Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum
von KISP
und BPS
Medikamente
– Firmagon® (Wirkstoff: Degarelix)
- [Firmagon®
ist ein Gonadotropin-Releasing-Hormon- (GnRH-) Blocker. Der
Wirkstoff Degarelix bindet sich an die GnRH-Rezeptoren und blockiert
diese. Dadurch erfolgt eine schnelle Unterbindung der
Testosteronproduktion im Körper. Hersteller ist die Firma
Ferring Arzneimittel GmbH.
-
Firmagon® wurde am 20.2.2009
von der Europäischen Kommission für die Behandlung von
Prostatakrebs zugelassen.
-
Als häufigste Nebenwirkungen
während der Behandlung mit Degarelix wurden Reaktionen im
lokalen Injektionsbereich festgestellt, wie beispielsweise Schmerz,
Hautrötungen, Schwellungen oder Verhärtungen, sowie
Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Erschöpfung, erhöhte
Transaminase- und Gamma-Glutamyltransferase- (GGT-) Serumwerte. 99 %
der beobachteten negativen Auswirkungen wurden als Klasse 1 (mild)
oder 2 (moderat) eingestuft. Besonders in Bezug auf die
Nebenwirkungen um die Einstichwunde herum zeigten sich die
Reaktionen hauptsächlich mild, moderat und vorübergehend
und in der Regel nur bei der ersten Verabreichung des Medikaments
(<1 %). Klasse 3 (starke) Nebenwirkungen im Bereich der
Einstichstelle traten bei 2 % oder weniger der
Degarelix-Patienten auf. Degarelix ist kontraindiziert bei
Hypersensitivität zu Degarelix oder einem seiner Bestandteile.
Eine Langzeit-Androgendeprivationstherapie verlängert das
QT-Intervall (ein Teil der Herzspannungskurve im EKG). – Ed]
- KlausUwe fragte am
1.5.2006:
-
Ist Degarelix schon im Handel und wenn ja, wo erhältlich und
was kostet es?
-
Rudolf antwortete am 3.5.2006:
-
Von mir kommt nur, dass Degarelix
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in der Gelben Liste noch nicht
drin ist - gibts also als Medikament noch nicht.
http://www.gelbe-liste.de/01_start/index.html
- du kannst auch selbst in der Gelben Liste suchen, user + password
kann ich dir geben, wenn du willst,
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lediglich die Phase II der Prüfung
durchlaufen hat u. nun mit Phase III begonnen wird - Anfang April
gab's die entsprechende Mitteilung des Pharma-Unternehmens
www.ferring.com aus der
Schweiz - wurde dann auf dem Jahrestreffen der europäischen
Urologen vorgestellt, s. u.
- ++++++++++++++
-
Degarelix, ein neuartiger GnRH-Blocker von Ferring, gelangt in
Phase III
07.04.2006 - 14:30 Uhr 21. Jahrestreffen der
European Association of Urology (EAU),
Paris, 5. - 8. April 2006 -
Behandlung mit Degarelix bewirkt schnelle, deutliche und anhaltende
Senkung der Testosteron- und prostataspezifischen Antigenwerten
(PSA) ohne Testosteron-Schub
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Paris (ots) - Ferring Pharmaceuticals hat heute die Ergebnisse der
Phase-IIb-Studie mit Degarelix bei Prostatakarzinomen präsentiert
und den unmittelbaren Start von Phase-III-Studien angekündigt.
An der internationalen Multicenterstudie nahmen 187 Männer
teil. Ergebnis: Bei 100 % der Patienten, die mit einer initialen
Dosis von 240 mg und einer Erhaltungsdosis von 160 mg behandelt
wurden, konnten ab dem 28. Tag ein volles Jahr lang die
Androgenwerte gesenkt werden. Die Senkung der Androgenwerte
ermöglicht, den Krankheitsverlauf unter Kontrolle zu bekommen.
-
"Degarelix ist eines der ersten Medikamente einer
vielversprechenden, neuen Klasse von GnRH-Blockern zur Behandlung
von Prostatakarzinomen. Sie baut auf langjährigen Erfahrungen
mit wirksamen Hormontherapien auf", kommentierte Professor Hein
Van Poppel von der Urologischen Abteilung der Universität von
Gasthuisberg, Leuven, Belgien. "Die Ergebnisse aus dieser
Studie zeigen, dass Degarelix eine schnelle, gründliche und
anhaltende Suppression von Testosteron und PSA, dem bekannten
Prostatakarzinom-Marker, bewirkt." "Das Prostatakarzinom
ist die am zweithäufigsten tödlich verlaufende
Krebserkrankung bei Männern. Wir brauchen hier dringend bessere
Behandlungsmöglichkeiten", erläutert Dr. Bo-Eric
Persson, Direktor Medical Sciences, Urologie/Onkologie bei Ferring
Pharmaceuticals. "Die aktuellen Ergebnisse sind für uns
eine weitere Bestätigung, dass Degarelix das Potential hat, uns
einen entscheidenden Schritt vorwärts zu bringen."
