSA unter 0,01 ng/ml, war
sehr erfreut, eine schlechte Nachricht hatte er auch: Anämie
und noch keine Ahnung wo die Ursache liegt. Wir kamen überein,
Flutamid abzusetzen, um mit Casodex vielleicht die bessere
Kombination zu haben. Er sprach auch von Tumoren, die eine Anämie
verursachen? Meine Frage an Euch und das Forum, wer kann hierzu
berichten. Hier noch mal meine PK-Daten:
-
Dx:
2000/12; bPSA 34; (2000/11); T2bNOM1; GS (4+3).
-
Wil hatte am selben
Tag eine ausführliche Antwort:
-
Entzug von Androgenen
kann zu einer speziellen Form einer Anämie führen. Die
Behandlung müsste dem entsprechen.
-
Dieses Thema wurde im Forum besprochen unter dem Titel: "Starke
körperliche Schwäche nach Anfang Hormonblockade",
20.6.2001.
- Johannes
schrieb am 3.9.2001:
-
"Wikuto"
gehört seit Beginn der DHB zu meinem täglichen Getränk.
Ich bin seit 8 Wochen von Flutamid auf Casodex umgestiegen. Der
Grund war Anämie, und was dem Onkologen Sorgen machte,
Hämalyse? (Blutzerfall). Dr. *** setzte "Aranesp"
ein, neues Medikament, wird wöchentlich 1x gespritzt von mir,
seit dem letzten Arztbesuch 30.08. sind die Blutwerte wieder in
Ordnung. Vorerst weiter spritzen.
-
Wil antwortete am
selben Tag:
-
Die
Firma Amgen bringt Epogen (das ich schon nannte) und Aranesp auf dem
Markt. Aranesp ist eine verbesserte Version von Epogen. Aranesp
wurde in Juni 2001 in Europa, jedoch noch nicht in den Vereinigten
Staaten zugelassen.
-
Anämie
ist Folge eines Mangels an den sauerstofftragenden roten Blutzellen.
In den Nieren wird das Hormon Erythropoietin produziert, welches die
Produktion von roten Blutzellen im Knochenmark stimuliert. Ein
Mangel an Erythropoietin kann bei Nierenproblemen entstehen, jedoch
auch während einer Hormontherapie (AndrogenenEntzug). Aranesp
übernimmt sozusagen die Funktion des Erythropoietin, und ist
selbst eine ähnliche Substanz.
-
Warum
und wie eine Hormontherapie auch die Produktion von Erythropoietin
in den Nieren beeinträchtigen kann, weiß ich nicht.
-
Klinische
Versuche haben gezeigt, dass die Entstehung von Anämie nicht
davon abhängt, ob man Flutamid oder Casodex verwendet. Eher ist
die Wirkung des LHRH-Agonisten (Enantone) die Ursache - so wie ich
es verstehe.
- Robert
fragte am 30.11.2005:
-
bezüglich
des momentanen Zustands meines Vaters habe ich eine spezielle Frage.
Nach Chemotherapie usw. ist der Hb-Wert [Hämoglobin-Wert
– Ed] meines Vaters im ständigen Fallen. Vor
vier Wochen betrug er 12,1 g/dl und vor einer Woche hat er nun
die 11 erreicht. Dies entspricht doch wohl zweifellos einer
milden/moderaten Anämie. Und eine Korrektur derselben kann die
Lebensqualität erheblich verbessern. Diesbezüglich gibt es
eine Fülle von Literatur. Dies könnte doch somit auch ein
Grund für seine Fatigue sein, die wie ich meine, seither
zunahm. Bei meinen eigenen Recherchen hierzu stieß ich auf
Erythropoetin Beta (kurz EPO) als probates Mittel hiergegen.
-
Es
gibt auch eine europäische Leitlinie der EORTC (European
Organisation for Research and Treatment of Cancer) hierüber,
welche das frühzeitige Gegensteuern gegen Anämie/Fatigue
zum Gegenstand hat.
