Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum von KISP
und BPS
Nahrungsergänzungen
– Capsacain
- KlausUwe
schrieb am 28.6.2006:
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Feurige
Würze - damit kommen Prostatakrebszellen offenbar gar nicht
klar.
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In
einem US - Test versetzten Forscher die Krebszellen mit CAPSAICIN.
Das ist der Stoff, der Chilis scharf macht. Die Zellen starben
sofort ab. In einem weiteren Versuch gelang es, die Tumore mit
dieser Substanz um bis zu 80 Prozent schrumpfen zu lassen.
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Hans-W.
antwortete darauf am 29.6.2006:
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Diese
Berichte habe ich vor ein paar Monaten gelesen, schade nur, dass man
Unmengen von den scharfen Pfefferschoten aus Mexico pro Woche essen
müsste und sich somit einen Magenkrebs dafür holt –
praktisch den Teufel mit dem Beelzebub verjagen. Davon abgesehen,
wurden diese Erfolge an Mäusen durchgeführt, und es ist
noch nicht sicher, ob diese Ergebnisse auf Menschen übertragen
werden können. Ich weiß allerdings, dass man an einer
Kapsel für Menschen arbeitet und dass hiermit demnächst
Studien beginnen sollen. Wäre natürlich toll, wenn es
klappen würde. Ich bin sowieso einer, der nicht nur auf die
Schulmedizin setzt – wir können uns auch selber helfen,
das Immunsystem so gut wie möglich durch eine gesündere
Ernährung zu stärken. Es gibt viele nicht wissenschaftlich
erklärliche Phänomene wie z. B. Heilung von Krebs mit
begleitenden Maßnahmen. Man sollte die Augen immer offen
halten, dabei aber aufpassen, dass man nicht geldgierigen
Scharlatanen in die Finger gerät.
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Am
selben Tag schrieb Carola-Elke:
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die
Substanz "Capsaicin" wird in der nicht-schulmedizinischen
Behandlung von Schmerzen seit einiger Zeit schon untersucht. Sowohl
äußerliche Anwendungen – in Form von Salben –
als auch innere sind bekannt.
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Es
gibt Nahrungsergänzungsmittelhersteller, die Kapseln aus
Capsaicin (Cayenne oder Chili) zur inneren Anwendung anpreisen.
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Ein
Beispiel: http://www.vitamedizin.com/show_det.php?det=73&nav=318
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Sie
werben für dieses Produkt bereits mit dem Argument der
"möglicherweise krebsvorbeugenden Wirkung auf die
Prostata":
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"Der
Cayenne- oder Chilipfeffer zeichnet sich durch seinen Gehalt an
Karotinoiden und Vitamin C aus. Ferner enthält er einen
hochinteressanten weiteren Wirkstoff, das Capsaicin.
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Capsaicin
sagt man die Förderung der Bildung der körpereigenen
Glückshormone, der Endorphine, nach. In der jüngsten
Zeit gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Capsaicin
möglicherweise die Gesunderhaltung der männlichen
Vorsteherdrüse (Prostata) unterstützt.
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Auch
unterstützt Capsaicin die Fließeigenschaften des Blutes,
so dass es die Durchblutung des Organismus optimiert und darüber
hinaus durch die Stoffwechselaktivierung gegen Übergewichtigkeit
hilfreich ist."
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Ob
von der krebsvorbeugenden Wirkung etwas zu halten ist, erscheint mir
sehr weit hergeholt.
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Hingegen
ist die Wirkung auf den Neurotransmitter "P" = Pain, wie
"Schmerz", im Rahmen der Schmerzbehandlung gut untersucht
und belegt worden – es gibt z. B. äußerliche
Wärmepflaster.
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Weitere
Informationen:
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http://de.wikipedia.org/wiki/Capsaicin
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http://www.presse.uni-erlangen.de/infocenter/presse/pressemitteilungen/forschung_2003/07/666capsaicin.shtml
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http://sulcus.berkeley.edu/mcb/165_001/papers/manuscripts/_784.html
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Hier
zuerst mit " I accept" bestätigen und dann nach
"Capsaicin"
http://www.mskcc.org/mskcc/html/11571.cfm?RecordID=707&tab=HC
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bzw.
"Chili"
http://www.mskcc.org/mskcc/html/11571.cfm?RecordID=449&tab=HC
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suchen.
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Ebenfalls
am 29.6.2006 schrieb Jürgen M.:
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aufgrund
der Meldungen habe ich mich beim Apotheker erkundigt über am
Markt verfügbare Kapseln. In Zusammenhang mit meiner laufenden
ADT3 hat man mir eindeutig abgeraten da Capsaicin den Stoffwechsel
durcheinander bringt und somit die Therapie gefährden könnte.
Dann habe ich es erst einmal gelassen. Habe im Internet in den USA
Kapseln gefunden mit Magenschutz
http://www.vitaminbaron.com/html/capsaicin.html.
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Ebenso
Ulrich:
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Alle
Männer mit Hormonentzugstherapien sollten die Finger davon
lassen!
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Amerikanische
Mediziner haben eine scharfe Waffe gegen Prostatakrebs entdeckt:
Eine Substanz namens Capsaicin, die unter anderem
Chilischoten ihre Schärfe verleiht, treibt Prostatakrebszellen
in den Selbstmord. In ersten Tests mit Mäusen hat sich der
Wirkstoff bereits bewährt. Bei Tieren, die mit dem scharfen
Stoff gefüttert wurden, starben etwa achtzig Prozent der
entarteten Zellen in der Prostata ab. Außerdem blieben die
Tumoren deutlich kleiner und wuchsen sehr viel langsamer als die bei
unbehandelten Mäusen, so die Forscher.
