Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Diagnostik – Feststellung eines Karzinoms durch transurethrale Resektion der Prostata (TURP)

Urologe fs schrieb am 24.6.2004:
Das Bild stellt die Lokalisationshäufigkeiten eines PK dar. Man sieht, dass eine Resektion nur zu 50 % den PK finden.
Ich habe einen Patienten, der ist fünfmal in drei Jahren reseziert worden, aber erst die Stanze hat das PK gefunden.
Und wenn eine TURP das PK findet, ist der Befund meisten nicht repräsentativ.
Beispiel: Ein Patient, 58 Jahre, zur OP wegen Problemen beim Wasserlassen. OP - PK pT1a G1 Gleason 1+2. PSA 3,7.
Zwei Professoren, die der Pat. aufsuchte, rieten zu "wait-and-see" bei "Haustierkrebs". Der behandelnde Urologe drängte auf RP. Pat. verunsichert.
Ich empfahl, durch eine Biopsie der "Prostatareste" sicher zu gehen. Ergebnis G3 - Gleason 4+4 in der Peripherie!! Daraufhin Entscheidung zur DHB.