Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum
von KISP
und BPS
Ernährung
– Broccoli
(neue
Schreibung: Brokkoli)
- Tomas
schrieb am 30.12.2000:
-
Alles über
Broccoli steht hier:
http://www.medizin-forum.de/prostatitis/guide-d.html.
Diese Kur habe ich gemacht (45 Tage). Ergebnis: ich fühle mich
sehr wohl und meine Beschwerden sind alle abgeflaut. Aber mein
PSA-Wert ist eben hochgeschnellt. Daher befürchte ich eben PK
zu haben.
- Jürgen
M verwies am 23.1.2007 auf diese Notiz in der "Welt":
-
http://www.welt.de/data/2007/01/23/1185995.html
-
Am 30.1.2007 fragte
er:
-
ich
bin auf der Suche nach einem Brokkoli-Präparat als Tablette
oder Kapsel. Hat jemand einen Tipp?
-
GeorgS antwortete
am selben Tag:
-
ich kenne einen
Broccoli-Extrakt in Kapseln: Indol-3-Carbinol. Es gäbe Studien,
die zwei Wirkstoffen aus der Pflanze ( Indol-3-Carbinol und
Isothiocyanat) eine Antikrebswirkung bestätigen. Ich habe es
intermittierend eingenommen. Es ist nicht gerade preiswert.
-
Seit meinem Singultus
[Schluckauf – Ed] im
Mai 2006 soll ich eine Pause einlegen mit den Cyano ... Wirkstoffen,
also auch mit Laetrile (Aprikosenkernen). Möglicherweise kommt
daher der erhöhte PSA-Wert.
-
Josef schrieb am
6.2.2007:
-
Ist sicher sehr
aufwändig, und man muss sich an Vorgaben halten. Bei einem
9-Std.-Arbeitstag ist das kaum zu schaffen.
-
Interessant auch:
-
http://www.toplife.at/gesundheit/artikel34.html:
-
Duo gegen Krebs:
Tomate und Brokkoli:
-
Tomaten und Brokkoli
gemeinsam verzehrt dienen zur Vorbeugung gegen Krebs.
-
Wer Tomaten und
Brokkoli gleichzeitig zu sich nimmt, schützt sich besser vor
Krebs, als würde er eines der beiden Gemüse einzeln
verzehren, wollen US-amerikanische Wissenschafter nun herausgefunden
haben.
-
siehe Link.......
- PeterPan
schrieb am 21.5.2008 unter dem Betreff "Kreuzblütler gegen
Krebs":
-
Heute will ich auf ein
recht interessantes Thema aufmerksam machen.
-
Es geht um
Kreuzblütler, und zu diesen gehören unter anderem Brokkoli
und andere Kohlarten. Aber insbesondere der Brokkoli sticht mit
seinen immunstimmulierenden und antikanzerösen Wirkstoffen
hervor.
-
Letztes Jahr erst
machte ein Artikel auf die anti-Prostatatumor-Wirkung des
Brokkoli&Tomaten-Mixes aufmerksam:
-
Siehe hier:
http://www.epochtimes.de/articles/2007/01/26/83450.html
-
Zitat daraus:
-
Tomaten-Brokkoli-Mix
hilft gegen Prostatatumore
-
Gemüsesorten
müssen aber zusammen verzehrt werden – Lebensmittel
sollten vorher erhitzt werden ... „Wenn Tomaten und Brokkoli
zusammen gegessen werden, sehen wir einen additiven Effekt“,
erklärte Studienleiter John Erdman von der Universität von
Illinois in Urbana. ... Der Ernährungsforscher reicherte bei
Ratten mit Prostatatumoren täglich das Futter mit Tomaten- und
Brokkolipulver an. Nach 22 Wochen waren die Geschwulste dieser Tiere
deutlich stärker geschrumpft als die Tumore anderer Ratten,
deren Futter entweder nur Tomaten oder nur Brokkoli zugesetzt worden
war. ... Die Menge der täglich verabreichten Zusätze würde
den Forschern zufolge übertragen auf den Menschen 1,4 Tassen
frischen Brokkolis und 2,5 Tassen frischer Tomaten entsprechen.
-
Zitat Ende.
-
Vor allem auf den im
Brokkoli enthaltenen Stoff Sulphoraphan/Sulforaphan lässt sich
diese antikanzeröse Wirkung zurückführen. Bereits in
vorherigen zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass
durch die orale Zugabe von Sulphoraphan fortgeschrittene Tumore im
Körper von Mäusen gehemmt werden konnten. Ausserdem soll
Sulphoraphan und andere sekundäre Pflanzenstoffe im Brokkoli
signifikant das menschliche Immunsystem ankurbeln können. Also
doppelter Effekt gegen Krebs. (Forscher vermuten, dass ein starkes
Immunsystem Tumore besser in Schacht halten kann).
