Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

GM-CSF, Sargramostim, Leukin®

Lothar fragte am 17.4.2004:

Wer kann mir bitte Auskunft geben zu 2 Medikamenten, die beide (wahrscheinlich) zum Leibowitz-Cocktail PCAAC gehören:

1. ASS-100

2. GM-CSF

Hintergrund der Frage ist mein Besuch bei Onkologen, mit dem ich den Cocktail diskutieren möchte.

Leider steigt mein PSA nach der Hb3 wieder an und eine Möglichkeit wäre der Cocktail.

Julius antwortete am 19.4.2004:

Ich gebe dir hier eine html-Seite aus dem Internet. An deine eMail-Adresse habe ich dir eine 7-seitige PDF-Datei geschickt mit dem Titel:

"Einsatz von G-CSF und GM-CSF" von C. Straka

Granulocyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierender Faktor (GM-CSF, Sargramostim)

GM-CSF gehört ebenfalls zu den vielen Faktoren, die für eine Ausdifferenzierung der Stammzellen des Bluts verantwortlich sind. Andere Beispiele aus dieser Palette sind die ebenfalls kurz vorgestellten Faktoren EPO und G-CSF.

Die unterschiedlichen Typen der weißen Blutkörperchen erfüllen verschiedene Aufgaben. Für eine intakte Immunabwehr sind sie alle von großer Bedeutung. Der GM-CSF ist wie auch der G-CSF für die AusDifferenzierung einer bestimmten Klasse der weißen Blutkörperchen verantwortlich. Während allerdings G-CSF ausschließlich eine Differenzierung in Granulozyten bewirkt, ist GM-CSF an der Ausdifferenzierung verschiedener Zelltypen beteiligt. Besonders wichtig ist GM-CSF für eine Differenzierung von Vorläuferzellen in Makrophagen. Auf bereits ausdifferenzierte Granulozyten und Makrophagen hat GM-CSF eine aktivierende Wirkung. Es konnte gezeigt werden, dass Patienten gegenüber Infektionen weniger anfällig sind, wenn sie mit GM-CSF behandelt werden.

Makrophage

Wie schon für die anderen Differenzierungsfaktoren gilt auch für GM-CSF, dass es in den therapeutisch notwendigen Mengen nur durch gentechnische Methoden hergestellt werden kann. Das Gen für GM-CSF wurde daher in Hefe kloniert. Aus diesem Wirtsorganismus kann das Protein für die medizinischen Anwendungen gewonnen werden.

Ein Einsatz von GM-CSF gilt - ähnlich wie beim G-CSF beschrieben - der schnelleren Regeneration des Immunsystems. Zugelassen wurde GM-CSF zunächst für die Anwendung nach autologen Knochenmarkstransplantationen, später dann auch für die Anwendung nach allogenen Knochenmarkstransplantationen. Im autologen Fall wird eigenes Knochenmark des Patienten transplantiert, im allogenen Fall das Knochenmark eines geeigneten Spenders. In beiden Fällen dient GM-CSF dazu, die Immunabwehr der Patienten schneller zu regenerieren.

Bei der Transplantation von Knochenmark geht es darum, an die im Knochenmark besonders häufigen Stammzellen des Bluts zu gelangen, aus denen sich im Patienten dann - mit Hilfe der Differenzierungsfaktoren - die verschiedenen Zelltypen entwickeln sollen. In geringer Zahl sind die Stammzellen allerdings auch im Blut selbst enthalten und können durch eine spezielle Technik daraus isoliert werden. Dieses Verfahren ist für den Patienten weit weniger belastend als der chirurgische Eingriff bei der Transplantation von Knochenmark. GM-CSF hat nun auch die Eigenschaft, die Zahl der Stammzellen im Blut zu erhöhen, was für ihre Gewinnung sehr vorteilhaft ist. Auch hier kann GM-CSF daher eingesetzt werden. In der Krebstherapie findet GM-CSF heute ebenfalls Verwendung.

wts fragte am 17.2.2006:

  1. Was sind Leukine?

  2. in welchem Stadium des PC werden sie angewandt?