-
Wirkweise von Degarelix
-
Schon jetzt gehören GnRH-Agonisten
(Gonadotropin-Releasing-Hormon) zu den üblichen
Hormonbehandlungen bei Prostatakrebs. Anders als bei Degarelix
stimulieren diese den Rezeptor des natürlichen Hormons in der
Hypophyse. Damit regen sie zunächst das hormonbedingte
Tumorwachstum sogar an, anstatt es zu bremsen bevor sie die
Testosteronproduktion blockieren und die gewünschte klinische
Wirkung erzielen. Diese initiale Stimulierung der Rezeptoren kann zu
einer Verschlechterung der Krebssymptome führen.
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Degarelix bindet sich direkt an die GnRH-Rezeptoren und blockiert
diese. Dadurch erfolgt eine schnelle Unterbindung der
Testosteronproduktion ohne Testosteronschub.
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Ergebnisse der Degarelix-Studie
-
Degarelix wurde in einer einjährigen Multicenterstudie in
Europa und Südafrika getestet. Die Studie umfasste die
Beurteilung von Aufsättigungsdosen von 200 mg und 240 mg
subkutan, gefolgt von drei Erhaltungsdosen mit 80, 120 und 160 mg
alle 28 Tage. Der therapeutische Effekt wurde anhand der
Testosteron- und prostataspezifischen Antigenwerte (PSA) gemessen.
187 Patienten im Alter von 52 bis 93 Jahren (Durchschnittsalter 72
Jahre) mit histologisch bestätigtem Prostatakarzinom und PSA
von mindestens 2 ng/ml erhielten Degarelix subkutan alle 28 Tage.
-
Bei 92 % der Patienten, die zunächst 240 mg Degarelix
erhielten, wurden am dritten Tag Testosteronwerte von 0,5 ng/ml oder
darunter gemessen und bei 95 % am 28. Tag. Bei den Patienten, die
200 mg erhielten, wurden am dritten Tag 88 % gemessen und am 28. Tag
86 %.
-
Ab Tag 28 bis Tag 364 wiesen alle Patienten, die eine
Erhaltungsdosis von 160 mg erhielten, bei jeder Monatsuntersuchung
Testosteronwerte von 0,5 ng/ml oder darunter auf, gegenüber 96
% der Patienten, die 120 mg erhielten, und 92 % der Patienten, die
eine Erhaltungsdosis von 80 mg erhielten.
-
Es ergaben sich keine Anzeichen eines Testosteronschubes. Die
PSA-Werte verringerten sich 8 Wochen nach Beginn der Therapie um
90%, nach 12 Wochen um 94 % und nach 24 Wochen um 96 %.
-
Kontakt:
-
Michael George
Ferring
Pharmaceuticals
Tel.: +41/58/30100-53
Internet:
FICCorporateCommunications@ferring.com
-
Und Urologe fs schrieb am selben Tag:
-
Degarelix ist in Phase III, d.h. es wird noch ca. 2-3 Jahre dauern,
bis ein auf dem freien Markt erhältliches Med. daraus wird.
-
Letztendlich ist aber nur ein weiteres GNRH-Analogon – mit
extrem langer Wirkungszeit von einem Jahr. Ob das wirklich ein
Vorteil ist, statt dreimonatlich, sei dahingestellt.
- Christian (L)
schrieb am 2.4.2009:
-
Der Kongress der EAU in Stockholm [17.-21.
März 2009 – Ed], an dem ich teilnehmen konnte,
hat einige neuere wissenschaftliche Erkenntnisse gebracht. Im
Journal der Onkologie wurde eine der Zusammenfassungen
veröffentlich, die ich hier aufzeigen möchte. Die Kongress
Abstracts habe ich sowohl als Hardcopy als auch auf der CD. Ich
hoffe, dass ich noch die Zeit finde, einige der Abstracts zu
übersetzen.
