Der Extrakt aus dem
Prostatakrebs-Forum
von KISP
und BPS
Ärzte
– Dr. Waltraud Fryda
- Peter fragte am 2.8.2004:
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von einem Freund (ebenfalls PK) habe ich eine
Therapie nach Dr. Fryda empfohlen bekommen. Die Therapie sieht
folgendermaßen aus:
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1. Woche täglich 2 Ampullen Regeneresen
Nebenniere
2. Woche täglich 2 Ampullen Regenerese Hypophyse
masc.
3. Woche täglicg 2 Ampullen Regenerese Hypothalamus
4.
und 5. Woche jeden 2. Tag eine Ampulle Actovegin
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alle Spritzen i.m.
-
ich habe nach Dr. Fryda im Netz gesucht und
habe unter anderem folgendes gefunden:
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Stressbedingter Adrenalin-Mangel
-
Als Oberärztin der berühmten Ringberg-Klinik schrieb Dr.
med. Waltraut Fryda schon onkologische Geschichte. Inzwischen
behandelt sie in eigener Praxis seit mehreren Jahrzehnten äußerst
erfolgreich Krebskranke. Gegen viele Stimmen des onkologischen
Establishments hat sie die Richtigkeit ihrer Adrenalin-Krebstheorie
und der daraus folgenden Therapie bewiesen. In ihrem Vortrag
(Krebskonkress 2003 in Nürnberg) hatte sie beschreiben, warum
der Weg von langdauerndem oder intermittierendem Stress zu Krebs
führt. Sie erklärte, warum der langsame Zusammenbruch der
Adrenalin-Produktion zur Umschaltung einer ersten Zelle auf
Notstoffwechsel in Form von Vergärung führt bzw. wie man
diesen Prozess wieder umkehren – und damit selbst hoffnungslos
erscheinende Fälle heilen kann.
-
Kennt jemand diese Therapie, oder kann was dazu sagen?
-
Was sind das für Medikamente und was bewirken sie?
-
Melina antwortete am selben Tag:
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frag doch bei Menschen gegen den Krebs e.V.
nach, woher ja auch Deine Quelle wahrscheinlich stammt. Die haben
auch ein Video von ihrem Vortrag auf dem Deutschen Alternativen
Krebstag letztes Jahr.
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Ich finde es klingt interessant. Wenn Du dazu
neue Erkenntnisse hast, würde ich mich freuen, wenn Du diese
für uns alle ins Forum stellst.
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Jörg (O), auch am selben Tag:
-
vor etwa einem Jahr habe ich mir in einem der
dritten Programme eine Dokumentation über eine junge Frau
angesehen, die an Brustkrebs litt.
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Ihren Leidensweg hatte sie aufgezeichnet; ihre
Eltern haben der Freigabe dieser Dokumentation nach dem Tod ihrer
Tochter zugestimmt. Nachdem die Schulmedizin nach Ansicht der jungen
Frau versagt hatte, wandte sie sich alternativen Heilungsmethoden
zu, u. a. auch bei Frau Dr. med. W. Fryda. Die Aussagen über
den Erfolg dieser alternativen Heilungsmethoden waren
niederschmetternd. Als sie schließlich feststellte, dass ihr
dort auch nicht geholfen werden konnte, wandte sie sich wieder der
Schulmedizin zu. In der Herzogklinik stellte man bei ihr dann
letztendlich Brustkrebs im Endstadium fest, der mittels Chemo etwa
ein halbes Jahre unter Kontrolle gehalten wurde. Sie ist dann
verstorben.
- Rudolf schrieb am 15.6.2007:
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Ich habe vorhin mit Frau Dr. Fryda telefoniert und zwei Fragen
gestellt:
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1. Darf ich aus ihren Büchern
öffentlich zitieren und auch auf eine eigene Seite Zitate von
ihr ablegen (http://www.promann-hamburg.de/Fryda.htm)?
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Die Antwort war ja. Sie möchte diesen Therapie-Ansatz ohnehin
weitergeben und verbreiten.