-
Ich habe zwar ein
offenbar hochwertiges Brokkoli-Extrakt gefunden (Siehe hier, was man
teuer aus Luxemburg bestellen muss:
http://www.supersmart.com/article.pl?id=0457&lang=3),
aber ich empfehle dennoch vor allem Brokkoli und insbesondere
selbstgezüchtet Brokkoli-Sprossen zu verzehren, da
kostengünstiger und leckerer. Ich empfehle Brokkoli-Sprossen,
da diese 30-mal so viel Sulphoraphan/Sulforaphan besitzen wie
ausgewachsener Brokkoli. (D.h. wenn man 20 gramm Brokkoli-Sprossen
isst, dann entspricht die aufgenommene Sulphoraphan-Menge etwa der
in 600g Brokkoli). Man kann diese Brokkoli-Sprossen sehr einfach in
Keimgläsern züchten und für eine natürliche und
tägliche Versorgung mit diesem Sulphoraphan/Sulforaphan sorgen.
-
Wichtig beim Verzehr
von normalen Brokkoli ist die Erhitzung und ich empfehle einen
Dampfgarer, der diesen Brokkoli schön garen kann, dabei jedoch
die Vitamine schont. Laut Artikel oben sollte man auch Tomaten
kochen, und die kann man ja auch darin garen lassen.
-
Brokkoli-Sprossen,
denke ich, brauchen nicht erhitzt zu werden, da darin noch Enzyme
vorhanden sind, die bei der Verdauung behilflich sind.
-
Man kann ja
beispielsweise folgendes machen:
-
Man tue in einen
Stabmixer: Bio-Rapsöl, im Dampfgarer gekochte Bio-Brokkoli und
Bio-Tomaten (samt entstandenem Sud), gekochte Chili-Schoten oder
Cayenne-Pfeffer, drei nicht-gekochte Bio-Knoblauchzehen, zwei
Esslöffel Curcuma-Gewürzpulver aus dem Markt, schwarzen
Pfeffer. Je nach Bedarf mit etwas Salz abschmecken, und das
regelmässig als tägliches Getränk einnehmen!
-
Von Milch &
Milchprodukten (auch von Bio-Milch) rate ich persönlich ab, da
sie offenbar Prostata-Tumore verursachen sollen und unter Verdacht
stehen, die Wirkung sekundärer Pflanzenstoffen zu blockieren!
Milch ist nicht gesund, auch wenn es die Milchindustrie uns
eintrichtern will. Milch ist höchstens etwas für
Säuglinge.
-
Und immer biologisch
angebaute (hochwertige) Lebensmittel kaufen, denn das Zeug aus den
Supermärkten ist mit Pestiziden belastet und enthält
weniger Inhaltsstoffe!
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Hier noch zusätzliche
Infos zu Sulphoraphan:
-
Sulphoraphan wirkt
entgiftend:
-
Zitat:
-
"So wird etwa dem
Sulphoraphan im Brokkoli seit Jahren nachgesagt, es könne das
Blasenkrebsrisiko bei Männern halbieren. Die Substanz zählt
zu den so genannten Radikalfängern, ist also in der Lage,
bestimmte zellschädigende Sauerstoffverbindungen zu
entschärfen. Zahlreiche Wissenschaftler betonen zudem, Brokkoli
sei gegen jede Form von Krebs gut, da Sulphoraphan Gifte aus den
Körperzellen entfernt."
-
Link:
http://www.gesundheitpro.de/Der-Arti...CHP019281.html
-
Brokkoli stimuliert
das Immunsystem:
-
"Es sind wirklich
keine anderen Wirkstoffe bekannt, die vergleichbares bewirken: das
Wachstum von Krebszellen blockieren und gleichzeitig das Immunsystem
aktivieren", sagt Gary Firestone von der University of
California in Berkeley, der zusammen mit Leonard Bjeldanes das
Forschungsteam leitete.
-
http://www.welt.de/welt_print/articl...lerzellen.html
-
Sulphoraphan hemmt
fortgeschrittene Tumore:
-
1992 haben Dr. Talalay
und seine Forschergruppe an der Johns Hopkins University nachweisen
können, dass Sulforaphan die Bildung von Phase-2-Enzymen
signifikant angeregt hat. Diese Phase-2-Enzyme unterstützen die
Zellen dabei, sich vor Krankheiten zu schützen. In einer 1994
durchgeführten Studie wurde gezeigt, dass Sulforaphan bei
Ratten, die mit einem starken Karzinogen behandelt wurden, die
Bildung von Brusttumoren stoppte. Die Raten der Tumorbildung wurden
um 60 Prozent, die Zahl der Tumore in jedem Tier um 80 Prozent und
die Größe der gebildeten Tumore um 75 Prozent reduziert.
