Der Extrakt aus dem Prostatakrebs-Forum von KISP und BPS

Diagnostik – Ganzkörperdiffusionsbildgebung
(engl.: Diffusion Weighted Whole Body Imaging with Background Body Signal Suppression, DWIBS)

[Dieses bildgebende Diagnoseverfahren wurde maßgeblich von Dr. Taro Takahara von der Universität Tokio entwickelt. Mit dieser Methode können am Magnetresonanztomographen der Caritasklinik hochaufgelöste volumetrische Diffusionsbilder von praktisch allen Körperregionen erzeugt werden. Wichtigste klinische Anwendung ist die dreidimensionale Diagnostik von kleinen Tumoren und Metastasen, die mit der DWIBS extrem früh und extrem genau nachgewiesen werden können. Dadurch kann eine Tumortherapie in einem sehr frühen Krankheitsstadium und daher besonders schonend für den Patienten durchgeführt werden. Weitere Vorteile ergeben sich für die Verlaufskontrolle bei onkologischen Patienten: Die Veränderung der Tumor- bzw. Metastasengröße unter Radio- bzw. Chemotherapie kann präziser als bisher bestimmt werden.
Die mit der DWIBS genannten Sequenz generierten Bilder gleichen denen der Positronenemissionstomographie (PET). Die Studienlage deutet jedoch darauf hin, dass Tumoren und Metastasen mittels DWIBS am MRT nicht nur viel präziser als mittels PET, sondern auch wesentlich kostengünstiger erfasst werden können. Eine Untersuchung mittels PET ist deutlich teurer als eine Untersuchung mittels DWIBS.
Aktuelle Forschungsergebnisse belegen den Wert der Methode auch bei der Suche nach Primärtumoren und beim Screening. DWIBS kann aber auch in der Traumatologie und der Neurologie eingesetzt werden, z. B. beim Nachweis okkulter Verletzungen oder bei Erkrankungen peripherer Nerven. Andere Applikationen werden noch wissenschaftlich untersucht.
Nach: http://www.caritasklinik.de/cts/opencms/News/Aktuelles/Inhalte/Spitzenwissenschaftler.html]

matthias60 schrieb am 10.4.2009:
Als Alternative zur PET/CT habe ich eine MRT-Ganzkörperdiffussions-Bildgebung (DWIBS) (http://www.caritasklinik.de/cts/open...schaftler.html) vornehmen lassen.
Dabei wurde ein suspekter Lymphknoten im Becken entdeckt.