-
Ich
habe auch Fallbeispiele recheriert, welche zu annähernd 100 %
den momentanen Zustand meines Vaters beschreiben. Als ich damit
jedoch bei seinen Ärzten vorstellig wurde, wurde ich halt
darauf hingewiesen, dass es derzeit keinen Grund zur Annahme gäbe,
dass der derzeitige Zustand von der Anämie herrühren
könnte, sondern von seiner Tumorbelastung, und dass ich dies
halt einfach nicht beurteilen könne. Auf meine gesammelten
Literaturstellen, Studien, Leitlinien wurde dann selbstverständlich
auch nicht eingegangen, sondern nur darauf hingewiesen, dass man
sich ja alles aus dem Internet ziehen kann. So weit die Lage. Sein
Hausarzt bot immerhin eine Bluttransfusion an, genau wie er es wohl
vor 25 Jahren gelernt hat.
-
Kann
mir jemand von euch einen Tipp geben, wie ich diesbezüglich
weiter verfahren soll. Kann man die Ärzte evtl. wegen
unterlassener Hilfeleistung o. ä. belangen, weil sie
nichts gegen seine wohl weiter fortschreitende Anämie
unternehmen. Diese ist auf den krankenhauseigenen Laborbefunden
manifestiert. Es steht nämlich ein - dahinter, soll heißen,
Wert ist zu niedrig.
-
Urologe
fs antwortete am selben Tag:
-
Ihre
Recherchen haben Recht, Erypo ist die wirksamste Methode, der Anämie
(Blutarmut) durch Chemotherapie entgegenzusteuern
(Ferritin-Spiegel?). Weil aber teuer, sind die Kollegen oft sehr
zögerlich damit.
-
Eine
Bluttransfusion ist im Grunde die Transplantation eines
körperfremden Organes und schwächt die körpereigene
Abwehr zusätzlich – ist daher aus tumorbiologischer Sicht
eher von Nachteil (aber manchmal nicht zu vermeiden).
-
Bestehen
Sie auf Erypo.
-
Dazu berichtete Robert am selben Tag:
-
als ich gestern mit meinen diesbezüglichen Unterlagen im KK bei
der behandelnden Ärztin vorsprach, sagte diese, dass sie nicht
glaube, dass die Verabreichung von EPO an der jetztigen (schlechten)
Situation meines Vaters etwas ändern werde. Sie könne die
Sache auch nicht alleine entscheiden, sondern müsse sich erst
mit ihrem Oberarzt besprechen. Ich bat Sie daraufhin mich von der
Unterredung telefonisch zu informieren.
-
Wie ich heute Abend erfahren habe, hatte der Oberarzt nichts
besseres zu tun als heute Morgen schnurstracks zu meinem
ahnungslosen Vater zu laufen und ihm von diesem Gespräch zu
erzählen und dass er nach wie vor nichts davon hält, ihn
mit EPO zum jetzigen Zeitpunkt zu behandeln, sondern es allenfalls
bei weiter sinkendem Hb-Wert mit einer Bluttransfusion zu versuchen.
-
Nun muss ich ergänzend noch erwähnen, dass mein Vater im
Moment wirklich sehr schwach ist, und aufgrund von
Wassereinlagerungen in der Lunge auch an steigender Atemnot leidet.
In diesem Zustand wurde ihm also erzählt, dass sich sein Sohn
in Dinge einmischt, von denen er nichts versteht usw.
-
Das Ergebnis des Ganzen war ein Erstickungsanfall meines Vaters.
-
Kann es wirklich sein, dass ein Arzt Patient und Familie derart
gegeneinander ausspielen darf und einen ohnehin schwerkranken
Patienten zusätzlich noch mit solchen "Mätzchen"
aufregt und seine wirklich kaum noch vorhandene Lebensqualität
zusätzlich beeinträchtigt und evtl. sein Leben aufs Spiel
setzt.
-
Ich bat die Ärztin ausdrücklich, sich mit mir
diesbezüglich in Verbindung zu setzen und meinen Vater damit
nicht zu belasten.
-
Ich überlege nun wirklich ernsthaft diese zwei Ärzte
(standes-)rechtlich zu belangen und werde diesbezüglich auch
Rechtsauskunft einholen.
-
Sie sehen also, dass es fast unmöglich ist, Ihren Rat zu
befolgen, denn ich kann diese Situation im Interesse meines Vaters
nicht noch verschärfen. Was bleibt mir also anderes übrig
als zuzusehen, wie der Hb-Wert weiter sinkt? Haben Sie vielleicht
noch einen Rat für mich, wie ich weiter vorgehn soll, denn
einfach nur zusehen kann ich nicht und das würde mein Vater
garantiert auch nicht, wenn ich an seiner Stelle liegen würde.