Verlangsamt wurde des weiteren die Entstehung und das Wachstum von
Tumoren. Wissenschaftler der American Health Foundation fanden
überdies heraus, dass Sulforaphan die Bildung prämaligner
Läsionen im Dickdarm von Ratten verhindert hat. Wissenschaftler
in Toulouse, Frankreich, haben festgestellt, dass Sulforaphan bei
Krebszellen im menschlichen Dickdarm den programmierten Zelltod
auslöste. In dieser Studie wurde festgehalten, dass »es
bei der mit Sulforaphan in Verbindung gebrachten Chemoprotektion
gegen Krebs neben der Aktivierung von Entgiftungsenzymen auch zur
Auslösung der Aptotose kommt«. Den bisher höchsten
bekannten Gehalt an Sulforaphan weisen drei Tage alte
Brokkoli-Sprossen auf, der den Gehalt an Sulforaphan in gekochtem
Brokkoli um das bis zu 50-fache übersteigt.
-
Therapeutische
Dosierung liegen im Bereich von 30 mg täglich.
-
Sulforaphan ist das
bisher mit Abstand potenteste bekannte Isothiozyanat, welches
bereits in geringen Konzentrationen wirksam ist und der stärkste
Induktor des Phase-2-Enzyms ist. Bei Mäusen zeigte Sulforaphan
nach oraler Zufuhr eine protektive Wirkung gegen chemisch
induzierten Brustkrebs. In in-vitro-Studien konnte nachgewiesen
werden, dass Sulforaphan das Wachstum von humanen Brustkrebszellen
stoppen konnte. Wissenschaftler der Universität Illinois
konnten zeigen, dass Sulforaphan auch späte Stadien der
Krebsentwicklung hemmen konnte. Bei einer in-vitro-Behandlung von
Adenokarzinomzellen aus menschlichem Brustgewebe mit Sulforaphan
konnte beobachtet werden, dass das Sulforaphan die Proliferation der
Zellen in der frühen Mitosephase unterbrochen hat und die
Bildung des Mikrotubuli durch das Isothiozyanat irreversibel
blockiert hat, welche für den Zellteilungsprozess von
elementarer Bedeutung ist (Ausbildung des Spindelapparates). Auch
bei humanen Kolonkarzinomzellen unterdrückte Sulforaphan in
einem Experiment mit Zellkulturen die Proliferation der Krebszellen
durch die Blockade des Zellzykluses und durch die Auslösung der
Aptotose bei den Krebszellen.
-
Die angesehene
Fachzeitschrift »Journal of Nutrition« berichtete in
seiner Ausgabe von September 2004:
-
»Ein Wirkstoff
in Brokkoli und anderem so genannten Wintergemüse hemmt
vermutlich das Wachstum von Brustkrebszellen im späten Stadium.
Die Substanz «Sulforaphan» greift in den Zellzyklus ein
und verhindert auf diese Weise die Vergrößerung des
Tumors. So lautet das Fazit einer Studie der Universität von
Illinois in Urban-Champaign... Frühere Forschungen hatten
bereits gezeigt,dass Sulforaphan den Körper vor Krebs schützt
und die Ausbreitung von bösartigen Tumorzellen frühzeitig
unterbindet. Nun sind amerikanische Mediziner der Wirkung auf
entartete Zellen in einem späteren Stadium auf die Spur
gekommen:Sie behandelten Krebszellen der menschlichen Brust mit
Sulforaphan und stellten fest,dass diese innerhalb weniger Stunden
das Wachstum einstellten. Vermutlich stört Sulforaphan die
Teilung des Zellkerns.«
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Eine im Dezember 2003
in der amerikanischen Fachzeitschrift »Oncology Report«
veröffentlichte Studie ergab, dass Sulforaphan das Wachstum
entarteter Zellen stoppen und den programmierten Zelltod (Aptotose)
bei bösartigen Blutzellen (Leukämie) als auch bei
bösartigen Hautzellen (Melanomen) auslösen konnte.
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Im Mai 2006 berichtete
die Fachzeitschrift »Carcinogenesis« über eine
Studie der Rutgers Universität, dass Sulforaphan bei genetisch
bedingtem Dickdarm-Krebsrisiko bestimmte Schutzmechanismen
aktivieren konnte.