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Gestern bekam ich die 2003 überarbeitete Fassung ihres
Therapie-Ansatzes, die das 1982 erschienene Buch "Adrenalinmangel
als Ursache der Krebsentstehung" ablöst: "Diagnose:
Krebs" - Ich werde Zitate in Zukunft aus diesem Buch entnehmen.
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2. Ob sie auch veröffentlichbare Fallgeschichten zum PK hat?
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Diese Frage habe ich gestellt, weil sie in ihren Büchern zehn
Fälle aufführt, ich habe sie hier abgetippt, bei denen
aber kein PK-Fall dabei ist.
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Die Antwort war überraschend: Der PK habe sich immer als der am
leichtesten zu behandelnde Krebs herausgestellt, auch bei
Knochenmetastasen. Sie habe in den letzten 15 Jahren nur einen
einzigen PK-Patienten verloren. Und als ich darauf hinwies, dass
immer noch viele Männer am PK sterben, meinte sie, das müsse
ausgerechnet beim Prostatakrebs überhaupt nicht sein. Dass sie
bei ihrer Auswahl der zehn Fälle den PK nicht mit
berücksichtigt habe, liege daran, dass sie da nur inkurable
Fälle genommen habe.
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Habe ich richtig gehört?
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Dass wäre sensationell, oder??
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Das Problem: Wir müssen es überprüfen und dafür
gibt es derzeit nicht die Möglichkeit, einen Arzt genannt zu
bekommen. Sie sucht Ärzte, die nach ihrem Ansatz therapieren,
sie selbst behandelt nicht mehr (sie ist mittlerweile 80 Jahre alt).
In Baden-Baden am Wochenende wurde vereinbart, dass Dr. Bach,
der aber Laborarzt ist (Solingen), ihr Konzept zusammenstellt,
ausdruckt und an interessierte Ärzte weitergibt.
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Ich habe Frau Dr. Fryda versprochen, in Hamburg mich dafür
einzusetzen, dass dieser Arzt oder jene Ärztin gefunden wird.
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Noch etwas ist wichtig:
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Am Ende ihres neuen Buches steht auf S.86:
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"Neuerdings schreitet ein Wissenschaftszweig voran, der mit
Hilfe biochemischer Untersuchungen bisher noch nicht durch
Labortests nachweisbare Zusammenhänge zwischen
Zentralnervensystem und vegetativem Nervensystem und den Hormonen
aufdeckt und messbar macht. Ein biochemisches Institut in London
[Anmerkung: vgl. O.Galkina, Institut Neurotech, London, 2003] hat
sich u. a. der hier diskutierten Krebsentstehungs-Hypothese
angenommen und bei immerhin einhundert Krebs-Patienten, die nicht zu
meinem Patientenkreis gehören, zunächst
Adrenalin-Messungen vorgenommen, deren Resultate allesamt die
Hypothese untermauern. Dies bestätigt zwar erst einmal nur
meine eigenen Erfahrungen bzw. Messergebnisse, aber die Folge war
ein gesteigertes Interesse an der Hypothese.
-
Nach weiteren biochemischen Untersuchungen zeigten sich an
Krebskranken hochinteressante krankheitsspezifische Veränderungen
der Neurotransmitter sowie ihrer Vorstufen, Metaboliten, Derivate
und Toxine, die wahrscheinlich eine veränderte Sicht des
Krebsgeschehens im Sinne meiner Vorstellungen, wie weiter oben
bereits beschrieben, ergeben könnten und nicht zuletzt auch
eine genauere Therapie-Verlaufs-Kontrolle möglich machen
würden. Einmal als wichtig erkannt, könnten darüber
hinaus solche Messparameter in entsprechend modifizierter Form die
Grundlage für Langzeitstudien der Krebsentstehungs-Phase bilden
und die Zusammenhänge auf höherer Ebene (Hormone,
Immunlage, Säure-Basen-Haushalt) weiter biochemisch aufklären
helfen. Damit wäre zugleich der Blilck von der einzelnen
Krebszelle mehr in Richtung auf das Gesamtsystem "lebender
Organismus" gelenkt.
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Denn eines scheint sicher: nur in einem aus der Balance geratenen
Biosystem können Dinge geschehen, wie wir sie heute von den
malignen Veränderungen kennen – nicht korrigierte
Genmutationen, Chromosomenbrüche, überaktive Onkogene und
deaktivierte Tumorsuppressorgene, inaktive Mastergene und
Aneuploidie."