  3. können diese Leukine auch bei Kassenpatienten rezeptiert werden?

Christian L antwortete am selben Tag:

Zu Frage 1: Was sind Leukine?

Sargramostim (Leukine® von Schering) ist GM-CSF – Granulocyte-macrophage colony stimulating factor. Es ist ein das Immunsystem stimulierendes Medikament, das insbesondere bei einer Chemotherapie verabreicht werden kann.

Im deutschen Bereich ist es für Patienten mit Morbus Crohn eine neue Therapieoption. Wirkweise: Leukine® ist ein hämopoetischer Wachstumsfaktor, der die Bildung von neutrophilen Zellen, Monozyten und Makrophagen fördert und damit das Immunsystem stimuliert. Als Kolonie-stimulierende Faktor (CSF) ist es für die Therapie älteren Erwachsenen mit akuter myeloischer Leukämie (AML) nach Chemotherapie zugelassen.

Zum Prostatakrebs gibt es mehrere Studien der Phase I und II. Es ist jedoch nicht für Prostatakrebs zugelassen. Ich hänge Dir hier mal zwei Zusammenfassungen der Berichte über Studien im Zusammenhang mit Prostatakrebs dran. Leider nur in englisch, ich kann sie aus zeitlichen Gründen nicht übersetzen:

Therapy of advanced prostate cancer with granulocyte macrophage colony-stimulating factor.

Small EJ, Reese DM, Um B, Whisenant S, Dixon SC, Figg WD.
Department of Medicine, University of California, San Francisco 94115, USA. eric_small@quickmail.ucsfedu

Granulocyte macrophage colony-stimulating factor is a pleiotropic cytokine capable of inducing systemic immune responses against experimental and human tumors. To evaluate the efficacy of GM-CSF treatment in patients with hormone-refractory prostate cancer, we conducted sequential Phase II studies in 36 men with progressive disease after androgen deprivation and antiandrogen withdrawal. In a first cohort of patients (n = 23), GM-CSF was administered s.c. at a dose of 250 microg/m2 daily for 14 days of a 28-day treatment period. After we observed oscillating prostate-specific antigen (PSA) responses in several patients in this first cohort, a second trial was performed in which patients (n = 13) received maintenance GM-CSF (250 microg/m2 three times weekly) after the first 14 days of daily GM-CSF. All patients were treated until disease progression. Response was assessed by evaluation of serial changes in serum PSA and sequential imaging studies. In cohort I, 10 of 22 patients (45%) had a PSA versus time plot with a sawtooth pattern, with PSA declining during GM-CSF therapy and climbing during the off-therapy period; 5 patients had at least two consecutive declines in PSA, with a median response duration of 3.5 months. All but one patient in cohort II experienced a decline in PSA (median decline, 32%), but a PSA decline greater than 50% and sustained for more than 6 weeks was seen in only one patient, who had a >99% decline in PSA and an improvement in bone scan lasting for 14+ months. Changes in PSA levels could not be attributed to direct or indirect effects of GM-CSF on the PSA assay or down-regulation of PSA expression by GM-CSF. Toxicity was very mild, consisting primarily of transient constitutional symptoms and injection site reactions. These data suggest that GM-CSF may have antitumor activity in advanced prostate cancer, and the use of GM-CSF may be a confounding variable when PSA responses are used as an end point in clinical trials evaluating new regimens for the treatment of advanced prostate cancer.

