Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum von KISP
und BPS
Medikamente –
Kytril®
- Ebachstelzes Mann litt während einer
Chemotherapie mit Taxotere sehr unter Übelkeit. Ralf schrieb am
2.9.2006:
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wenn Du zum Hospiz gehst, dann frage doch auch gleich, ob man sich
im Hause mit der Verabreichung von Kytril auskennt. Zitat aus dem
Beipackzettel von Kytril (Hersteller: Roche):
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"Was ist Kytril und wann wird es angewendet?
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Übelkeit und Erbrechen sind bekannte unerwünschte
Wirkungen einer Krebsbehandlung.
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Die Ursache der Nebenwirkung liegt in der Freisetzung der chemischen
Überträgersubstanz (Transmitter) Serotonin. Dadurch werden
Bindungsstellen (Rezeptoren) für Serotonin aktiviert. Dies
führt zur Anregung des Brechzentrums. Sobald ein Schwellenwert
der Anregung erreicht ist, wird der Brechreflex ausgelöst.
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Der Wirkstoff von Kytril, Granisetron, blockiert die
Serotoninrezeptoren und verhindert Übelkeit und Erbrechen.
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Kytril wird, ausschließlich auf ärztliche Verordnung, zur
Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, hervorgerufen durch eine
Krebsbehandlung, angewendet."
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Die auf die Behandlung von Prostatakrebs spezialisierten
amerikanischen Onkologen/Hämatologen Dres. Leibowitz und Tucker
verabreichen Kytril bei einer Chemotherapie immer zusätzlich
zur Verabreichung von Docetaxel (Taxotere) gegen Übelkeit, und
zwar wie folgt:
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Kytril 1 mg in 50 cm3 physiologischer Kochsalzlösung oder
5-prozentiger Dextroselösung.
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Manche deutschen Ärzte machen sich anscheinend nicht soviele
Gedanken darüber, wie sie ihren Patienten die Chemotherapie
erleichtern können.
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