Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS
Smac-Peptide
- Ralf
schrieb am 13.8.2002:
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diese interessante
Notiz fand ich auf der "Bild der Wissenschaft"-Seite:
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http://warp6.dva.de/sixcms/detail.php?id=128164
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[Dies
ist der Text der Meldung: - Ed]
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"Protein lässt
Krebsgeschwüre bei Mäusen ohne Nebenwirkungen verschwinden
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Krebsforscher haben
einen Weg entdeckt, die Resistenz von Tumoren gegenüber
Krebsmedikamenten zu überwinden. Mit ihrer Arbeit ebnen die
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der
Universität Ulm den Weg für neue Behandlungsstrategien in
der Krebsmedizin, berichtet das DKFZ. Klaus-Michael Debatin und
seine Kollegen haben ihre Forschungen in der Augustausgabe der
Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht (Bd. 8, S. 808).
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Die meisten
Krebsmedikamente wirken dadurch, dass sie in den Tumorzellen das
zelleigene Selbstmordprogramm, die Apoptose auslösen. In den
Zellen vieler Tumoren ist die Apoptose jedoch blockiert und die
Geschwülste sind resistent gegenüber herkömmlichen
Behandlungsmethoden. Debatin von der Universitätsklinik Ulm und
dem DKFZ Heidelberg und seine Kollegin Simone Fulda haben entdeckt,
dass diese Blockade mit Hilfe des so genannten Smac-Proteins
aufgehoben werden kann.
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Smac wird in gesunden
Zellen als Antwort auf Selbstmordsignale gebildet und leitet weitere
Schritte auf dem Weg zum Zelltod ein. Fulda und Debatin haben
Smac-Peptide, kurze Abschnitte des Proteins, hergestellt, die in
resistente Tumorzellen einwandern und diese wieder für
Selbstmordsignale sensibilisieren können. Sie konnten zeigen,
dass Smac in der Lage ist, die Resistenz von Tumoren aufzuheben. Die
Wissenschaftler verabreichten Mäusen mit bösartigen
Gehirntumoren eine Kombination aus Smac-Peptiden und einer Substanz,
die den Zelltod auslöst. Bei allen Tieren verschwanden die
Krebsgeschwülste ohne erkennbare Nebenwirkungen vollständig."