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Das stammt aus 2003.
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Mittlerweile geht das Interesse weiter. Demnächst besucht eine
Delegation aus zehn Ärzten aus England Frau Dr. Fryda, um bei
ihr zu lernen.
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Aus all dem ergeben sich für mich zwei Schlussfolgerungen:
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1. Wir sollten gerade in fortgeschrittenen Situation sofort mit
dieser Therapie-Möglichkeit ernsthaft umgehen.
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2. Solange Frau Dr. Fryda noch ansprechbar ist, sollten wir ein
Riesen-Interesse daran haben, alles mitzubekommen, was mitzubekommen
ist.
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berntt war am selben Tag skeptisch:
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Die Therapie von Dr. Fryda ist seit mehr als 20 Jahren bekannt. Frau
Dr. Fryda hat viele Patienten geheilt und oft Vorträge
gehalten. 1988 soll sie eine Studie über die geheilte Fälle
veröffentlicht haben (habe ich im Internet nicht gefunden).
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Jeder der geheilten Patienten hat einen Hausarzt, einen Urologen,
Onkologen, Gynäkologen ( Brustkrebspatientinnen) und einige
wahrscheinlich auch einen Heilpraktiker, und einige sind bestimmt
auch Mitglied einer Selbsthilfegruppe. In Ihren Vorträgen hat
Dr. Fryda sicherlich viele Ärzte und Heilpraktiker von ihrem
Therapieansatz überzeugt.
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Wenn die Therapie tatsächlich so erfolgreich ist, hätte
sich das doch normalerweise herumgesprochen wie ein Lauffeuer und
diese Therapie hätte sich zumindest in der
Alternativmedizinszene durchgesetzt.
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Wie ist es denn zu erklären,dass diese erfolgreiche Therapie
seit mehr als 20 Jahren eher ein Mauerblümchendasein fristet?
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Warum berichten so wenig mit dieser Therapie Geheilte (ich habe auch
in den anderen Internetforen, die sich mit Krebs beschäftigen,
bisher niemenden gefunden) über Ihre Erfolgsgeschichte ?
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Am 23.6.2007 schrieb Rudolf:
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Aus dem Buch „Adrenalinmangel als Ursache der
Krebsentstehung“, 6. Auflage 2004, S. 42
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Der pH-Wert
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Spricht man von „pH-Wert“, „Acidose“,
„Alkalose“ usw., dann muß man eigentlich erst
einmal klarstellen, wo sich die jeweils gemessenen Veränderungen
abspielen. Im Blut? Im Gewebe? Im Urin?
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Es ist keineswegs einerlei, wo man den pH-Wert misst, denn es gibt
bestimmte Gesetze im Stoffwechsel, die einfach in der Medizin nicht
zur Kenntnis genommen werden, dabei aber eine grundlegende Bedeutung
haben und eigentlich bei jeder Therapie berücksichtigt werden
müssten.
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Eines dieser Gesetze, von mehreren Autoren schon lange propagiert
(Aschoff, Szylvay, Seeger), besagt, dass der pH-Wert des Blutes dem
des Gewebes jeweils umgekehrt proportional läuft, d.h., wenn
der pH-Wert des Blutes saurer wird, dann wird der Gewebe-pH
alkalischer und umgekehrt.
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Im Normalzustand, d.h. im gesunden Zustand, findet man im
menschlichen Organismus einen Blut-pH-Wert von ca. 7,4 und einen
etwas alkalischeren Gewebe-pH-Wert bis ca. 7,7. Beim Gesunden werden
diese Werte mit Hilfe komplizierter Stoffwechselvorgänge (z.B.
Pufferung, Bildung von Salzen usw.) unter allen Umständen
aufrechterhalten, wodurch garantiert ist, dass alle Zellen in ihrem
ungeheuer fein ausgewogenen Zusammenspiel reibungslos funktionieren.
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Länger dauernde Schädigungen des
Säure-Basen-Gleichgewichtes aber, die nicht mehr durch die zur
Vergärung stehenden Hilfsfaktoren beherrscht werden können,
müssen geradezu notgedrungen zur Schädigung verschiedener
Zellen führen.