-
02.04.2009
-
Prostatakarzinom: Phase-III-Studie belegt weniger PSA-Rezidive
unter Degarelix
-
Auf der 24. Jahrestagung der EAU (European Association of Urology)
in Stockholm wurde der neue bei hormonabhängigem Prostatakrebs
induzierte GnRH-Rezeptor-Blocker Degarelix präsentiert. Weitere
Subgruppenanalysen der Zulassungsstudie konnten belegen, dass unter
Degarelix weniger PSA-Rezidive als unter Leuprolide 7,5 mg
vorkommen. Die FDA (U.S. Food and Drug Administration) und die EMEA
(European Medicines Agency) haben bereits für die
entsprechenden Länder die Zulassung erteilt – in
Deutschland wird der Wirkstoff ab Juni 2009 zur Verfügung
stehen.
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Die randomisierte, offene, dreiarmige Studie verfolgte das Ziel, die
Nicht-Unterlegenheit gegenüber Leuprolide in Bezug auf
Wirksamkeit und Sicherheit von Degarelix bei insgesamt 610 Patienten
zu testen, die alle an einem Adenokarzinom der Prostata in
unterschiedlichen Stadien erkrankt waren und eine
Androgen-Deprivationstherapie erhielten.
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Zunächst bekamen die mit Degarelix behandelten Patienten für
einen Monat subkutan die Starterdosis von 240 mg, gefolgt von
einer monatlichen subkutanen Erhaltungsdosis von 80 mg oder
160 mg. Die Patienten unter Leuprolide 7,5 mg erhielten
jeden Monat eine Dosis von 7,5 mg intramuskulär.
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Der primäre Endpunkt, die dauerhafte Senkung des Testosterons
ab Tag 28 bis Tag 365 auf ≤ 0,5 ng/ml, wurde in allen
drei Studienarmen erreicht. Unter Degarelix wurde der mediane
Testosteron-Wert von 0,08 ng/ml erzielt – und somit das
angestrebte Kastrationsniveau deutlich unterschritten.
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Weitere Ergebnisse weisen auf hohen medizinischen Nutzen hin.
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Folgeanalysen konnten belegen, dass während der 12-monatigen
Studiendauer hauptsächlich Patienten mit einer Erkrankung im
fortgeschrittenen Stadium von einem PSA (Prostataspezifisches
Antigen)-Rezidiv betroffen waren. Bei Patienten mit einem
metastasierenden Karzinom oder PSA-Werten > 20 ng/ml
als Baseline traten unter Degarelix 240/80 mg im Vergleich zu
den anderen beiden Studienarmen numerisch weniger PSA-Rezidive auf.
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Die Ergebnisse für die ALP (Alkalische Phosphatase), einem
Indikator für Knochenmetastasen, zeigen für die Subgruppen
mit Metastasen bei PSA-Werten > 50 ng/ml: bei den
Patienten im Degarelix-Arm (240/80 mg – die ausgewählte
Erhaltungsdosis) nahm die ALP stärker ab als unter Leuprolide
7,5 mg. Auch blieb unter Degarelix die Alkalische Phosphatase
während der ganzen Studiendauer unterdrückt. Insgesamt
deuten die Ergebnisse darauf hin, dass unter Degarelix Metastasen
des Skeletts besser beeinflusst werden können als unter
Leuprolide 7,5 mg.
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In allen drei Studien-Armen führten höhere Baseline
Testosteron-Werte zu einem langsameren Erreichen des
Kastrationsniveaus (≤ 0,5 ng/ml). Doch erzielten die
Patienten in den beiden Degarelix-Armen eine signifikant schnellere
Testosteron-Suppression und PSA-Reduktion als diejenigen unter
Leuprolide 7,5 mg. Degarelix bewirkt demzufolge eine schnellere
Kontrolle der Erkrankung als Leuprolide 7,5 mg, und zwar
unabhängig vom Baseline Testosteron-Wert.
-
Fazit
-
Der direkte und logische Wirkmechanismus von Degarelix führt im
Gegensatz zu LHRH-Agonisten weder zu einem initialen
Testosteronschub noch zu im weiteren Therapieverlauf auftretenden so
genannten Microsurges (Erhöhung des Testosterons bei
Reinjektion des LHRH-Agonisten), die sich ungünstig auf die
Erkrankung auswirken könnten. Insgesamt ist der
GnRH-Rezeptor-Blocker Firmagon® (Degarelix) ein
innovativer Weg, der in einer neuen Klasse zur hormonellen
Behandlung des hormonsensiblen Prostatakarzinoms eine Tumorkontrolle
von Anfang an ermöglicht und somit die Standardbehandlung des
hormonabhängigen Prostatakarzinoms revolutionieren kann.