-
Urologe
fs antwortete einen Tag später:
-
In
der Tat geht man aber immer früher zu einer Erypo oder
GCSF-Gabe über. Warum soll man bis zum Tal warten, dann wird
der Ausfstieg immer länger und schwieriger.
-
Und
wenn Ihr Vater Lungenprobleme hat, liegt meist auch eine
Sauerstoff-Unterversorgung vor, und die kann mit erhöhtem HB
deutlich besser verkraftet werden.
-
Für
Bluttransfusionen bin ICH nur in äußerstem Notfall, weil
wie schon gesagt eine Transfusion die körpereigene Abwehr
zusätzlich dämpft (wird bei Transplatationen deswegen oft
gezielt eingesetzt und Abstoßung zu vermindern).
-
Im
Krankenhaus besteht zusätzlich das Problem, dass solch teuren
Medikamente nicht extra vergütet werden und damit das Budget
schumpft – da gibt es teilweise massiven Druck von oben (weiß
ich aus eigener Erfahrung).
-
---------
-
Krebspatienten
leiden unnötig: Die Ergebnisse der Langzeitstudie über
Anämie bei Krebs
-
BRÜSSEL,
Belgien, September 22 /PRNewswire/ -- Neue Erkenntnisse, die am 15.
September im European Journal of Cancer im Internet publiziert
wurden, zeigen, dass zwei von drei Krebspatienten an Anämie
leiden und nur 40 Prozent dieser Patienten die nötige
Behandlung erhalten (Anämie = Hämoglobin [Hb] <12
g/dl).(1) Krebsbedingte Anämie verursacht Fatigue und
Erschöpfung, welche zu einem Abfall des körperlichen
Wohlbefindens führen und somit die Lebensqualität (QoL,
Quality of Life) mindern.
-
Diese
Ergebnisse stammen von der bisher umfangreichsten Langzeitstudie
über krebsbedingte Anämie, der Europäischen Studie
über Anämie bei Krebs (ECAS, European Cancer Anaemia
Survey), welche in 24 europäischen Ländern über
15,000 Krebspatienten mit milder, mässiger oder ausgeprägter
Anämie untersuchte. Die ECAS hat dabei die Prävalenz,
Inzidenz und Auswirkungen von krebsbedingter Anämie, sowie die
Behandlungspraktiken in Europa aufgezeichnet.(1)
-
Professor
Heinz Ludwig von der onkologischen Abteilung im Wilhelmsspital in
Österreich und Mitverfasser der Studie kommentierte die
Ergebnisse folgendermassen: "Bevor der ECAS waren nur eine
begrenzte Anzahl von gesamteuropäischen Erkenntnissen über
krebsbedingte Anämie vorhanden. Jetzt hat die ECAS gezeigt,
dass einer von vier Krebspatienten im Alltag an Anämie leidet
und Anzeichen von Anämie in drei von vier Patienten in
chemotherapeutischer Behandlung auftreten. Wesentlich ist auch die
fehlende Behandlung von Anämie bei den meisten Patienten in
Europa. Um optimale Behandlungserfolge zu erzielen und die
Lebensqualität zu steigern ist die frühzeitige Diagnose
und Behandlung von Anämie unumgänglich."