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Kommt es also durch Noxen wie zum Beispiel durch extreme
Säurebildung im Darm (pathologische Zusammensetzung der
Darmflora, Ernährungseinflüsse u.a.) zu einer
langandauernden Übersäuerung des Blutes, so werden diese
überschüssigen sauren Stoffwechselprodukte im Gewebe
abgelagert, um so wenigstens den normalen Blut-pH-Wert zu erhalten,
und führen dort, nämlich im Gewebe, zu einer Übersäuerung,
die den Gewebezellen schadet.
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U.a. führt eine Ansäuerung des Gewebes zur Einschränkung
der Zellatmung (Warburg, Seeger u. a.) und damit zu einer
Verlangsamung der Zell-Stoffwechsel-Vorgänge mit Anfall
pathologischer Stoffwechselprodukte.
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Nach dem Gesetz der semipermeablen Membran, welches besagt, dass bei
Vorhandensein einer solchen ein Stoffwechselaustausch nur möglich
ist, wenn zwischen den getrennten Medien u. a. ein
pH-Wert-Unterschied besteht, läuft auch der Stoffwechsel
zwischen Bindegewebe und Blut- bzw. Lymphsystem ab.
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Der pH-Wert des Blutes von 7,4 wird aber so weit wie möglich
gehalten, wobei überschüssige Säuren, die nicht auf
normalem Wege – nämlich über die Atemluft, Nieren
oder Haut – abtransportiert werden können, im Bindegewebe
gelagert werden. Die schädliche Übersäuerung
desselben versucht der Organismus dann dort durch Abpufferung, also
Bildung von Salzen (vorwiegend mittels Calcium) zu beheben. Es
ergeben sich die typischen „Mikrocalcificationen“ beim
Mamma-Karzinom, Calcium-Inseln im geschädigten Herzmuskel,
Ablagerungen von Kalk-Kristallen in atheromatös veränderten
Blutgefässen, sowie Nieren- und Gallensteine.
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Um diesen Zustand zu ändern, also den Gewebe-pH-Wert zu
erhöhen, bzw. das Gewebe zu entsäuern, wäre es nun
völlig falsch, alkalische Substanzen zuzuführen. Diese
würden zwar neu hinzukommende Säuren im Blut abpuffern,
aber dabei auch verbraucht und nicht ins Gewebe transportiert
werden, bzw., falls sie dieses erreichen würden nur zu weiteren
Ablagerungen, aber nicht zur Entsäuerung führen. Die
einzige Möglichkeit, den Normalzustand, also das gesunde
Verhältnis zwischen Gewebe- und Blut-pH wieder herzustellen,
ist eine Ansäuerung des Blutes zu erzielen. Da aber alle Säuren
mit Ausnahme der physiologischen Rechtsmilchsäure abgepuffert
werden, muss diese beim Kranken lang genug zugeführt werden.
Weniger Schwerkranke könnten dies allerdings auch durch
forcierte körperliche Bewegung erreichen. Abgesehen davon, dass
nach einer solchen „Entschlackung“ des Bindegewebes
vielen chronischen Leiden, besonders aber den malignen Tumoren, der
Boden entzogen wird, auf dem sie sich wohlfühlen, ist eine
Regulation des Gewebe-pH auch wichtig für die physiologische
Wirkung von Hormonen, da die meisten von ihnen, und ganz besonders
Adrenalin, extrem pH-Wert-abhängig sind (Labhard).
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Letzten Endes kann man sagen, dass alle chronischen Leiden durch
Veränderungen des Quotienten Blut-pH-Wert/Gewebe-pH-Wert
entstehen. Ganz besonders trifft dies aber für maligne
Erkrankungen zu und das Wissen darum, dass maligne Gewebe grosse
Mengen von Linksmilchsäure erzeugen, ist seit Warburg längst
Allgemeingut geworden.
- Helmut.2 schrieb am 25.8.2009:
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Heute las ich die Todesanzeige in der Tegernseer Zeitung von Frau
Dr. med. Waltraut Fryda, verstorben am 18. August 2009.
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