Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS
Öl
aus der Venusfliegenfalle
- Barbara
hatte am 8.2.2002 beiläufig die Verwendung von Öl erwähnt,
das aus der Venusfliegenfalle gewonnen wird. Daraufhin schrieb Ralf
am 9.2.2002:
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Von
Venusfliegenöl lese ich zum ersten Mal, ich kann mich nicht
erinnern, dass wir das Thema schon mal hatten. Ich habe gleich
Google suchen lassen und bin bei
http://www.krebsgesellschaft-nrw.de/alternat.htm
auf die folgende bemerkenswerte Aussage gestoßen:
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"Der
Preßsaft aus der fleischfressenden Pflanze Venusfliegenfalle
(Dionaea muscipula) soll auf vielfältige Weise die Zellteilung
hemmen und das Immunsystem stärken. Der deutsche Landarzt
Keller behauptete, damit alle möglichen bösartigen
Erkrankungen erfolgreich behandeln zu können, auswertbare
Publikationen konnte er aber nicht vorlegen.
-
Bei
näherer Prüfung ergaben sich sehr starke,
lebensbedrohliche Nebenwirkungen (allergische Reaktionen bis zum
anaphylaktischen Schock). Die Zulassung für dieses unter dem
Druck der Massenmedien voreilig in den Handel gebrachte Medikament
wurde anschließend durch das Bundesgesundheitsamt annulliert."
-
Das
ermutigt nicht gerade, ich werde jedenfalls damit nicht anfangen.
-
Barbara
schrieb am selben Tag zurück:
-
Deine
Recherchen zur Venusfliegenfalle klingen ja ziemlich schaurig, da
muss ich meinen Ärger, dass Hansjörg es stillschweigend
aus seinem Programm genommen hatte (stillschweigend, um einer
Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen) relativieren. Das
Fläschchen für 3 Wochen kostet 240 DM. Verschrieben in der
Paracelsusklinik Hannover, auch nur in der dortigen "Hausapotheke"
zu bekommen.
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Am
11.2.2002 schrieb Barbara mehr zu diesem Thema:
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Die folgenden Infos schickte mir
ein Forumleser, der nicht "mit diesen Dingen" in
Erscheinung treten möchte. Trotzdem gebe ich sie hier, mit
allem Vorbehalt - weiter; Name und Adresse des Informationsgebers
sind mir bekannt. Einerseits wollen wir nicht jedem Wunderheiler
nachlaufen, andererseits wissen wir, dass tatsächlich
Außenseiter, die etwas bewirken können, verkannt werden!
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-
"Im Krebsforschungsinstitut
in Heidelberg sind 16 Fälle von Heilungen durch (... mit
Venusfliegenfalle) ausgestellt, werden aber von der Krebs-Mafia, wie
er sagt, als so genannten Spontanheilungen abgetan.
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Carnivora: Der Weg einer
Heilpflanze und ihres Entdeckers
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Vorgeschichte: In den späten
siebziger Jahren beobachtete ein Dr. Helmut Keller auf seinem
Blumenbord am Fenster eine fleischfressende Pflanze aus den USA, die
hierzulande unter dem Namen "Venusfliegenfalle" bekannt
ist. Diese Pflanze trägt nach Linné den lateinischen
Namen Carnivora, der später für die Bezeichnung des
Präparates übernommen wurde ["Carnivora"
heißt "die Fleischfressende" und ist meines Wissens
ein unbestimmter Sammelbegriff; der botanische Name für die
Venusfliegenfalle lautet dagegen Dionaea muscipula. - Ed].
-
Aus einem jener schicksalshaften
Zufälle heraus kam Dr. Keller der Gedanke, ob nicht die
fleischfressende Eigenschaft selektiv gegen Krebsgeschwülste
eingesetzt werden könne. Er startete zahlreiche Versuche, als
deren Ergebnis sich ein Presssaft herauskristallisierte, der per
Infusion gegeben wird. Zusätzlich entwickelte Dr. Keller noch
Tropfen zur oralen Einnahme. Grundsätzlich ließe sich
sein Produktionsverfahren auch nach seiner Aussage mit anderen
fleischfressenden Pflanzen wie Sonnentau bewerkstelligen. Aber von
der Kultivierbarkeit ist die Venusfliegenfalle unschlagbar. Zudem
erwies sie sich für therapeutische Zwecke als die geeignetste.