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Die
Wirkung des Chili-Scharfmachers ist nach den Beobachtungen des Teams
auf zwei parallele Effekte zurückzuführen: Einerseits
blockiert das Capsaicin ein Protein namens NF-Kappa B, das in Zellen
den so genannten programmierten Zelltod verhindert. Dieser
Mechanismus wird vom Körper ausgelöst, wenn das Erbgut
einer Zelle beschädigt ist, um eine Verbreitung des Fehlers zu
vereiteln. In Krebszellen funktioniert dieser befohlene Selbstmord
unter anderem wegen des Eingreifens von NF-Kappa B jedoch nicht
mehr, so dass sich die Zellen unkontrolliert teilen. Durch die
Blockade von NF-Kappa B kann dieses unkontrollierte Wachstum
gestoppt und die Sensibilität der Zellen für die
Selbstmord-Befehle wieder hergestellt werden, zeigten die Forscher.
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Diese
Behauptung müsste wohl etwas genauer untermauert werden. –
Es findet sich fast unzählige Male bei
Nahrungsergänzungsmitteln die Behauptung, sie würden die
Apoptose von Krebszellen einleiten.
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Andererseits
bremst das Capsaicin das Wachstum der Prostatakrebszellen, indem es
die Wirkung der sogenannten Androgenrezeptoren stört. Diese
Erkennungsmoleküle für männliche Geschlechtshormone
befinden sich auf der Oberfläche vieler Krebszellen und regen
bei Kontakt mit einem Hormon wie Testosteron das Wachstum der Zelle
an. Das Capsaicin greift in diesen Regulationsmechanismus ein und
parkt sozusagen die Zellen in einem Zustand, in dem sie sich nicht
weiter teilen.
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Wenn
ich dies richtig verstehe, bedeutet es, daß Capsaicin die
Wirkung von Antiandrogenen bei Hormonentzugstherapien stört
bzw. in diesen Fällen kontraindiziert ist. Also Vorsicht
mit dieser Droge!
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Beide
Effekte zusammen haben einen sehr starken wachstumshemmenden Effekt
auf die Krebszellen, schreiben die Wissenschaftler. Das gelte auch
für menschliche Prostatakrebszellen, sowohl im Labor als auch
nach der Injektion in Mäuse. Ob die scharfe Substanz allerdings
im menschlichen Organismus eine ähnliche Wirkung hat, können
die Wissenschaftler noch nicht sagen. Wenn ja, müsste ein 100
Kilogramm schwerer Mann dreimal pro Woche etwa 400 Milligramm
Capsaicin zu sich nehmen, um die in den Versuchen verwendete Dosis
zu erreichen – eine Menge, die mindestens 36 mexikanischen
Chili-Schoten entspricht.
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Sören
Lehmann (Cedars-Sinai Medical Center, Los Angeles) et al.: Cancer
Research, Bd. 66, Nr. 6
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ddp/wissenschaft.de
– Ilka Lehnen-Beyel
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Quelle:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/262950.html
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Darauf
schrieb KlausUwe am 30.6.2006:
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Seidem
ich meine Fünf-Scharfgewürz-Therapie mache, fühle ich
mich rundherum wohl.
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36
Chilischoten pro Tag habe ich noch nicht ausprobiert. Immerhin
verzehre ich 21 Chilischoten per Tag. Die schneide ich mir morgens
klein, dazu füge ich einen Esslöffel Ingwer, Curkuma und
gemahlenden Kümmel und zwei zerriebende Knoblauchzehen und je
einen Esslöffel Kürbiskernöl, Kohlsaatöl und
Leinöl, das alles kommt in eine Schale, und wird verrührt.
Salz kommt noch bei (ein Teelöffel ).
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Das
ist mein Tagesbedarf an Fett und Gewürzen. Dieses
Gewürz-Fett-Gemisch füge ich komplett Gemüse und
Reisspeisen zu. An Obst esse ich Apfel, Papaya, Ananas,Apfelsinen,
Nektarinen und Erdbeeren.
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Fleisch
wird gemieden, außer einmal in der Woche Hühner- oder
Putenfleisch und jeden zweiten Tag Seefisch, den ich hier von den
fleißigen Fischern nachts gefangen, schon mittags auf dem
Teller habe.
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Abends
gönne ich mir ein Glas voll guten Rotwein.
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Vorsicht
beim Nachahmen. Wenn Ihr scharfe Gewürze nicht gewöhnt
seid, empfehle ich Schritt für Schritt vorzugehen. Früher
hatte ich auch scharfes Essen bevorzugt. Deshalb fällt es mir
auch nicht schwer so scharf zu essen.
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Nun
zum vielfach verbreiteten Märchen, das einige Ärzten uns
weismachen wollen. Das Essen von übermäßig scharfen
Gewürze Magenkrebs verursachen kann, ist Unsinn. Sensoren, die
auf scharfes Gewürz ansprechen, befinden sich in der Kehle.
Daher das Brennen im Hals. Nachdem das Gewürz die Kehle
verlassen hat, gibt es erst wieder Sensoren beim Stuhlgang. Darum
das eventuelle Brennen am After. Bei mir ist es so, Brennen in der
Kehle aber kein Brennen während des Stuhlgangs.
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Das
ist wahrscheinlich die Ursache, das ich mich so wohl fühle und
weil ich vermute und hoffe, dass meine Krebszellen bombardiert
werden.
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Allen
Mitstreitern wünsche ich, ob Ihr nun eine Therapie macht oder
nicht, oder eine Therapie schon gemacht habt, bessere Gesundheit und
ein langes Leben.
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