-
Selbst
milde Anämie kann die Lebensqualität eines Patienten
negativ beeinflussen. Die Resultate der ECAS zeigen, dass fast ein
Viertel aller Patienten mit milder Anämie (Hb zwischen 10 und
11,9 g/dl) unter beeinträchtigtem Gesundheitszustand oder
verminderter Lebensqualität leiden, wenn man die Resultate mit
der Performance Status Scale der World Health Organisation (WHO)
vergleicht (von 0 bis 4, 4 zeigt das niedrigste Level an). Tiefe
Hb-Level korrelieren mit schlechter QoL und körperlicher
Aktivität beim Studienbeginn der ECAS (R=-0,24; P <0,001)
und der Allgemein- und psychische Zustand verschlechterte sich
weiter mit abnehmendem Hb. Diese Korrelation blieb ungeachtet des
Krankheits- oder Behandlungszustandes unverändert.(1)
-
Die
weitverbreitete Unterdiagnose und fehlende Behandlung von
krebsbedingter Anämie findet trotz vorhandenen, etablierten und
wirksamen Erythropoietin-Therapien, wie zum Beispiel
EPREX(R)/ERYPO(R) (Epoetin alfa), statt. Mit willkürlichen
Tests unter den Patienten und mit Hilfe von Plazebos wurde gezeigt,
dass EPREX eine wirksame Behandlungsmethode für
chemotherapiebedingte Anämie ist. (2), (3), (4), (5) Sie
verbessert die Hb-Level, reduziert den Bedarf von Transfusionen und
hat damit einen positiven Einfluss auf die QoL. (4), (6), (7), (8)
-
Professor
Ludwig führt fort: "Die ECAS zeigt, dass bei einem Drittel
aller Krebspatienten die Behandlung von Anämie mit Epoetin bei
einem Hb < 9 g/dl (mässige Anämie, Hb 8-10 g/dl;
ausgeprägte Anämie, Hb < 8 g/dl) beginnt. Daraus lässt
sich folgern, dass die Behandlung oftmals verspätet beginnt,
nachdem die QoL des Patienten bereits beinträchtigt ist. Dies
bedingt, diesen Zustand zu verbessern, da vorgängige Daten
zeigen, dass die maximale Steigerung der QoL stattfindet, wenn sich
der Hb von 11 g/dl auf 12 g/dl hebt. Dies wiederum
bedeutet, dass der optimale Level für Hb bei 12 g/dl
liegt.(9)
-
Frühe
und effektive Behandlung von Anämie ist nötig um die QoL
des Patienten zu optimieren. Die Wahl der effektivsten
Behandlungsmethode kann auch Kostenvorteile mit sich bringen.
Hinsichtlich der zum Teil limitierten Ressourcen in vielen
Gesundheitssystemen müssen ökonomische und klinische
Resultate in Betracht gezogen werden. Neuere Studien haben gezeigt,
dass Epoetin alfa, aufgrund einer früheren und effizienteren
Reaktion des Hb's (11), (12), (13) erheblich kostenwirksamer und
günstiger als Darbepoetin (10) ist. Nun werden weitere gut
durchdachte Vergleichsstudien nötig sein, um diese Resultate zu
bestätigen."
-
Ein
Förderzuschuss von Ortho Biotech unterstützte die ECAS.
Ortho Biotech ist der biopharmazeutische Unternehmensbereich von
Janssen-Cilag und vermarktet in Europa Epoetin alfa, ein
rekombinantes Erythopoietin im Menschen, als EPREX(R)/ERYPO(R)
(Epoetin alfa). Epoetin alfa wird weltweit seit über 10 Jahren
zur Behandlung von nunmehr über 3 Millionen Patienten
eingesetzt.
-
Redaktionelle
Hinweise
-
*
ECAS ist die erste multinationale Langzeitstudie mit dem Ziel, die
Prävalenz, Inzidenz und Behandlung von Anämie an 15,367
Krebspatienten zu untersuchen. Die Studie fand in 748 Krebszentren
in Europa statt.
-
*
Die genaue Definition von Anämie für ECAS war Hb
<12,0 g/dl, basierend auf den Toxizitätsklassen aus den
Registern des National Cancer Institute (NCI) und der European
Organisation for Research and Treatment of Cancer.
-
*
Patienten wurden für bis zu sechs Monate untersucht, und die
gesammelten Daten beinhalten Demografie, Tumorart, körperliche
Aktivität, Hb Level, Krebs- und Anämiebehandlung.
-
*
Es sollte beachtet werden, dass diese vorgeschriebenen Informationen
von Land zu Land verschieden sein können, und entsprechende
Beratung beigezogen werden sollte.
-
Literatur
-
(1)
H Ludwig, S Van Belle, P Barrett-Lee, G Birgegård, C
Bokemeyer, P Gascón, P Kosmidis, M Krzakowski, J Nortier, P
Olmi et al. The European Cancer Anaemia Survey (ECAS): A large,
multinational, prospective survey defining the prevalence,
incidence, and treatment of anaemia in cancer patients. European
Journal of Cancer 2004;
-
(2)
L Gabrilove, CS Cleeland, RB Livingston, B Sarokhan, E Winer, LH
Einhorn. Clinical evaluation of once-weekly dosing of epoetin alfa
in chemotherapy patients: improvements in hemoglobin and quality of
life are similar to three-times-weekly dosing. J Clin Oncol. 2001
Jun 1;19(11):2875-82.
