Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Ernährung, Nahrungsergänzungen – Kombucha

Walter schrieb am 7.6.2003 unter dem Betreff "Krebsheilungen durch Wunderpilz Kombucha":
Dem Pilz Kombucha werden immer wieder krebsheilende Wirkungen zugeschrieben. Beispielhaft seien hier die Fälle von Solschenizyn und Ronald Reagan genannt.
Hier ein paar Zitate aus www.kombu.de
Im Jahre 1983 ging es erstmals durch die Medien, dass der Präsident der Vereinigten Staaten Ronald Reagan an Krebs erkrankt sei. In regelmäßigen Abständen hörte man dann immer wieder von neuen Metastasen, die bei ihm auftraten und aus Darm, Blase und Nase entfernt werden mussten. Eine anfänglich begonnene Chemotherapie machte ihm schwer zu schaffen. Weitere Metastasen kamen hinzu. Namhafte Ärzte der USA erinnerten sich an die Therapiehinweise bei Krebs in Alexander N. Solshenyzins Autobiographie und "Krebsstation". Dieser war in Krankenhäusern sowjetischer Zwangsarbeitslager vom Krebs schnell, problemlos und vollkommen geheilt worden. Man ging Hinweisen auf einen ominösen "Teepilz" nach, auf den die Heilung angeblich zurückzuführen war. A. N. Solshenyzin, der als Emigrant in den USA lebt, wurde diesbezüglich befragt. Er konnte entsprechende wichtige Hinweise geben. Umgehend beschaffte man aus Japan einige Exemplare des "japanischen Teepilzes", der auch die Bezeichnung "Kombucha" trägt.
Mit der Anwendung des Getränkes beim Präsidenten wurde begonnen. Er trinkt täglich einen Liter davon. Nunmehr wird man wohl nur noch selten oder gar nicht mehr von der Krebserkrankung des Ronald Reagan und seinen Metastasen hören. Er wird sich wohl noch viele Jahre eines glücklichen und gesunden Lebens erfreuen können.
Soweit man weiß, ist von einer Krebserkrankung Reagans nicht mehr die Rede. Reagan hat "lediglich" Alzheimer.
Uwe fragte am selben Tag:
ich trinke Original-Kombucha nach Dr. med. Sklenar, siehe auch: http://www.originalkombucha.de. Bei den Zutaten des Gärgetränks steht unter anderem: Zucker und so wie das schmeckt ist einiges an Zucker drin. Da wir Krebskranke aber nur mit einem Glykämischen Index (GI) von £35 zu uns nehmen sollten, ist für mich die Schlüsselfrage: Wie groß ist der GI von Kombucha?
Walter antwortete am 8.6.2003:
Da man allein mit 1 Liter Kombucha pro Tag offenbar Krebs mit Metastasen heilen kann, dürfte der GI von Kombucha unerheblich sein.
Nach meinen theoretischen Überlegungen ist er ohnehin fast NULL, da beim fertig vergorenen Kombucha sämtliche Glucose in Glucoronsäure umgewandelt ist und in dem Kombucha nur noch Spuren von Glucose zu finden sein dürften. Ferner sind Spuren von Essigsäure und Alkohol enthalten, die dürften aber auch nicht das große Problem sein. Die Glucoronsäure ist in der Lage, durch Konjugation viele Stoffwechselschlacken, darunter wahrscheinlich viele Radikalbildner, wasserlöslich und somit nierengängig zu machen.
Ich misstraue allen Kombucha-Fertigprodukten, da diese möglicherweise Konservierungsstoffe enthalten, aufgrund von Lebensmittelgesetzen und der Kaufgewohnheiten unserer Verbraucher. Diese würden das Getränk nicht kaufen, wenn darin Pilzschlieren herumschwimmen. Das ist aber beim selbstgebrauten Kombucha normal. Wer die Pilzfäden nicht mag, muss den Kombucha vor dem Trinken nochmal durchseihen. Ferner werden die Fertiggetränke aus geschmackstechnischen Gründen gesüßt und das ist genau das was wir nicht wollen.
Daher empfehle ich ausschließlich die Selbstherstellung von Kombucha, welche schon aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. In Eigenherstellung kostet der Liter etwa 30-70 Cent, je nachdem welchen Zucker man verwendet. Ich trinke täglich meine 300 ml Kombucha und verwende 50:50 Normalzucker und Vollrohrzucker.
Darauf Uwe, am selben Tag:
das von mir getrunkene Original-Kombucha hat auch Pilzfäden drin, die stören mich aber nicht. Nun werde ich mehr Kombucha trinken. Es schmeckt übrigens gut!