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Quelle: Submission Abstracts EAU (European Association of Urology)
2009, Ferring
- Ulla fragte am
27.9.2009:
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wer von Euch hat Erfahrung mit dem
GnRH-Rezeptor-Blocker Firmagon® (DEGARELIX)? Unser Arzt hat den
Vorschlag gemacht, wenn PSA + Testosteron nicht weiter nach unten
gehen, es mit dem Wirkstoff DEGARELIX zu versuchen. Über diesen
Wirkstoff und die Nebenwirkungen ist leider nicht viel nachzulesen.
-
Zur gleichen Gruppe der GnRH-Rezeptor-Blocker
gehört ja auch noch Plenaxis (Wirkstoff ABARELIX). Da sind die
Nebenwirkungen ja enorm – was man so liest. Deshalb ist mein
Mann ABARELIX nicht zugetan.
-
Hat jemand vielleicht noch einen anderen –
besseren Vorschlag, um die Werte weiter nach unten zu bringen?
-
Mein Mann hat z. Zt. Eligard 7,5 mg
(Monatsspritze) + Bicalutamid (Casodex) 50 mg - 1 Tabl. täglich.
-
Warte auf gute Vorschläge und weitere
Infos zu DEGARELIX!
-
Wolfhard antwortete am selben Tag:
-
Zitat: ...Nebenwirkungen... was man so liest.
-
Das vergiss mal ruhig.
-
1. Nicht jeder bekommt jede Nebenwirkung.
Darauf besteht auch kein Anspruch (Scherz!)
-
2. Treten Nebenwirkungen auf, muss man
unterscheiden, ob sie vom Medikament her kommen oder ob die
Nebenwirkungen das Ergebnis sind, dass das Medikament wirksam ist.
Beispiel: Hitzewallungen löst nicht das Medikament aus sondern
das fehlende Testosteron.
-
Ich habe Erfahrung sowohl mit Eligard 22,5 mg
Depotspritze als auch mit Plenaxis.
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Keines von beiden Medikamenten hat die im
Waschzettel beschriebenen Nebenwirkungen dramatisch erfüllt.
Die üblichen Hitzewallungen habe ich, ein bisschen mehr
Kreislaufstörungen habe ich, etwas erhöhten Blutdruck,
leicht erhöhte Zuckerwerte, bin etwas müder als sonst (war
aber auch schon vorher bzw. seit meiner OP und der anschließenden
Bestrahlung ohnehin nicht mehr großartig in Form, und davon
war oft mindestens ein Drittel müde – und zwar ohne
Eligard ohne Plenaxis.)
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Unmittelbare Nebenwirkungen der bisherigen
drei Plenaxisspritzen war ein unangenehmes Brennen im Po-Muskel beim
Einstich und etwa noch 10 Minuten danach.
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Degarelix besteht aus dem gleichen Wirkstoff
wie Plenaxis, nämlich einem Dekapeptid, lediglich zwei
chemische Reaktionstellen sollen anders sein (man hat versucht mir
das zu erklären, habe es nicht kapiert).
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Ich habe zwar Degarelix nicht ausprobiert,
kann mir aber eine grundlegend andere Wirkungsweise weder
vorstellen, noch erwarte ich gravierend andere Nebenwirkungen.
-
Sicher wird es Langzeitnebenwirkungen geben,
für beide Medikamente. Die sind, ich zitiere hier Prof. Michel
aus Mannheim "...vergleichbar zu den Nebenwirkungen bei den
LHRH-Agonisten". Der gravierende Unterschied ist das Fehlen des
Flare-up von Testosteron und PSA zu Beginn der Therapie mit
Degarelix und Plenaxis. Und das ist schon mal sehr wichtig.
- georg47
schrieb am 25.10.2009:
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Habe von Mai bis Aug 2009 viermal 80 mg
Degarelix erhalten, keine Anfangsdosis da vorher Eligard. Jedesmal
faustgroßer Entzündungsherd und harter Knödel an der
Einstichstelle. Nach jeder Injektion dauerte es länger bis die
Entzündung zurück ging, nach der 4. Injektion bis zu 3
Wochen. Nachdem auch der PSA und das Testosteron anstieg, war mein
Urologe einverstanden es wieder abzusetzen. Jetzt erhalte ich
Abarelix (Plenaxis) und sowohl PSA als auch Testosteron sind wieder
gesunken ohne schmerzhafte Injektion.
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