Publication Types:

Clinical Trial

Clinical Trial, Phase II

PMID: 10430077 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Übersetzung:

Small EJ, Reese DM, Um B, Whisenant S, Dixon SC, Figg WD.
Department of Medicine, University of California, San Francisco 94115, USA. eric_small@quickmail.ucsfedu

Der Granulozyten-Makrophagenkolonie-stimulierende Faktor ist ein pleiotropisches [viele Merkmale und Ausprägungen gleichzeitig gleichzeitig beeinflussend (Anm. d. Übers.)] Zytokin, das imstande ist, systemische Immunantworten gegen experimentelle und humane Tumore zu induzieren. Um die Wirksamkeit einer Behandlung mit GM-CSF bei Patienten mit hormonrefraktärem Prostatakrebs zu untersuchen, führten wir sequentielle Phase-II-Studien an 36 Männern mit progressiver Erkrankung nach Androgendeprivation und Absetzen des Antiandrogens durch. In einer ersten Patientenkohorte (n = 23) wurde GM-CSF in einer täglichen Dosierung von 250 µg/m2 subkutan an 14 Tagen einer 28-tägigen Behandlungszeit verabreicht. Nachdem wir bei einigen Patienten der ersten Kohorte ein oszillierendes Ansprechen des prostataspezifischen Antigens (PSA) beobachteten, wurde ein zweiter Versuch durchgeführt, bei dem die Patienten (n =13) nach den ersten 14 Tagen täglicher Verabreichung eine Erhaltungsdosierung GM-CSF (250 µg/m2, dreimal pro Woche) erhielten. Alle Patienten wurden bis zu einer Progression der Erkrankung behandelt. Das Ansprechen wurde durch Auswerten serieller Änderungen des Serum-PSA und sequentieller Bildgebung beurteilt. In Kohorte I hatten zehn von 22 patienten (45 %) einen PSA-Verlauf über die Zeit nach einem Sägezahn-Muster, wobei das PSA während der GM-CSF-Therapie abfiel und während der Therapiepause wieder anstieg; fünf Patienten hatten mindestens zwei aufeinanderfolgende PSA-Abfälle, mit einer medianen Ansprechdauer von 3,5 Monaten. Alle Patienten in Kohorte II bis auf einen erlebten einen PSA-Abfall (medianer Abfall 32 %), aber ein PSA-Abfall um mehr als 50 %, der länger als sechs Wochen Bestand hatte, wurde nur bei einem Patienten beobachtet, der einen PSA-Abfall von >99 % und eine Verbesserung des Skelettszintigramms von 14+ Monaten hatte. Die Veränderungen des PSA-Spiegels konnten nicht auf direkte oder indirekte Wirkungen des GM-CSF auf das PSA-Assay oder ein Herunterregeln der PSA-Expression durch das GM-CSF zurückgeführt werden. Die Toxizität war sehr mild und bestand in erster Linie in vorübergehenden Symptomen der körperlichen Verfassung und Reaktionen an der Einstichstelle. Diese Daten deuten darauf hin, dass GM-CSF bei fortgeschrittenem Prostatakrebs eine Antitumoraktivität haben könnte, und der Einsatz von GM-CSF kann die Dinge durcheinander bringen, wenn bei klinischen Versuchen das PSA-Ansprechen als Endpunkt zum Erproben neuer Konzepte zum Behandeln von fortgeschrittenem Prostatakrebs benutzt wird.

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A phase II study of estramustine, docetaxel, and carboplatin with granulocyte-colony-stimulating factor support in patients with hormone-refractory prostate carcinoma: Cancer and Leukemia Group B 99813.

Oh WK, Halabi S, Kelly WK, Werner C, Godley PA, Vogelzang NJ, Small EJ; Cancer and Leukemia Group B 99813.
Lank Center for Geritourinary Oncology, Dana Farber Cancer Institute, Boston, Massachusetts 02115, USA.
william_oh@dfci.harvardedu

