Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Ernährung, Nahrungsergänzungen –
Die Breuss-Kur

TJoseph fragte am 2.11.2004:
Hat jemand schon die Breuss-Kur mitgemacht oder weiß mehr davon? Gefährlichkeit bei PK, da diese Kur für 42 Tage mit nur einem ½ l Saft und verschiedenen Tees pro Tag duchgeführt wird und somit den Körper noch mehr schwächt?
Gerard (US) antwortete am selben Tag:
Anbei ein Kommentar der alles sagt:
Elektromonteur Breuß
Der österreichische Elektromonteur und Heilpraktiker Rudolf Breuss schrieb, seine Kur seit 1950 erfolgreich anzuwenden. Die einsehbaren Dankesschreiben sind aber alle erst nach 1971 geschrieben worden. Die Diagnose wird anhand der Irisdiagnostik gestellt (Krebs oder Leukämie). Der Grundgedanke der sehr abstrusen Theorie ist die Erkenntnis, dass Krebs nur von festen Speisen lebt, welche ein Mensch zu sich nimmt. Da der Mensch von Gemüsesäften alleine leben kann, kann der Krebs durch eine spezielle Kur also ausgehungert werden. Dadurch ergibt sich die Krebskur-Total: Aushungern des Krebses durch Eiweißentzug, Mineralstoffzufuhr zur Stärkung, Teekombinationen zur Giftausscheidung.
Unwirksam und massiv schädlich
Das wirklich Einzige, was man dieser Kur nicht vorwerfen kann ist, dass sie teuer wäre. Trotzdem muss man davor warnen, denn die Kur ist nicht nur eindeutig unwirksam, sondern eindeutig und zwar massiv schädlich.
Seit etwa 20 Jahren beobachte ich, dass die Breusssche Saftkur alle paar Jahre wieder etwas Popularität gewinnt, wahrscheinlich wegen entsprechender Veröffentlichungen in den Medien.
Ich habe aber seit Jahren niemanden mehr angetroffen, der die Kur konsequent durchführte. Die Säfte und Tees werden hingegen oft als Ergänzung der normalen Ernährung zu sich genommen, was wohl niemandem schaden dürfte. Falls damit die Lebensqualität gebessert werden kann, ist dagegen sicher nichts einzuwenden. Eine Anti-Krebswirkung im engeren Sinn ist davon aber sicher nicht zu erwarten.