-
(3)
G Curt & PG Johnston. Cancer fatigue: the way forward. The
Oncologist 2003; 8 (Suppl 1): 27-30.
-
(4)
D Shasha, MJ George, LB Harrison. Once-weekly dosing of
epoetin-alpha increases haemoglobin and improves quality of life in
anaemic cancer patients receiving radiation therapy either
concomitantly or sequentially with chemotherapy. Cancer 2003 Sep
1;98(5):1072-9.
-
(5)
S Pecorelli, P Wilkinson. Improvement of quality of life with
epoetin alfa in anaemic patients with ovarian cancer. Vorgestellt
beim International Congress on Anti-Cancer Treatment (ICACT) in
Paris, Frankreich, 9.-12. Februar 2004.
-
(6)
JA Glaspy. The potential for anemia treatment to improve survival in
cancer patients. Oncology 2002; 16 (Suppl 10): 35-40.
-
(7)
GD Demetri, M Kris, J Wade, L Degos, D Cella. Quality-of-life
benefit in chemotherapy patients treated with epoetin alfa is
independent of disease response or tumor type: results from a
prospective community oncology study. Procrit Study Group. J Clin
Oncol. 1998 Oct;16(10):3412-25.
-
(8)
Hassan, W Simri, I Rubenchik, J Manelis, B Gross, S Shasha, B
Kristal. Effect of erythropoietin therapy on polyneuropathy in
predialytic patients. J Nephrol. 2003 Jan-Feb;16(1):121-5.
-
(9)
J Crawford, D Cella, CS Cleeland, PY Cremieux, GD Demetri, BJ
Sarokhan, MB Slavin, JA Glaspy. Relationship between changes in
hemoglobin level and quality of life during chemotherapy in anemic
cancer patients receiving epoetin alfa therapy. Cancer 2002 Aug
15;95(4):888-95
-
(10)
U.Person,B.van Hout,B.Reichardt ,European Haematology Association
(EHA) congress, Juni 2004
-
(11)
GD Demetri, M Kris, J Wade, L Degos, D Cella. Quality-of-life
benefit in chemotherapy patients treated with epoetin alfa is
independent of disease response or tumor type: results from a
prospective community oncology study. J Clin Oncol 1998 Oct;16(10):
3412-25
-
(12)
J Vansteenkiste, E Poulsen, G Rossi, J Glaspy. Darbepoetin alfa:
impact on treatment for chemotherapy-induced anemia and
considerations in special populations. Oncology 2002 Oct;16(10 Suppl
11):45-55
-
(13)
JA Glaspy, JS Jadeja, G Justice, J Kessler, D Richards, L
Schwartzberg, NS Tchekmedyian, S Armstrong, J O'Byrne, G Rossi, AB
Colowick. Darbepoetin alfa given every 1 or 2 weeks alleviates
anaemia associated with cancer chemotherapy. Br J Cancer 2002 Jul
29;87(3):268-76
- MSV fragte am 12.2.2006:
-
Mein Vater erhält schon seit knapp 20
Monaten Chemo mit Taxotere. Neun Tage nach der Infusion wird beim
Urologe immer das Blutbild bestimmt. Bis jetzt hatte auch alles gut
geklappt. Aber vor einer Woche ist er mit einer zu geringen Anzahl
weißer Blutkörpchern ins Krankenhaus gekommen, verbunden
mit einer "Beinahe-Lungenentzündung".
-
Bei welcher Anzahl sollte der Arzt den
Patienten vorsichtshalber imformieren, dass die Leukozyten nicht ok
sind? Es gibt ja Mittel um sie wieder aufzufrischen...
-
Und man muss sich ja zwangsweise auf seinen
Urologen bzw. das medizinische Hilfspersonal verlassen können,
oder?
-
Urologe fs antwortete am selben Tag:
-
man sollte auch dem Gesamtzustand des
Patienten berücksichtigen, aber Leukozythen unter 1000/ml,
Thrombozyten unter 20000 sind absolute Untergrenzen.
-