BACKGROUND: The authors determined the safety and efficacy of estramustine, docetaxel, and carboplatin with granulocyte-colony-stimulating factor (G-CSF) support in patients with hormone-refractory prostate carcinoma.
METHODS: In the current multicenter, cooperative group study, patients with advanced prostate carcinoma whose disease progressed despite androgen deprivation therapy were treated with a combination of oral estramustine (240 mg three times per day for 5 days), 70 mg/m2 of docetaxel, and carboplatin at a dose of (area under the curve) 5. G-CSF was used to minimize the neutropenia associated with this regimen. Each cycle was repeated every 21 days.
RESULTS: Forty patients were treated with a median of 7 cycles of therapy. Of the 34 evaluable patients with elevated pretreatment prostate-specific antigen (PSA) levels, 23 (68%) had a > or = 50% decline in PSA and 20 (59%) had a > or = 75% decline. Twenty-one patients had measurable disease, with 1 complete response (5%) and 10 partial responses (47%), for an overall measurable response rate of 52% (95% confidence interval [95% CI], 30-74%). The most common Grade 3 or Grade 4 toxicities (according to the National Cancer Institute Common Toxicity Criteria) included neutropenia in 23% of patients, thrombocytopenia in 13%, and fatigue in 13%. Febrile neutropenia occurred in 1 patient (3%). The overall median time to disease progression was 8.1 months (95% CI, 6-10 months) and the overall survival period was 19 months (95% CI, 13-26 months).
CONCLUSIONS: The combination of estramustine, docetaxel, and carboplatin with G-CSF support was found to have significant clinical activity with an acceptable toxicity profile in patients with progressive hormone-refractory prostate carcinoma.

Copyright 2003 American Cancer Society.

Publication Types:

Clinical Trial

Clinical Trial, Phase II

Multicenter Study

PMID: 14669278 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Übersetzung:

Eine Phase-II-Studie zum Einsatz von Estramustin, Docetaxel und Carboplatin mit Unterstützung durch Granulozytenkolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF) bei Patienten mit hormonrefraktärem Prostatakarzinom

Oh WK, Halabi S, Kelly WK, Werner C, Godley PA, Vogelzang NJ, Small EJ; Cancer and Leukemia Group B 99813.
Lank Center for Geritourinary Oncology, Dana Farber Cancer Institute, Boston, Massachusetts 02115, USA.
william_oh@dfci.harvardedu

Hintergrund: Die Verfasser bestimmten die Sicherheit und Wirksamkeit von Estramustin, Docetaxel und Carboplatin, unterstützt durch Granulozytenkolonie-stimulierenden Faktor (G-CSF), an Patienten mit hormonrefraktärem Prostatakarzinom.
Methoden: Bei der vorliegenden Multicenter-Studie einer kooperativen Gruppe wurden Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom, deren Erkrankung trotz einer Androgendeprivationstherapie progressierte, mit einer Kombination von oralem Estramustin (240 mg dreimal täglich, fünf Tage lang) 70 mg/m² Docetaxel und Carboplatin in einer Dosierung von (Fläche unter der Kurve) 5 behandelt. G-CSF wurde verwendet, um die mit diesem Behandlungsplan verbundene Neutropenie [Verminderung der neutrophilen Gra­nulozyten im Blut; z. B. als Neben­wirkung von Taxanen (Anm. d. Übers.)] zu minimieren. Jeder Zyklus wurde alle 21 Tage wiederholt.
ERGEBNISSE: Vierzig Patienten wurden mit einer medianen Zahl von sieben Therapiezyklen behandelt. Von den 34 Patienten mit auswertbaren Ergebnissen, die vor der Behandlung erhöhten Serumspiegeln von prostataspezifischem Antigen (PSA) aufwiesen, hatten 23 (68 %) einen PSA-Abfall von ≥50 % und 20 (59 %) hatten einen Abfall von ≥75 %. 21 Patienten hatten eine messbare Erkrankung mit einem vollständigen Ansprechen (5 %), und zehn hatten ein teilweises Ansprechen (47 %) für eine messbare Gesamtansprechrate von 52 % [95 % Vertrauensintervall (95 %-VI): 30-74 %]. Die am häufigsten vorkommenden Toxizitäten Grad 3 oder 4 (gemäß den Allgemeinen Toxizitätenkriterien des National Cancer Institute) waren Neutropenie bei 23 % der Patienten, Thrombozythopenie bei 13 % und Fatigue bei 13 %. Febrile Neutropenie stellte sich bei einem Patienten ein (3 %). Die mediane Zeit über alles bis zum Progress der Erkrankung betrug 8,1 Monate (95 %-VI: 6-10 Monate) und die Dauer des Gesamtüberlebens war 19 Monate (95 %-VI: 13-26 Monate).
SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es wurde festgestellt, dass die Kombination von Estramustin, Docetaxel und Carboplatin mit G-CSF bei Patienten mit progressivem hormonrefraktärem Prostatakarzinom eine signifikante klinische Aktivität bei einem akzeptablen Toxizitätsprofil aufweist.