Der Hintergrundgedanke war damals die Beeinflussung von
Neoproteinen, ihre Vernichtung und eine selektiv richtige Neuordnung
der Eiweißsynthese. Zusätzlich stand die Forderung am
Anfang: Als Naturheilmittel wenig oder keine Nebenwirkungen. Dies
nicht zuletzt, um dem Widerstand der Institutionen begegnen zu
können.
-
Zwar wird hier mit der
konventionellen Chemotherapie viel in Kauf genommen bis hin zu
Appetitlosigkeit und Haarausfall, jeder Neuankömmling wird
jedoch sehr sorgfältig auf Wirksamkeit und
Nebenwirkungsfreiheit seiner Substanz geprüft. Mit anderen
Worten: Man misst mit zwei verschiedenen Maßstäben.
Speziell die Nebenwirkungsfreiheit sollte später dafür
sorgen, dass Dr. Keller ernsthafte Schwierigkeiten mit dem
Bundesgesundheitsamt bekam aufgrund einiger Chargen, die nicht
sauerstoffrei abgefüllt worden waren, Toxine entwickelten und
damit zu Fieber führten. Ich selbst [d. h.
der Barbara mit Namen bekannte, für uns übrige Leser
anonyme Verfasser - Ed] sah mir damals die
Produktionsstätte in Jagsthausen an. Der Produktionsleiter, ein
Apotheker, hatte auf seinem Schreibtisch ein Büchlein vom DKFZ
[Deutschen Krebsforschungszentrum –
Ed] liegen, das alle neuen Außenseitermethoden in
Bausch und Bogen verdammte. Derselbe Mann war später
verantwortlich dafür, dass die Pflanzen nicht, wie gefordert,
unter Stickstoffbegasung weiterverarbeite wurden.
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Ein solcher Mann, ein solches Buch
und eine derart neue Sache: All dies schien keinen Reim zu geben,
und ich informierte daraufhin Dr. Keller, der meine Mitteilung
damals allerdings noch auf die leichte Schulter nahm. Mir schien,
dass die pharmazeutische Industrie einen der ihren an diese
exponierte Stelle lanciert hatte, um das Vorhaben zu unterminieren.
Dr. Keller scheint ein offener, fairer Mann zu sein, der wenig
mit List und Trug anderer rechnete. Mit dieser unkritischen
Einstellung in einem Milliardengeschäft wurde er fast bis in
den wirtschaftlichen Ruin getrieben. Carnivora war zuvor zugelassen
worden, jeder konnte es über alle Apotheken beziehen. Nach den
zuvor genannten Zwischenfällen wurde jedoch die Zulassung
entzogen. Wer heute mit Carnivora behandelt werden will, geht am
besten in die private Krebsklinik von Dr. Keller in Bad Steben.
Heute ist Dr. Keller In Mexiko und hat dort eine Klinik.
-
Zusammenfassung: Aus dem Presssaft
von fleischfressenden Pflanzen kann ein Heilmittel gewonnen werden,
das selektiv bösartige Zellen zerstört. Nach einigen
Anfangswirren ist es eine Frage der Zeit und nicht zuletzt auch
verknüpft mit dem wirtschaftlichen Los des Erfinders, bis sich
Carnivora oder ein eventueller Nachfolger durchsetzt. Anscheinend
setzt man von höherer Warte auf die Zeit, bis die Patentrechte
an Carnivora ausgelaufen sind, um dann das Ganze in herkömmliche
Hände zu nehmen."
- Am
9.11.2003 erreichte den Editor die folgende Mail von Hans-Joachim:
-
Ich habe Leukämie, CLL
[chronisch-lymphatische Leukämie –
Ed]; und ich behandle mich mit Carnivora, Vitaminen und
Spurenelementen sowie mit dem Phytopharmakon Ntense-2 (aus dem
Regenwald). Seit zwei Jahren habe ich dieselben Blutbildwerte, und
es scheint so, dass in noch einmal so langer Zeit das weiße
Blutbild ebenfalls normalisiert wird. Ich halte Dr. Keller für
einen ehrlichen Arzt (ich kenne ihn persönlich leider nicht).
Ich meine, hier wird ein wichtiges Mittel den Patienten unter
fadenscheinigen Gründen vorenthalten.