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Frage 2: in welchem Stadium des PC werden Leukine angewandt? und damit auch gleich

Frage 3: können diese Leukine auch bei Kassenpatienten rezeptiert werden ?

Die Anwendung ist oben erläutert.

Hier in Deutschland dürfte eine “Off-Label”–Anwendung als Immunsystem stimulierendes Medikament am ehesten bei einer Chemotherapie begründet werden können, so dass die Kassen dies möglicherweise auch bezahlen. Dr. Leibowitz setzt Leukine als eine weitere Stufe des antiangiogenen Cocktails ein, so dass die nächste stärkere Waffenstufe im Kampf um die “Kontrolle einer chronischen Erkrankung Prostatakrebs” noch weiter hinausgeschoben werden kann, nämlich ein zweiter Zyklus der Hormonblockade, der den Patienten in eine andere “Entwicklungs- oder Gefahrenklasse” bringt: nämlich der Beginn einer Entwicklung zur Hormonresistenz. Die gilt es möglichst viele Jahre hinauszuschieben. Immer ist es sein Ziel: der Patient soll nicht an klinischen Symptomen des Prostatakrebses sterben, sondern sein natürliches Ende erleben. Die Bezahlung der Leukine als Teil eines antiangiogenen Therapiekonzeptes dürfte bei gesetzlichen Kassen schwierig durchzusetzen sein, aber es ist wohl nicht unmöglich. Auch private Kassen wehren sich. Der Kampf ums Geld geht jedoch (auch bei mir) weiter. Im Zweifelsfalle gilt der ungerechte Zustand: weil Du arm bist, must Du früher sterben.

Leider gibt es viel Unverständnis und viele Ungerechtigkeiten in unserem Gesundheitswesen.


Carla Fi fragte am 18.3.2011:

Ich habe mich über Leukin im Netz schlau gemacht. Klingt ja sehr positiv. Weshalb ist dieses "Hormon" dann in Deutschland nicht zugelassen? Sind die Nebenwirkungen so schlimm?

Ralf antwortete am selben Tag:

Leukin (GM-CSF, Handelname Sargramostim® [hier irrte der Verfasser, Sargramostim ist der Wirkstoff, der Handelsname lautet Leukin® – Ed]) ist schon zugelassen, aber nicht für die Behandlung von Prostatakrebs. Da es sehr teuer ist, ist die fehlende Zulassung gegen PCa für die Kassen ein guter Grund, die Erstattung abzulehnen. Zugelassen gegen PCa ist es nicht, weil niemand entsprechende Studien durchgeführt und anschließend die Zulassung beantragt hat.

PeterP schrieb am 22.3.2011:

Mit Googeln bin ich auf folgenden Link gestoßen:
www.internationalpharmacy.com/de/products/details/728212?IPS=eef731ca33f0384d6ed51325da033928
Die angegebene Menge für ca. 1200$ dürfte ganz grob einer Wochendosis entsprechen. Es gibt noch preiswertere Bezugsquellen, aber es kommen doch stattliche Gesamtkosten zusammen, wenn die Behandlung über Monate geht.

Und cligensa antwortete am 23.3.2011:

Zu Sagromastim (Leukin) kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es überhaupt kein Problem ist, dieses Medikament in jeder Apotheke zu bestellen. Es wird über die internationale Apotheke in den USA bestellt, die Beschaffung dauert etwa 14 Tage und kostet 2.100 € für 5 Fläschchen. 70 % bekomme ich bezahlt, um den Rest zanke ich mich noch mit der Versicherung.